Nach Überfall in Sottrum: Polizei sucht Hinweisgeber zu neuer Spur

Spürnase führt zum Parkstreifen

Vierbeiniger Kollege: Er brachte die Beamten der Polizei Rotenburg auf die heiße Spur.
 ©Polizei

Sottrum/Stuckenborstel (r/as). „Mögliche heiße Spur“ heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Knapp zwei Wochen nach dem Raubüberfall in Sottrum sind Rotenburger Beamten fündig geworden. Große Hilfe war dabei ein Spürhund. Nun bitten die Ermittler erneut um sachdienliche Hinweise.

Zur Erinnerung: Zwei Unbekannte hatten am Mittwoch, 29. August, gegen 7.45 Uhr, den 41-jährigen Marktleiter und seine 62-jährige Kollegin vor der Volksbank Sottrum an der Großen Straße abgepasst, als sie Einnahmen einzahlen wollten. Dort attackierten die beiden Täter den Mann und auch seine Kollegin, als sie ihrem Chef zur Hilfe kam. Beide Überfallenen erlitten Verletzungen. Mit dem geraubten Geld rannten die Täter zu Fuß in Richtung Bundesstraße 75. Dort verlor sich zunächst ihre Spur.
Direkt nach der Tat wurde die Polizei in Stuckenborstel auf einen silberfarbenen Ford Focus aufmerksam. Zeugen wollen ihn zur Tatzeit in Sottrum gesehen haben. Die Beamten stellten den Wagen als mögliches Tatfahrzeug sicher und suchten darin intensiv nach Spuren. Am Freitag setzte die Polizei bei ihren Ermittlungen einen Spürhund ein. Auch zwei Wochen nach der Tat führte das Tier seine Kollegen vom Auffindeort des sichergestellten Fahrzeugs auf einem Parkstreifen an der Neuenlander Weg auf besagte „mögliche heiße Spur“. Ob sie auf einen der mutmaßlichen Täter weist, sei noch unklar, so die Beamten. „Das müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.“
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die am Tattag gesehen haben, wer den silbernen Ford Focus im Neuenlander Weg in Stuckenborstel geparkt hat, um Hinweise. Sie ist unter Telefon 04261/9470 zu erreichen.
Auch den Fahndungsaufruf erneuern die Beamten: Der erste Überfallbeteiligte soll zwischen 1,80 bis 1,90 Meter groß und schlank sein. Er habe eine schwarze Jacke sowie olive-graue Hose, rotes Basecap und schwarze Schuhe getragen, heißt es in der Fahndungsbeschreibung. Der Mann habe einen dunklen, südländischen Teint. Beim zweiten Täter handle es sich um 1,70 bis 1,75 Meter großen und schlanken Mann, der mit einer weißen Jacke bekleidet war. Darüber hinaus habe er eine hellgraue Hose, ein schwarzes Basecap und weiße Schuhe getragen. Auch er habe einen dunklen, südländischen Teint.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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