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Ausstellung der Bildnerischen Werkstatt eröffnet / Mitmachen möglich

Staffelei und Farben stehen bereit

Auch ganz oben am Visselhöveder Wasserturm ist seit der Ausstellungseröffnung Kunst der Bildnerischen Werkstatt zu sehen.
 ©Rotenburger Rundschau

Visselhövede (age). Eine Kunstausstellung mit 80 ausgesuchten Stücken der Bildnerischen Werkstatt wurde jüngst auf dem Sonnentau-Gelände in Visselhövede eröffnet. Viele Bürger der Umgebung zeigten Interesse und kamen, um die Ansammlung von Werken zu betrachten.

Einige der Künstler waren bei der Eröffnung zugegen, und nicht nur sie freuten sich über die rhythmischen und melodischen Einlagen des schottischen Gitarristen Alasdair MacMillan, der die Eröffnung musikalisch untermalte. Astrid Kirmeß, Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, begrüßte die Gäste. Sie lobte die schöne Raumkombination, die eine Kunstausstellung besonders reizvoll mache.

Nach einführenden Worten vom Turmwächter Willi Reichert stellte Jutta Wendland-Park, Vorsitzende der Rotenburger Werke, die Bildnerischen Werke etwas vor. Seit mehr als 25 Jahren sind sie eine Bereicherung für die Rotenburger Werke. „Wir freuen uns sehr, diese schöne Ausstellung unserer Bildnerischen Werkstatt an diesem besonderen Ort zeigen zu dürfen“, sagte Wendland-Park und fügt hinzu: „Wir bedanken uns bei der Stadt Visselhövede, ihrem Bürgermeister Ralf Goebel und beim Turmwächter Willi Reichert für die Bereitschaft und die Unterstützung.“ In der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke sind Menschen mit Behinderung künstlerisch tätig. In Rotenburg hat sich die Werkstatt längst zu einer Institution gemausert. „Das offene Atelier in der historischen alten Turnhalle an der Lindenstraße wird von vielen Interessierten besucht. Sei es zu Ausstellungen, Veranstaltungen wie der bekannten kulinarischen Nacht oder um die Künstler in ihrem Atelier zu besuchen“, erklärte Wendland-Park. Die in Visselhövede ausgestellten 80 Bilder und plastische Objekte sind ein kleiner Ausschnitt aus der Sammlung der Bildnerischen Werkstatt. Das Archiv umfasst rund 6.000 Stücke. Auch Werke von Immo Fiebelkorn sind in der Ausstellung zu finden. Der behinderte 59-jährige Künstler hat schon in London und Berlin ausgestellt. Aussagekräftig sind seine Bilder, reduziert auf das Wichtigste, wie er es beschreibt. Da gibt es zum Beispiel eine gezeichnete Familie, die am Strand liegt und offensichtlich zu viel Sonne getankt hat. In einem anderen Werk ist eine kranke Mutter dargestellt, die gerade verarztet wird. Bis zum 23. August können Interessierte die Ausstellungstücke bewundern. Besuchern wird sogar noch mehr geboten als Kunst zum Betrachten. „Wir wollen ein bisschen vom Werkstatt-Gefühl nach Visselhövede transportieren“, erklärte Wendland-Park. Bis Ende August wird Petra Haferkamp, Mitarbeiterin der Bildnerischen Werkstatt, jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr mit einer kleinen Gruppe von Künstlern in der Hohen-Heide-Galerie anwesend sein und zum Mitmachen einladen. Papier und Leinwand, Staffeleien und Farben stehen bereit. „Scheuen Sie sich nicht, sich dazu zu setzen und sich selbst als Künstler zu versuchen. Vielleicht stecken Sie auch voller Begabung“, sagte Wendland-Park animierend. Die regulären Öffnungszeiten der Ausstellung: samstags, sonntags und an Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Weiter Informationen sind im Internet unter zu finden.

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