Neue Überraschung in Sicht? Eberl mit Ansage bei Trainersuche des FC Bayern

Nach Ralf Rangnick wird wohl auch Roberto De Zerbi nicht neuer Cheftrainer des FC Bayern. Wen zaubert Eberl aus dem Hut? Die Bayern-Trainersuche im News-Ticker.

Update vom 20. Mai, 9.36 Uhr: Der FC Bayern hat weiterhin keinen neuen Cheftrainer verpflichtet. Nach mehreren Absagen von möglichen Kandidaten will auch der aktuelle Coach Thomas Tuchel, mit dem bereits im Februar eine Vertragsauflösung ausgehandelt wurde, nicht weitermachen. Es gab wohl Gespräche, laut Tuchel wurde man sich aber nicht einig.

Eberl zeigt sich selbstkritisch beim Thema Trainersuche

Zuletzt kündigte Max Eberl eine Trainer-Überraschung an. „Da gehen Türen zu und du bist maßlos enttäuscht. Dann hast du eigentlich Angst, am nächsten Tag aufzuwachen, aber plötzlich öffnet sich eine Tür, wo du dir vor drei Wochen gedacht hast: Das ist unmöglich“, so der Bayern-Sportvorstand. Meinte Eberl eine Weiterbeschäftigung von Tuchel oder hat der Sportvorstand noch ein Ass im Ärmel? „Wir werden eine gute Lösung finden. Ein sehr guter Freund von mir sagt immer: Das Beste kommt zum Schluss“, meint Eberl jetzt vollmundig. Eine Ansage!

Glücklich ist der 50-Jährige aber nicht über den Verlauf der Trainersuche: „Der, der am meisten unzufrieden ist, wie es aktuell ist, bin ich selber. Da muss ich mich an der eigenen Nase packen. Klar schaut man in den Spiegel. Hat man etwas falsch gemacht?“ Mittlerweile drängt die Zeit beim FC Bayern, denn neben der Suche nach einem neuen Coach muss auch der Kader für die nächste Spielzeit geplant werden. Mögliche Neuzugänge machen eine Zusage natürlich auch davon abhängig, wer Tuchel-Nachfolger wird. Eine schwierige Situation an der Säbener Straße, die Eberl schnellstmöglich lösen muss.

Update vom 4. Mai, 19.00 Uhr: Wurde vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern beim VfB Stuttgart noch über eine Kehrtwende bei Thomas Tuchel spekuliert, dürfte diese nun endgültig ausgeschlossen sein. „Da gibt es keine Chance“, erklärte Sportdirektor Christoph Freund im Gespräch mit dem polnischen TV-Sender Viaplay Sport.

Eberl kündigt FCB-Trainer-Überraschung an: „Vor drei Wochen noch unmöglich“

Aber wer wird es nun? Xabi Alonso, Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick sagten bereits ab, und auch Roberto De Zerbi oder Roger Schmidt ständen wohl nicht bereit, falls der FC Bayern anfragen sollte. Sportvorstand Max Eberl gab sich trotz der verzwickten Lage optimistisch und deutete am Samstag mehrfach eine Überraschung an. „Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf, die man vorher vielleicht gar nicht wusste“, sagte der 50-Jährige schon vor dem Spiel bei Sky am Mikrofon.

Nach dem Spiel legte Eberl in der Mixed Zone nochmal nach: „Da gehen Türen zu und du bist maßlos enttäuscht. Dann hast du eigentlich Angst am nächsten Tag aufzuwachen, aber plötzlich öffnet sich eine Tür, wo du dir vor drei Wochen gedacht hast: ‚Das ist unmöglich‘. Und damit lasse ich euch jetzt alleine.“ Wen Eberl mit der neuen Option meinte, ließ er allerdings offen.

Update vom 4. Mai, 13.38 Uhr: Die Trainersuche von Max Eberl & Co. startet beim FC Bayern wieder bei null. Aber braucht es am Ende überhaupt einen neuen Trainer? Seitdem der Rekordmeister die Trennung von Thomas Tuchel im Sommer bekannt gab, scheint sich Mannschaft und Trainer zusammengerauft zu haben. Zweckgemeinschaft oder doch mehr?

Tuchel selbst öffnete am Freitag bei der PK vor dem Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart zumindest ein bisschen die Türe für einen Verbleib über den Sommer hinaus. „Das ist vereinbart. Man kann aber jeden Vertrag gemeinschaftlich auflösen. Sehen Sie ja, wir hatten einen bestehenden Vertrag und wir haben uns geeinigt, dass wir den früher beenden, deshalb ist immer alles möglich“, sagte der 50-Jährige vielsagend.

