Wirtz-Wechsel zum FC Bayern? Sein Vater sendet ein deutliches Signal

Florian Wirtz gilt neben Jamal Musiala als größtes Talent des deutschen Fußballs. Steht er kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern? Sein Vater spricht Klartext.

Leverkusen – Im Fußball ist man sehr schnell bei Superlativen. Skandale, Sensationen, Rekorde – das „höher, schneller, weiter“ kennt keine Grenzen mehr. Und ganz oft wird dabei auch maßlos übertrieben. Wenn man bei Jamal Musiala und Florian Wirtz aber von zwei deutschen Jahrhunderttalenten spricht, ist sehr viel Wahres dabei.

Florian Wirtz und Jamal Musiala: Die Zukunft des deutschen Fußballs

Denn zwei solche Ausnahmekönner wie den Münchner und den Leverkusener gibt es hierzulande eben nur sehr, sehr selten. Kai Havertz galt als letztes Mega-Talent aus Deutschland. Zuvor vielleicht noch Mario Götze. Und dann muss man schon zurückblättern bis zu Lothar Matthäus.

Musiala und Wirtz stehen für außergewöhnliche Qualitäten als Einzelspieler, im DFB-Team eine echte Seltenheit. Denn dort kommt man eigentlich seit jeher über das Kollektiv. Dass nun zwei echte Superstars des Sports in Schwarz-Rot-Gold heranreifen, ist eine Ausnahme-Erscheinung. Dementsprechend ist der Hype auch vor dem direkten Duell zwischen Leverkusen und dem FC Bayern groß.

FC Bayern war am jungen Florian Wirtz interessiert – „niemals einen Gedanken verschwendet“

Bleibt die Frage: Wie sieht die Zukunft der beiden aus? Spielen sie eines Tages vielleicht sogar zusammen beim FC Bayern München? Gerüchte um einen möglichen Wirtz-Wechsel an die Isar gibt es seit Jahren. Sein Vater Hans-Joachim Wirtz, gleichzeitig Berater des 20-Jährigen, hat sich nun dazu geäußert – und dabei auch verraten, wo sein talentierter Sohn in der kommenden Saison spielen könnte.

Bevor der damals 16-jährige Florian Wirtz von Köln nach Leverkusen wechselte (Januar 2020), beschäftigten sich auch die Bayern mit ihm. Mehr aber auch nicht. Denn wie Hans Wirtz nun im Kicker erklärte, habe sein Sohn damals „nie einen Gedanken an Bayern verschwendet“. Und weiter: „Florian war noch sehr jung und sollte noch nicht aus seinem Elternhaus heraus, sondern vorher erst hier die Schule abschließen. Er hat in der Jugend schon gut gespielt, aber es war noch nicht sicher, was für ein Spieler er wird. Da war die Blume noch am Wachsen.“

Wirtz-Wechsel zum FC Bayern? Sein Vater sendet ein deutliches Signal

Und in Zukunft? Momentan sei „alles darauf ausgerichtet, dass Florian auch in der kommenden Saison in Leverkusen spielt“, sagte Wirtz zuletzt bei Sky. Im Kicker fügt er an: „In der Champions League zu spielen wäre ein Schritt, der noch in Leverkusen erfolgen kann. Das ist eine gute Perspektive.“ Ein deutliches Signal an den FC Bayern, dass es so schnell wohl nicht mit einem Wechsel nach München klappen dürfte. Der Vertrag des Sohnes läuft noch bis 2027.

Ein interessanter Aspekt im Vergleich zu anderen Jungstars: Wirtz wird von seinem Vater betreut. Anders als andere Berater hat der Papa natürlich in erster Linie die nachhaltige und gesunde Entwicklung seines Sohnes – als Fußballer und als Person – im Sinn. Der erste Mega-Vertrag, das große Gehalt, die spektakuläre, weite Welt – all das hat im Hause Wirtz nicht die oberste Priorität. Ein Kontrast zur modernen Fußball-Welt, die in Hamburg zuletzt eine neue Eskalationsstufe erlebte. (akl)

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