Die Freie Rudolf Steiner Schule lädt zum Novembermarkt ein

Kunst, Kultur und Kulinarisches

Auf dem Novembermarkt der Freien Rudolf Steiner Schule in Ottersberg gibt es, neben musikalischen Darbietungen, auch Handwerkskunst jedweder Couleur.
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Ottersberg (r/bb). Kunsthandwerk, Kulinarisches und ein vielfältiges Kulturprogramm: In dem gediegenen Ambiente an der Ottersberger Waldorfschule hat sich der Novembermarkt längst als regionaler Publikumsmagnet herumgesprochen und etabliert. In diesem Jahr öffnet der historische Amtshof seine Pforten am Samstag, 24. November. Die Waldorfschule und der Verein „Elterninitiative am Amtshof“ laden die Besucher von 10 bis 18 Uhr zum Stöbern, Genießen und Staunen auf das Schulgelände ein.

Traditionell wird der Novembermarkt von Bürgermeister Horst Hofmann gemeinsam mit den Christophorus-Bläsern der evangelisch-lutherischen Christophorus-Kirchengemeinde Ottersberg unter Leitung von Hans Martin Knickmann feierlich eröffnet. Acht Stunden lang bieten die Schüler nebst ihren Familien sowie zahlreiche Aussteller und musikalisch Mitwirkende ein buntes Potpourri zum Genießen. Das orientalische Café der vierten und fünften Klasse im Obergeschoss lockt mit köstlichen Gaumenfreuden und auf dem Weg dorthin duftet es nach gebackenen Waffeln und anderen Leckereien. Eine große Anzahl von Ausstellern bietet Handgemachtes, Schickes und Nützliches an.

Im großen Saal erklingen in diesem Jahr zu jeder vollen Stunde musikalische Kostproben von Amateurensembles aus der Umgebung. Dazu gehört die Bläserklasse des St. Viti Gymnasiums Zeven und die Schulband des Ottersberger Gymnasiums. Magdalena Kratzer wird mit den „Lerchen“ dabei sein, das Streicher-Orchester aus Achim unter der Leitung von Ingo Höricht ist zum zweiten Mal dabei und neu in diesem Jahr sind das Impro-Ensemble „Ad libitum“ unter der Leitung von Alexander Seemann, die „Fishtown Music Group“ unter der Leitung von Petra Grossmann und „Die Cellobande“ mit Leonard Trommer aus Ottersberg.

Mitmachspiele wie der Sternensee und Bastelmöglichkeiten wie Moosgärtlein und Tonwerkstatt sind vor allem bei kleinen Kindern sehr beliebt. Auf der Puppenspielbühne wird „Das Wasser des Lebens“ von den Brüdern Grimm um 12.30, um 14.30 und um 16 Uhr gezeigt.

Auf dem Außengelände gibt Heinz Kahrs ab 14.30 Uhr seinen traditionellen Baumschnittkurs. Treffpunkt ist der Lehrerparkplatz. Kinder können ab 11 Uhr Ponys streicheln oder geführt über den Amtshof reiten.

Unter dem Motto „Ein Markttag für Augen, Mund und Ohren“ versprechen die Veranstalter ein Erlebnis für alle Generationen. Beliebt ist in jedem Jahr das Ehemaligencafé, in dem sich die „älteren Semester“ auf Kaffee und Kuchen verabreden, um über die gemeinsame Schulzeit zu plaudern. Die Reinerlöse des Novembermarktes werden für Anschaffungen in der Schule genutzt. „Im vergangenen Jahr konnten beispielsweise Musikinstrumente für die Unterstufe und Sportgeräte für die Mittelstufe angeschafft werden sowie Material für den Pizzaofen, der von der jetzigen vierten Klasse gebaut wurde“, teilt der Veranstalter in seiner Pressemeldung mit.

Die siebte Klasse hat in diesem Jahr eigeninitiativ das Sonderprojekt „Nyendo“ (Infos auf www.nyendo.org) gestartet: Sie verkaufen Freundschaftsarmbänder, Cake-Pops, kleine Wichte und einige andere Dinge. Dazu sammeln sie Spenden und informieren über das Projekt. Damit will sie eine Nyendo-Partnerschule in den Slums in Kenia unterstützen. Daran sind alle 28 Schüler und vier Hauptorganisatoren beteiligt.

Großer Beliebtheit erfreut sich seit der Einweihung im Juni der neue Pizzabackofen. Damit es dort ab 12 Uhr leckere Pizza gibt, wird der Ofen schon früh morgens angeheizt.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
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