Wie Sky berichtet, soll Tuchel eine Weiterbeschäftigung nie komplett ausgeschlossen haben und mit Christoph Freund und Max Eberl weiterhin prominente Unterstützer an der Säbener Straße haben. Auch Kapitän Manuel Neuer gilt als Fan des aktuellen Trainers. Konkrete Schritte, um Tuchel zu überzeugen, sollen von der Münchner Chefetage aber noch nicht vorgenommen worden sein. Auch müsste sich diese inklusive Uli Hoeneß wohl für den Ablauf der vergangenen Wochen bei Tuchel erst entschuldigen.

Rangnick-Seite dementiert angebliche Einigung

Update vom 4. Mai, 8.51 Uhr: Lange sah es so aus, als würde Ralf Rangnick im Sommer den Trainerposten beim FC Bayern übernehmen, doch dann sagte er völlig überraschend ab. Doch wie ran nun berichtet, gab es – anders als zunächst vermutet – Anfang dieser Woche keine grundsätzliche Zusage von Rangnick. Zwar sei man in den Gesprächen sehr weit gewesen, jedoch soll immer klar gewesen sein, dass die endgültige Entscheidung erst am Mittwoch fällt. Und die fiel ja bekanntlich negativ für den FC Bayern aus.

Update vom 3. Mai, 22:38 Uhr: Der nächste Trainer scheint aus dem Rennen um den Trainerposten beim FC Bayern auszuscheiden. Roberto De Zerbi möchte bei Brighton & Hove Albion bleiben. „Wir werden mit Tony sprechen. Ich würde gerne in Brighton bleiben“, sagte der 44-Jährige dem britischen TV-Sender Sky Sports News am Freitag.

De Zerbi wurde neben dem FC Bayern auch beim FC Barcelona gehandelt, wo Xavi Hernández im Amt bleiben wird. „Ich liebe meine Spieler, ich liebe diese Stadt, ich liebe den Club, ich liebe die Fans“, lautete sein Bekenntnis zu Brighton. Obwohl sein Vertrag bei den Seagulls noch bis 2026 läuft, sollen demnächst Gespräche mit Eigentümer Tony Bloom folgen.

Auch Valverde und Garcia werden beim FC Bayern gehandelt

Update vom 3. Mai, 20.58 Uhr: Die französische L‘Equipe wirft zwei neue Namen bei der Trainersuche des FC Bayern in den Raum. Einer der beiden ist Ernesto Valverde, der bereits den FC Barcelona trainiert hat und in dieser Saison etwas überraschend mit Athletic Bilbao den Gewinn des spanischen Pokals feiern durfte.

Der zweite Trainer, der in der französischen Tageszeitung genannt wird, ist Rudi Garcia, der im Sommer die Nachfolge von Luciano Spalletti bei der SSC Neapel angetreten hatte. Allerdings wurde er bereits im November wieder entlassen und ist seitdem ohne Job. Wie konkret die Gespräche sind, wurde in dem Bericht nicht genannt.

Update vom 3. Mai, 13.23 Uhr: Nach der Absage vom mittlerweile dritten Wunschkandidat Ralf Rangnick steht der FC Bayern bei der langatmigen Trainer-Suche wieder bei null. Die entscheidende Frage lautet nun: Wer kommt nach Xabi Alonso, Julian Nagelsmann und Rangnick als Option D infrage?

Von all den Namen, die seit dem Rangnick-Korb in die Mitte geworfen werden, scheinen nur die wenigsten wirklich ernstzunehmende Kandidaten zu sein. Wobei – wer weiß das schon in diesen stürmischen Zeiten beim deutschen Rekordmeister?

Bayern soll sich bei der Trainer-Suche mittlerweile auf De Zerbi konzentrieren

Dass sich die Bayern-Bosse tatsächlich mit Namen wie Christian Streich oder Hermann Gerland beschäftigen, darf allerdings bezweifelt werden. Vielmehr dürften mittlerweile vor allem drei Trainer zur Debatte stehen:

Zuallererst wäre da Roberto De Zerbi, der auch schon vor der Rangnick-Absage auf der Nachfolger-Liste für Thomas Tuchel gestanden haben soll. Laut tz-Informationen wollen sich die Bayern nun auf den Italiener konzentrieren, auch wenn eine hohe Ablöseforderung seitens seines aktuellen Vereins Brighton & Hove Albion, die Sprach-Barriere (keine Deutschkenntnisse) und sein großer Mitarbeiterstab große Hürden bei einer Verpflichtung darstellen.

