Neue Studiengänge an der HKS in Ottersberg ab dem Wintersemester

Die Kunst, zu Führen

Ab dem Wintersemester 2018/2019 gibt es neue Studiengänge an der HKS in Ottersberg. Foto: Björn Blaak
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Ottersberg (kr). Die 1967 als Freie Kunst-Studienstätte gegründete und heute in privater Trägerschaft agierende Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) gilt inzwischen als eine der größten Ausbildungsstätten für Kunsttherapeuten in Europa. Doch das ist für die Verantwortlichen der Hochschule kein Grund, sich auszuruhen. Im Gegenteil, ihr akademischer Leiter, Professor Ralf Rummel-Suhrcke, stellte nun, gemeinsam mit den lehrenden Dozenten, neue Studiengänge vor, die Studierenden ab dem Wintersemester 2018/2019 ganz neue berufliche Perspektiven eröffnen sollen.

Denn es dominiere an vielen Arbeitsplätzen heute die Idee, dass menschliche Ressourcen effektiv und angemessen eingesetzt werden sollen, hieß es während der Veranstaltung. Die Ottersberger Hochschule begegnet diesen Ansprüchen mit den Studiengängen Soziale Arbeit, Leadership als partizipatorisches Lernfeld, Tanz und Theater im Sozialen, Tanzpädagogik und Theaterpädagogik.

Der Masterstudiengang Artful Leadership sei eine Antwort auf die daraus folgenden Anforderungen auf Führungs- und Leistungsebenen, informierte Rummel-Suhrcke. Der Studiengang soll Führung nicht als bloßes hierarchisches Prinzip begreifen, sondern vielmehr als verantwortungsvolle Aufgabe Mitarbeitern und sich selbst gegenüber.

Führung von Menschen sei bei Artful Leadership eng mit Selbstführung und der Fähigkeit mit Selbstbeobachtung verbunden. In diesem Sinne würde das Masterprogramm die Entwicklung von Persönlichkeiten, die mit den aktuellen Herausforderungen reflektiert umzugehen wissen, fördern.

Führungskräfte würden mit einem solchen Studium als Grundlage herangebildet und könnten sich auf eine fundierte Ausbildung in dieser Sache berufen. Die Anforderungen an Führungskräfte in der Wirtschaft, egal in welchen Bereichen, hätten sich verändert, je umfangreicher junge Menschen darauf vorbereitet seien, desto besser.

Artful Leadership könne berufsbegleitend über fünf Semester studiert werden mit der Zielsetzung, das verantwortliche Handeln aller Beteiligten miteinzubeziehen. Nach dem Studium und dem Abschluss des Masters of Art stünden den Absolventen der Weg zu einer weiterführenden Promotion offen. Start des neuen Studienganges sei das Wintersemester 2018/2019.

Darüber hinaus wurde der Studiengang Tanz und Theater im Sozialen sowie Tanzpädagogik und Theaterpädagogik vorgestellt. Ob im Freizeitbereich oder in der Bildung, in Wirtschaftsunternehmen oder im Strafvollzug, ob mit Kindern, Jugendlichen, Obdachlosen oder Migranten, Theater sei für Teilhabe ein wichtiges Mittel zur Inklusion. Mit ihren Arbeitsweisen und künstlerischen Formaten würden Theaterschaffende einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander leisten, erklärte Rummel-Suhrcke und stellte die Möglichkeiten der Hochschule für eine fundierte Ausbildung vor. Das Studium würde sich praxisnah in einem interaktiven, projektorientiertem Raum, der mit den berufspraktischen Projekten des Abschlussstudiums nahtlos an die Berufspraxis angleichen. Im Schwerpunktstudium „Tanz im Sozialen“ könnten Fähigkeiten erworben werden, mit Choreografien und Praxisprojekten Theaterpädagogik zu erweitern, um sich künstlerisch-sozial im Berufsleben zu positionieren.

Das Studium Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik kann jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester begonnen werden.

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