Bayern-Aufstellung gegen Union: Tuchel tauscht mehr als die halbe Mannschaft aus – Jubiläum für Müller

Der FC Bayern trifft nach dem Fest in der Champions League unter der Woche am Samstag in der Bundesliga auf Union Berlin. Die Aufstellungen.

Update vom 20. April, 17.29 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da! Thomas Tuchel mischt die Startelf wie erwartet munter durch. Im Vergleich zum Champions-League-Sieg gegen den FC Arsenal gibt es Wechsel auf sechs Positionen:

Neuer – Kimmich, Kim, Dier, Davies – Goretzka, Pavlovic – Tel, Müller – Choupo-Moting, Kane

Union Berlin läuft wie folgt auf:

Rönnow – Doekhi, Vogt, Leite – Trimmel, Schäfer, Gosens – Tousart, Aaronson – Volland, Hollerbach

Bayern-Aufstellung gegen Union: Rotation erwartet

Update vom 20. April, 13.15 Uhr: Wie groß fällt die Rotation von Thomas Tuchel nach der Champions League aus? Klar ist: Leroy Sané wird nicht mit nach Berlin reisen, und auch in der Viererkette bietet sich der ein oder andere Wechsel an.

Für Sané dürfte wohl Thomas Müller starten, der in den beiden Highlight-Spielen gegen Arsenal 180 Minuten auf der Bank schmoren musste. Der 34-Jährige steht zudem vor einem Jubiläum: Startet der Oberbayer gegen Union, ist es sein 400. Bundesliga-Einsatz von Beginn an – vor ihm schafften das nur sechs Bayern-Spieler. Müller könnte auch für ein persönliches Novum sorgen. Der Ur-Bayer traf in seiner Karriere noch nie am 30. Bundesliga-Spieltag, an jedem anderen war er schon erfolgreich. Novum zum Jubiläum also?

Voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Union: Tuchel spricht von „Wunder“

Erstmeldung vom 19. April: München – Nach Arsenal ist vor Real Madrid, oder?

So einfach geht‘s beim FC Bayern dann natürlich auch nicht. Zwar haben die Münchner in der Bundesliga seit dem vergangenen Wochenende tatsächlich keine Chance mehr auf den Meistertitel, die restlichen fünf Partien muss die Elf von Trainer Thomas Tuchel aber trotzdem noch absolvieren.

Auch wenn natürlich der Fokus in den nächsten zwei Wochen auf dem Halbfinal-Hinspiel gegen die Königlichen (30. April) liegt. Am Samstag reisen die Münchner aber zunächst in die Hauptstadt, wo um 18.30 Uhr Union Berlin wartet. An der Alten Försterei ist das Abstiegsgespenst noch allgegenwärtig, weshalb die Bayern mit all der gebührenden Seriosität antreten werden.

Tuchel warnt seinen FC Bayern vor Union: „Saison ist noch nicht vorbei“

„Das ist jetzt die Aufgabe“, verriet Tuchel am Freitagmittag auf der Pressekonferenz: „Sich da mental in die Verfassung zu bringen, um bereits zu sein für morgen Abend und das Spiel anzunehmen, wie es angenommen werden muss. Wir haben noch ein paar Punkte zu holen, die Saison ist noch nicht vorbei.“

Dennoch ist es wahrscheinlich, dass der Bayern-Coach nach dem kräftezehrenden Mittwoch die Rotationsmaschine anwerfen wird. „Wir haben vor dem Spiel ein paar Angeschlagene“, gestand Tuchel, ohne dabei Namen zu nennen.

Serge Gnabry, Kingsley Coman, Sacha Boey und Bouna Sarr werden definitiv ausfallen. Leroy Sané werde man laut Tuchel nur mit nach Berlin nehmen, wenn über Nacht ein „medizinisches Wunder“ passiert sei – sprich: Der Nationalspieler bekommt seine wohlverdiente Auszeit.

Bayern-Elf gegen Union Berlin: Tuchel will sich kurzfristig festlegen

Eine Startelf hatte der Bayern-Coach am Freitag noch nicht im Kopf, wie er im Pressestüberl an der Säbener Straße verriet: „Ich muss mich jetzt noch ein bisschen gedulden, weil wir uns erst nach dem Nachmittagstraining mit den Physios und den Spielern zusammensetzen und eventuell ein paar Wechsel vornehmen.“

Manuel Neuer, der zuletzt immer wieder Adduktorenprobleme hatte, trainierte am Donnerstag normal mit der Mannschaft. „Wir müssen schauen, wer wirklich beschwerdefrei und ohne Risiko spielen kann“, so Tuchel. Sollte der Kapitän Probleme haben, wird Sven Ulreich wieder im Kasten stehen.

In der Viererkette könnte Alphonso Davies wieder zurückkehren, auch wenn Noussair Mazraoui seine Sache gegen Arsenal am Mittwoch herausragend gut gemacht hatte. Zudem könnten Minjae Kim und Dayot Upamecano anstelle von Eric Dier und Matthijs de Ligt starten.

Die voraussichtliche Aufstellung des FC Bayern bei Union Berlin

Neuer – Kimmich, Upamecano, Kim, Davies – Pavlovic, Laimer – Tel, Müller, Guerreiro – Kane

Auf der Doppelsechs winkt Youngster Aleksandar Pavlovic ein Startelfplatz. Auch Thomas Müller und Mathys Tel sollten bei der ausgedünnten Offensive der Bayern ihre Chancen von Beginn an bekommen. Vor allem für Routinier Müller kam es in der Champions League zu einem absoluten Novum.

Ob Dauerbrenner Harry Kane eine Pause in Berlin bekommt, darf bezweifelt werden. Der Stürmer, der bislang 32 Ligatreffer erzielt hat, dürfte in den noch ausstehenden fünf Saisonspielen alles daran setzen, die Rekordmarke von Robert Lewandowski (41 Tore) zu knacken. (smk)

Von der Säbener Straße berichtet Florian Schimak

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