Schüler sammeln mehr als 1.300 Euro für Kriegsgräberfürsorge

Spaß am Spenden

35 Schüler der OBS sammelten Geld für die Kriegsgräberfürsorge.
 ©Doris Metternich

Visselhövede (dm). Erst sammelten Visselhöveder Schüler emsig Spenden, nun fanden sie viel Lob und Anerkennung: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) 35 junge Spendensammler der Oberschule (OBS), die anlässlich des Volkstrauertages Ende des vergangenen Jahres von Haus zu Haus gezogen waren.

Der Volksbund finanziert sich und seine Arbeit überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sammlungen. Er erhält und betreut Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland. Umso erfreuter waren seine Mitglieder über den Einsatz der Visselhöveder Schüler. Sie hätten sich durch ihre Sammlung im vergangenen November besonders verdient gemacht: Stolze 1.354,89 Euro sind bei der Haus- und Straßensammlung zusammengekommen, die sich über die Stadt Visselhövede, Schwitschen und Hiddingen erstreckte.

Zu den besonders eifrigen Sammlern, die mit Spaß dabei waren, zählten drei Teams: Janina Rossbach und Alysha Sander, das Team um Marvin Ostermann und Ly Mroß aus den zehnten Klassen sammelten mehr als 190 Euro, aus den neunten Klassen spendeten Emma Sandmann, Lena Fedderke und Louisa Fischer knapp 140 Euro.

Hermann Luttmann, Landrat und Kreisvorsitzender der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, erinnerte während der Feierstunde daran, dass in Deutschland seit 70 Jahren Frieden herrsche, dies aber nicht selbstverständlich sei. „In unserer Generation hat zum Glück keiner einen Krieg erlebt, aber mein Vater und mein Großvater haben die Schrecken des Krieges noch kennengelernt“, ließ Luttmann seine Gedanken schweifen.

Dr. Henning Pieper vom Volksbund-Bezirksverband Lüneburg-Stade zeigte sich erfreut über die Höhe des Sammelergebnisses und lobte das Engagement der Schüler. „Das Geld wird nicht nur für die Kriegsgräberpflege verwendet, sondern auch in politische Bildung und in die Friedenserziehung junger Menschen investiert“, klärte Pieper die Sammler auf.

Luttmann übergab im Anschluss an die Reden zusammen mit dem Vertreter der Stadt Visselhövede, Klaus Twiefel, Schulleiter Gerard Dyck und Pieper Urkunden an die Schüler.

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