Spanische Presse nach Handball-Debakel: Ein deutscher Spieler wurde „gedemütigt“

Handball EM: Spanien - Deutschland - Andreas Wolff (vorne) wurde laut Presse „gedemütigt“
 ©dpa / Robert Michael

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft musste eine heftige Niederlage gegen Spanien einstecken. Daraufhin nahm die Presse kein Blatt vor den Mund.

Update vom 13. Januar 2020: Das DHB-Team tritt gegen den krassen Außenseiter an. Wir haben zusammengefasst, wie Sie das Spiel bei der Handball-EM 2020 zwischen Deutschland und Lettland heute live im TV und im Live-Stream sehen können.

  • Im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien erlitt die deutsche Handball-Nationalmannschaft eine heftige Niederlage. 
  • Im nächsten Match gegen Lettland muss ein Sieg her, um in die nächste Runde einzuziehen. 
  • Die spanische Presse nahm bei der Berichterstattung kein Blatt vor den Mund. 

Update vom 12. Januar, 19.12 Uhr: Nach der Niederlage gegen Spanien ist das DHB-Team am Montag gegen Lettland gefordert. So erreicht das Prokop-Team die Hauptrunde.

Spanische Presse nach Handball-Debakel: Ein deutscher Spieler  wurde „gedemütigt“

Trondheim - Es war von vornherein klar, das die Deutschen in einer Gruppe mit den Niederlanden, Spanien und Lettland vor allem auf einen Gegner aufpassen müssen: Die Spanier. Dass die Handballer allerdings zwischenzeitlich einem Zehn-Tore-Rückstand hinterherliefen, lief alles andere als geplant. Am Ende hieß es 33:26 für die Spanier, die von vorne bis hinten eine formidable Vorstellung zeigten. 

Die spanische Presse war natürlich hin und weg von dem Auftritt ihrer Männer. Es waren Zeilen zu lesen wie „Gewaltige Lektion“„Tracht Prügel“ oder Keeper Andreas Wolff sei „gedemütigt“ worden. Auch die Deutschen nahmen selbst kein Blatt vor den Mund. Kreisläufer Hendrik Pekeler sagte nach dem Spiel im ARD: „Das Ergebnis ist eine Katastrophe. Uns hat die Galligkeit, die Emotion gefehlt!“. Trainer Christian Prokop sprach unter anderem von einer „unterirdischen Angriffseffektivität“. 

Wir haben die Stimmen der spanischen Presse hier aufgelistet:

Nach der deutlichen 26:33-Niederlage bei der Europameisterschaft werden die deutschen Handballer auch von der spanischen Presse nicht verschont.

„Marca“:

„Die Hispanos erteilen Deutschland eine gewaltige Lektion“. Die Spanier hätten den Gegner, der immerhin auch zu den Titelanwärtern gehöre, „auseinandergenommen“. Torhüter Wolff sei „gedemütigt“ worden. Die Überlegenheit sei so groß gewesen, dass die Spanier in den letzten vier Minuten den Fuß total vom Gas genommen hätten. Der Titelverteidiger habe sich sehr stark und zuverlässig präsentiert.

„AS“:

„Die Hispanos treiben ein graues Deutschland zum totalen Wahnsinn“, titelte das Madrider Sportblatt in der Onlineausgabe kurz nach dem Match. Die Spieler von España seien wahre Kolosse gewesen, der Sieg gehe auch in der Höhe total in Ordnung.

„Mundo Deportivo“:

„Die Hispanos zerreißen einen der Mitfavoriten und tun einen Riesenschritt Richtung Halbfinale.“ In einem glänzenden Spiel hätten sich vor allem Alex Dujshebaev, der sowohl hinten und vorne fehlerlos gewesen sei, sowie Keeper Gonzalo Pérez de Vargas mit seinen zwölf Paraden ausgezeichnet.

„Sport“:

Die Zeitung „Sport“ schrieb, Deutschland habe von Spanien „eine Tracht Prügel“ bezogen. Torwart Gonzalo Pérez de Vargas sei eine echte Mauer gewesen. „Wenn das Spiel schnell ist, ist Spanien das beste Team des Planeten.“

Für die Deutschen geht es am Montag gegen Lettland weiter. Mit dem Kader sollte zumindest dem Weiterkommen in die nächste Runde nichts im Weg stehen. Das Turnier, welches in drei Ländern stattfindet, hatte schon einige Überraschungen zu bieten, wie die Niederlage der Franzosen gegen Portugal. 

Für Handball-Neulinge haben wir die wichtigsten Regeln aufgelistet. Außerdem erfahren Sie bei uns, wo die Spiele zu sehen sind

ank

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