Ist Rückholaktion von Hansi Flick ein ernstzunehmendes Szenario beim FC Bayern?

Der Kandidatenkreis bei Bayern soll jedoch bewusst groß gehalten werden, daher scheint auch eine Rückholaktion von Hansi Flick in den Überlegungen der Bayern-Chefs eine Rolle spielen. Der Ex-Bundestrainer ist aktuell noch ohne Job und „weiß alles über den FC Bayern“, meinte Lothar Matthäus gegenüber RTL/ntv. „Man sollte alles versuchen, denn der FC Bayern hat wirklich ein Trainerproblem.“

Roger Schmidt werden zumindest Außenseiterchancen eingeräumt

Als drittem Kandidaten werden Roger Schmidt zumindest Außenseiterchancen eingeräumt. Dieser soll jedoch in seinem bis 2026 laufenden Vertrag bei Benfica Lissabon eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro haben. Kaum vorstellbar, dass die Bayern sich bereit zeigen würden, diesen Betrag für eine D-Lösung auf den Tisch zu legen. Berichte, wonach es Kontakt zwischen Schmidt und den Bayern gegeben haben soll, sind laut tz-Informationen zudem falsch.

Die Suche nach einem Tuchel-Nachfolger dürfte den FC Bayern also noch eine Weile beschäftigen. Ein Verbleib des Noch-Bayern-Trainers wurde seitens der Münchner zwar zuletzt ausgeschlossen – bei der Pressekonferenz vor dem Spiel beim VfB Stuttgart ließ aber zumindest Tuchel die Tür einen kleinen Spalt offen.

Update vom 2. Mai, 10.20 Uhr: Das kommt überraschend. Ralf Rangnick, der als Favorit auf den Trainer-Posten beim FC Bayern galt, hat dem deutschen Rekordmeister am Mittwochabend (1. Mai) mitgeteilt, dass er seine Tätigkeit als ÖFB-Trainer fortführen wird – und den Münchnern damit den nächsten bitteren Korb gegeben. Vor ihm hatten bereits Julian Nagelsmann (bleibt Bundestrainer) und Xabi Alonso (bleibt bei Leverkusen) abgesagt.

Update vom 2. Mai, 6.15 Uhr: Die Entscheidung über Ralf Rangnicks Entscheidung fällt offenbar in der ersten Maiwoche. Der Wechsel zum FC Bayern schien schon mehrfach entschiedene Sache, am Ende kam aber raus: Noch ist gar nichts entschieden. Und der Österreichische Fußball-Verband scheint sich aktuell noch Hoffnungen auf einen Verbleib ihres Trainer zu machen.

Rangnick in den nächsten Tagen offiziell? Bayern-Boss macht Andeutung

Update vom 1. Mai, 17.11 Uhr: Die Trainerfrage beim FC Bayern könnte bereits in den kommenden Tagen endgültig geklärt sein. „Das würde ich nicht ausschließen“, sagte Bayern-Sportdirektor Christoph Freund gegenüber t-online.de und der Bild auf die Frage, ob er eine Entscheidung in der Trainerfrage noch vor dem Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid (8. Mai) für möglich halte.

Nach dem 2:2 des Rekordmeisters im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid hatte sich Sportvorstand Max Eberl noch deutlich zurückhaltender geäußert. „Ich denke jetzt nicht vor dem Rückspiel“, hatte er zum Zeitplan bei der Trainersuche gesagt.

Dass Favorit Ralf Rangnick inzwischen wohl grundsätzlich bereit sei, bei den Bayern zu übernehmen, wollte Freund jedoch nicht bestätigen. „Dass Ralf Rangnick ein guter Trainer ist und in seiner Karriere schon viel bewegt hat, das wissen wir alle“, äußerte er sich vielsagend. Mit Blick auf den Zeitplan ergänzte er: „Wichtig ist, wenn alles passt und beide Seiten davon überzeugt sind, dann wird es gemacht.“ Es müsse „die richtige Lösung sein und nicht die schnelle“.

