„40. Museumsdag und Markt an de Beek“ auf dem Meyerhof

Neu und alt zusammen

Jörg Schories (von links), Uwe Wahlers, Stefan Behrens, Thorsten Finner und Nils Meyer aus dem Organisationsteam sind gespannt, wie der neugestaltete Markt bei den Besuchern ankommt. Foto: Ann-Christin Beims
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Scheeßel (acb). Dieses Jahr wird alles ein wenig anders beim Museumstag auf dem Meyerhof. Zum 40. Jubiläum haben sich der Heimatverein und die Beekscheepers mit dem TV Scheeßel und der Gemeinde zusammengetan und neben einem neuen Namen – dem „40. Museumsdag und Markt an de Beek“ – erwarten die Besucher am Mittwoch, 1. Mai, nicht nur traditionelle Programmpunkte.

Für das neue Konzept nutzen die Veranstalter Ideen vom Spargelmarkt, der nicht mehr ausgerichtet wird. Denn dabei sah sich die Gemeinde in einem Konflikt: der April ist für die Spargelbauern zu früh und Termine im Mai waren schwierig zu finden, da der Markt mit anderen Veranstaltungen kollidieren würde. Daraufhin kam Verwaltungsmitarbeiter Stefan Behrens die Idee, am 1. Mai gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. „Plus: Wir begehen den 40. Museumstag, da bot es sich an, das Konzept ein wenig anzupassen“, sagt Museumsleiter Nils Meyer.

Wie beim Kunsthandwerkermarkt im vergangenen Jahr konzentriert sich der Museumstag auf den vorderen Teil des Meyerhof-Geländes. Das Heimathaus ist zwar geöffnet zum Saisonauftakt, doch war der Zulauf dort in den vergangenen Jahren zu gering, als das Aussteller dort ihre Zelte aufschlagen sollen. Neben den traditionellen Schwerpunkten wie Musik, Trachtentanz und altes Handwerk konnten die Organisatoren weitere Aussteller gewinnen, darunter den Backofenclub aus Ostervesede, einen Imker und den landwirtschaftlichen Verein mit seinem Infomobil, an dem Kinder lernen, wie eine Kuh gemolken wird.

Etwa 40 Kunsthandwerker, Tanz- sowie Musikgruppen sorgen für einen abwechslungsreichen Tag. Der TV Scheeßel organisiert einen Mai-Lauf, dessen Einnahmen der Blaudrucksparte zugute kommen. Teilnehmer können sich vor Ort anmelden und haben eine Stunde Zeit, die Strecke zu walken, laufen oder mit Inlinern zu fahren.

Kulinarisch wird ebenfalls einiges geboten: Bei Buchweizenwaffeln, Knipp, Hochzeitssuppe, Bratwurst, Kaffee und Kuchen ist für jeden etwas dabei. Mit den Waffeln wird eine alte Tradition wiederbelebt, denn ganz zu Anfang gab es auf dem Museumstag Buchweizenpfannkuchen mit Honig, erinnert sich Heimatvereinsvorsitzender Uwe Wahlers. Und die Auswahl war zu Beginn eingeschränkt: „Da gab es nur Buchweizentorte und Butterkuchen, das hat sich im Laufe der Zeit geändert, weil die Tortenbäcker auch anderes kreieren wollten“, erzählt Wahlers. Für eine erneut leckere Auswahl sucht der Heimatverein noch weitere Bäcker: Wer für das Büfett etwas zaubern möchte, meldet sich im Infobüro unter Telefon 04263/6757888. Und Butterkuchen gibt es natürlich weiterhin: traditionell im Lehmbackofen auf dem Heimathausgelände gebacken.

Autor

Jens Loës Jens Loës
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