Dorfverein plant zweite Auflage des Apfelfests

„Apfeliges“ Wiedersehen

Äpfel kommen gut an: Nicht nur beim Apfelfest, sondern auch bei den Kleinen aus dem Kindergarten Stuckenborstel. Die Einrichtung wird sich mit einem Unterhaltungsprogramm beteiligen. Katharina Jäger (rechts) vom Dorfverein freut sich.
 ©Andreas Schultz

Stuckenborstel (as). „Der Apfel verbindet. Wir haben da wohl einen Nerv getroffen“, sagt Katharina Jäger vom Dorfverein Stuckenborstel. Das vom Verein geplante Apfelfest im vergangenen Jahr kam gut an. Rund 800 Besucher waren 2015 vor Ort und die Dorfbewohner fragen schon nach, wann es denn wieder losgeht. Da kann Abhilfe geschaffen werden: Der nächste Termin für das Fest der Früchte ist Sonntag, 2. Oktober, 12 bis 18 Uhr an der Wassermühle.

Innerhalb des Dorfvereins sorgen zehn Mitglieder dafür, dass mit der zweiten Auflage der Veranstaltung wieder alles rund läuft. Das Orga-Team hat im Anschluss an die Premiere viel Zuspruch von den Besuchern bekommen und ist entsprechend motiviert für den zweiten Akt.

Beim Konzept setzt die Truppe auf Bewährtes – mit kleinen Änderungen. Im Zentrum des Geschehens soll einmal mehr der Apfel stehen. Wieder ruft der Dorfverein dazu auf, Apfelkuchen zu spenden. Im vergangenen Jahr kam dieser so gut an, dass er bereits um 15 Uhr vergriffen war. Wieder sind Bewohner, Nachbarn, Besucher und Hobbybäcker bereit, Gebackenes zu geben: 35 Namen stehen bereits auf der Liste. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich telefonisch für die Planung bei Jäger melden. Beim Backen sind fast keine Grenzen gesetzt, Hauptsache Form oder Inhalt des Werks sind „irgendwie apfelig“ erinnert Jäger.

Ähnlich ist es bei der weiteren kulinarischen Versorgung. Peter Nydegger von der Wildnisschule Bärentatze wird nicht nur seine Schmiede erneut vor Ort haben, sondern auch wieder Schweizer Apfelküchlein herstellen. Die Apfelbratwurst wird ein Comeback erleben und gemeinsam mit Biobratwurst auf dem Grill landen, die von Stuckenborsteler Weiderindern stammt.

Darüber hinaus wird es Apfelsaft, -wein, -bowle, -marmelade, -syrup, -Cakepops und einen bunten Mix Apfelsüßigkeiten geben.

Auch Most – oder besser: die Abgabe der Äpfel für die Mosterei – ist wieder Teil des Angebots. Familie Cordes organisiert das Ganze. Wer sich über Anmeldung und Abgabe seiner Äpfel informieren möchte, kann das ebenfalls bei Jäger. Übrigens: 1.800 Kilo wechselten im vergangenen Jahr die Form von fest zu flüssig. Die größte Menge Most, die ein einzelner Besucher nach Verarbeitung seiner Früchte mit nach Hause nahm, waren 100 Liter – abgepackt in 20 Beuteln.

Wer seine Erträge beim heimischen Apfelbaum künftig maximieren will, lernt beim Apfelfest dazu: Die Organisatoren haben Baumwart Ramon Bocanegra für die Veranstaltung gewonnen. Er wird Interessierten stündlich zeigen, wie das Grün fachgerecht beschnitten und veredelt wird.

Darüber hinaus sorgen der Kinderladen und der Kindergarten für die Unterhaltung der Kleinen: Schminken, Glitzertatoos, Spiele, Kreativangebote – für alles ist gesorgt.

Die Älteren können sich derweil vom Mühlenverein das historische Gebäude zeigen lassen oder sich in der Ausstellung von Sonja Nydegger mit Kunst beschäftigen. Die Kunsttherapeutin zeigt eigene und fremde Werke zum Thema Apfel und Schöpfungsgeschichte.

Die Rufnummer zum Anmelden von Kuchenspenden und für Infos zur Abgabe der Mostäpfel ist 04264/3929018.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
 04261 / 72 -434
 andreas.schultz@rotenburger-rundschau.de

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