Staatssekretärin Honé will sich für Förderung der HKS einsetzen

„Gute Chancen“

Staatssekretärin Birgit Honu00e9 (Zweite von links) und die Landesbeauftragte für Regionalentwicklung Jutta Schiecke (Zweite von rechts) ließen sich vom HKS-Geschäftsführer Ralf Rummel-Suhrke und Studentin Smaida Brestrich die Kunsthochschule und deren Pläne erklären. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Ottersberg (kr). Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) befindet sich derzeit in den Feierlichkeiten für das 50-jährige Bestehen und der Planung für maßgebliche Erweiterungen. Grund genug für Birgit Honé, Staatssekretärin der niedersächsischen Staatskanzlei der Bildungseinrichtung einen persönlichen Besuch abzustatten.

Begleitet von Jutta Schiecke, Landesbeauftragte für Regionalentwicklung, Professor Dr. Ralf Rummel-Surcke, Geschäftsführer der HKS verschaffte die Staatssekretärin sich zunächst einen Überblick über die Örtlichkeiten und ließ dabei den Altbau der HKS am Wiestebruch, der in Kürze aufgegeben und einer anderen Nutzung zugeführt werden soll, nicht aus. Dort befinden sich derzeit noch die Verwaltung, der Bereich für den Theaterstudiengang sowie die Bildhauerei. Im sogenannten Neubau an der Großen Straße, der das zentrale Gebäude werden soll, ging es in einem Rundgang durch die Ateliers, in den studentischer Hochbetrieb herrschte. Aus dem Bereich der Kunsttherapie hatte es eine Studierende übernommen, durch die Ateliers zu führten und die verschiedensten Bereiche der Semester zu erklären. Dabei gab es anschauliche Einblicke in die Bereiche der bildenden Kunst und die Herangehensweise in ihre Entstehung.

Im Atelier von Professor Michael Dörner standen Studierende Rede und Antwort und zeigten verschiedene Objekte, die sich gerade in Arbeit befanden. Spontan entspann sich ein angeregter Austausch zwischen der Staatssekretärin und dem Professor, der als Lehrender schon seit vielen Jahren an der HKS tätig ist. Honé zeigte sich sehr beeindruckt, auch von den Studierenden, die dem hohen Besuch locker und aufgeschlossen einen Blick auf ihre entstehenden Arbeiten ermöglichten.

Rummel-Surcke erläuterte dem Gast die Umbaupläne, nach denen ein Campus entstehen soll, der das Hochschulleben baulich bindet. In einem neuen Gebäudeteil an der Großen Straße sollen Räume für die Verwaltung entstehen. Auch der Studiengang Theater soll dort mit modernen Studios untergebracht werden. Die Kosten bezifferte Rummel-Surcke mit etwa sechs Millionen Euro, die aus Stiftungsmittel aufgebracht werden müssen, aber noch nicht in trockenen Tüchern seien.

Ein weiterer Trakt, so Rummel-Surcke, sei für die Forschung vorgesehen, ein Bereich, der an der HKS immer mehr ausgebaut werden würde. Dafür seien 1,6 Millionen Euro von der Europäischen Union und 1,3 Millionen Euro vom Land Niedersachsen vorgesehen. Ein ehrgeiziges Projekt, wie der Geschäftsführer einräumte und benannte das Gesamtvolumen der baulichen Erweiterung mit neun Millionen Euro. Die Staatssekretärin stellte in Aussicht, dass die Chancen für die Umsetzung des Projektes sehr gut ständen, und versprach, sich persönlich für die Realisierung einzusetzen. „Derzeit fördert das Land zwei private Hochschulprojekte. Mittelfristig wird es aber nur noch eins sein“, sagte Honé und ließ dabei wissen, dass es sich dabei um Ottersberg handeln würde. Die Sonderstellung, die die HKS hätte, sei absolut förderungswürdig.

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