Basler attackiert Özil: "Nicht der Führungsspieler, der er sein möchte"

Mario Basler attackierte Mesut Özil während der WM mehrfach.
 ©Christian Charisius/dpa/Guido Kirchner/dpa

Nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM muss das DFB-Team heftige Kritik einstecken. Mario Basler sprach besonders einem Spieler die Qualitäten ab: Mesut Özil.

Kasan - Ehemalige Nationalspieler und andere Weggefährten haben nach dem historischen WM-Aus harte Kritik an der deutschen Nationalmannschaft geübt. "Die Spieler waren nicht bei einhundert Prozent. Niemand war in der Lage, diese Mannschaft zu führen", sagte Ex-Nationalspieler Mario Basler beim Business Viewing im Kölner Rheinloft. Die genannten Qualitäten sprach er vor allem Mittelfeldspieler Mesut Özil ab: "Er ist nicht dieser Führungsspieler, der er gerne sein möchte."

Die Schuld für das schlechte Abschneiden sieht Basler aber nicht beim Trainergespann rund um Joachim Löw: "Wenn die Spieler ihre Form nicht bringen, dann bist du als Trainer machtlos." Stattdessen forderte Basler, dass "einige Spieler intensiv darüber nachdenken, ob sie das Nationaltrikot wirklich nochmal anziehen". Schon nach dem Mexiko-Spiel hatte Mario Basler Kritik an Mesut Özil geübt. Bei „Hart aber fair“ sagte der Europameister von 1996 über den Mittelfeldspieler, Özil habe die „Körpersprache von einem toten Frosch“.

Calmund: „Spieler müssen Demut zeigen“

Eine ähnliche Reaktion erwartet auch der frühere Leverkusener Manager und Geschäftsführer Reiner Calmund: "Die Spieler müssen selbstkritisch sein und Demut zeigen", denn schließlich habe keiner von ihnen "seine Qualitäten auf dem Platz abrufen können". Der 69-Jährige mahnte jedoch auch dazu, nicht die gesamten Strukturen des deutschen Fußballs infrage zu stellen. "Wir dürfen jetzt nicht alles in Schutt und Asche legen", so Calmund.

Alle Entwicklungen rund ums DFB-Team und einen möglichen Rücktritt von Joachim Löw finden Sie hier.

sid/tz

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