Ralf Rangnick gibt FC Bayern angeblich grundsätzliches „Ja“-Wort

Update vom 1. Mai, 10.37 Uhr: Die Trainersuche des FC Bayern steht wohl unmittelbar vor dem Abschluss. Nach Informationen der Bild hat Ralf Rangnick bei den Münchner Entscheidungsträgern seine grundsätzliche Bereitschaft hinterlegt, den Rekordmeister ab der kommenden Saison zu übernehmen. Am Mittwoch sollen die Gespräche intensiviert werden.

Eine finale Einigung mit dem österreichischen Verband, an den Rangnick noch bis 2026 gebunden ist, liegt allerdings noch nicht vor. Der ÖFB kämpft um den „Fußballprofessor“, will ihn aufgrund der hervorragenden Entwicklung unter seiner Führung nicht abgeben. Die Bayern hoffen zudem, dass ihnen die Österreicher in Sachen Abfindung entgegenkommen. Von einer Entschädigung im mittleren einstelligen Millionenbereich war zuletzt die Rede.

Darüber hinaus soll es noch Klärungsbedarf bei Rangnicks Trainerteam geben, das er unbedingt mit an die Säbener Straße nehmen möchte. Hierfür braucht es unter anderem die Freigabe für Assistent Lars Kornetka, der mit Rangnick zusammen für den ÖFB arbeitet.

Rangnick neuer Trainer des FC Bayern?

Update vom 30. April, 18.12 Uhr: Bewegt sich ausgerechnet heute noch etwas in der Trainersuche des FC Bayern? Informationen von ran zufolge ist das zumindest möglich. In der Pole Position befindet sich Ralf Rangnick – Bayern-Legende Sepp Maier sagt das nicht wirklich zu.

Er sei „nicht ganz überzeugt“ von dem Coach, der vom deutschen Fußball-Rekordmeister derzeit umworben wird. „Weil diese Geschichte schon zu lange dauert. Rangnick will viel Macht, und er will alles bis ins Detail abgeklärt wissen. Ich habe irgendwie ein komisches Gefühl“, sagte der 80-Jährige bei Sport1 am Dienstag.

Auf die Frage nach dem Wunschkandidaten für die Nachfolge von Thomas Tuchel antwortete Maier: „Rangnick ist es nicht. Ich würde tatsächlich versuchen, Tuchel zu behalten. So verrückt das auch klingen mag.“

Fahrplan für Rangnick-Verpflichtung steht

Erstmeldung vom 30. April: München – Noch dreht sich in München alles um das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League. Am Dienstag empfängt der FC Bayern Real Madrid zum Königsklassen-Kracher in der Allianz Arena. Neben dem sportlichen Highlight beherrscht aber weiterhin die Trainerfrage alles rund um die Säbener Straße.

Vor dem Real-Spiel ist allerdings nicht davon auszugehen, dass noch allzu viel passieren wird. Der Fahrplan für Max Eberl & Co. steht ohnehin schon länger. „Die nächsten zwei, drei Tage steht der Fokus auf Real“, bestätigte der 50-Jährige am Samstag nach dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

„Christoph (Freund, Anm. d. Red.) und ich werden im Hintergrund versuchen, weiter die Dinge festzuzurren. Aber so wie es aussieht, wird es nicht vor dem Hinspiel gegen Real Madrid sein.“ Und es scheint, als ob Eberl sein Vorhaben nun gelungen ist.

Einigung mit Rangnick kurz nach dem Real-Spiel?

Nach Informationen von ran hoffen die Bayern-Verantwortlichen auf eine Einigung mit dem aktuellen Wunschkandidaten Ralf Rangnick noch in dieser Woche! Unter Umständen soll es schon am Mittwoch oder Donnerstag – also unmittelbar nach dem Real-Spiel – so weit sein.

Aus Bayern-Sicht sei demnach alles klar: Rangnick soll einen Vertrag bis 2027 und großes Mitsprachrecht bei der Kaderplanung erhalten. Eberl & Co. sind laut dem Bericht auch zuversichtlich, dass der österreichische Nationaltrainer das Angebot der Bayern annehmen wird.

Hoeneß-Aussagen gegenüber Rangnick klargestellt

So wurden in den vergangenen Tagen auch die Aussagen von Uli Hoeneß gegenüber Rangnick klargestellt. So soll der 65-Jährige nicht die C-Lösung sein, da vor allem Hoeneß und Rummenigge nicht hinter einer Verpflichtung von Nagelsmann gestanden hätten. Mittlerweile gibt es bei allen Bayern-Bossen ein klares Votum für Rangnick. Nun muss der Wunschkandidat nur noch selbst zusagen … (kk)

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