Oyten: Wunschbaumaktion im Rathaus großer Erfolg

Ein Turm aus Paketen

Ein Berg von Paketen türmte sich in der Gemeindebücherei. Anne Fehn (links), Sonja Delebinski (Zweite von rechts), Sandra Röse (rechts) und ihre Helferinnen freuen sich, dass die Wunschbaumaktion großen Zuspruch gefunden hat. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). Die Bereitschaft, Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen, egal, ob man sie kennt oder nicht, ist ungebrochen. Im Oytener Rathaus konnten Kinder an einem Weihnachtsbaum einen Weihnachtswunsch anbringen. Mehr als 25 Euro sollte der Wunsch jedoch im Einkauf nicht übersteigen.

In der Gemeindebücherei häuften sich schon nach kurzer Zeit etwa 90 liebevoll verpackte Pakete, die unter der Regie der Gleichstellungsbeauftragten Anne Fehn, Bürgermeisterin Sandra Röse und den Damen der sozialen Hilfsorganisation „Inner Wheel Oyten-Achim“ sortiert und nach Adressen geordnet wurden.

Was in den Päckchen drin war, ließ sich nur erraten. „Es wurden in erster Linie Spielzeuge gewünscht, aber auch Süßigkeiten, Schuhe oder Bekleidung“, verrät Fehn. Sie ergänzt: „Von manchen Gebern, die sich einen Wunschzettel vom Baum gepflückt hatten, hieß es dann auch schon mal, dass die Preisgrenze nicht ganz eingehalten werden konnte, weil auch auf Qualität geachtet wurde.“ Hauptsache sei gewesen, dass die Kinderwünsche erfüllt werden und dass am Heiligabend die Augen leuchten.

Wie Fehn weiter berichtete, hat sich auch eine nicht namentlich genannte Firma aus Oyten mit einer Geldspende an der Aktion beteiligt, sodass noch Geschenke zugekauft werden konnten. Dazu gab es zweckgebundene Gutscheine. Auch Oytener Kitas und Grundschulen brachten sich mit ein, um so viele Wünsche wie möglich zu erfüllen. „Natürlich stellt die Logistik bezüglich der Zustellung der Pakete uns vor eine erhebliche Herausforderung. Bis zum 23. Dezember müssen wir liefern, was nicht ganz einfach sein wird und zusätzliche Helfer benötigt, aber selbst die Bürgermeisterin liefert die Geschenke mit aus“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte.

Bürgermeisterin und Inner-Wheel wollen die Aktion im kommenden Jahr auf jeden Fall fortsetzen und planen dafür im Frühjahr die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig richten sie ihren großen Dank an alle Geber und Helfer.

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