Ab 28. Januar: neue Ausstellung im Kaff-Museum in Fischerhude

Gesichter der Bühne

Am Samstag startet im Fischerhuder Kaff-Museum eine neue Ausstellung. Dort zu sehen ist auch das Gemälde Maskentänzer (1996) von Werner Zöhl. Foto: Archiv Werner Zöhl
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Fischerhude (r/bb). Das im Juni 2016 gegründete Museum „Kaff – Kunst am Fluss Fischerhude“ beherbergt den umfangreichen Nachlass des Malers Werner Zöhl (1926 bis 2012). Am Wochenende startet dort eine neue Ausstellung.

Im Anschluss an die bis zum 4. Februar in der Bremer Kunsthalle – und danach im Museum Barberini in Potsdam – gezeigten Schau von Max Beckmanns „Welttheater“ präsentiert das Kaff vom 27. Januar bis zum 3. Juni in seiner neuen Ausstellung die vielseitige künstlerische Auseinandersetzung mit dem gleichen Themenkreis in Werken von Werner Zöhl. Gezeigt werden Ölbilder, Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen und Pastelle aus fünf Jahrzehnten. Die Vernissage zu der Ausstellung ist am Samstag, 27. Januar, ab 15 Uhr mit einer Einführung von Caroline Zöhl. Tobias und Lennard Bertzbach sorgen für Musik.

Nach der Eröffnungsausstellung „durchsichtig und verdichtet“ mit Hauptwerken aus dem Familienbesitz, der Werkschau von Zöhl’s künstlerischer Entwicklung unter dem Titel „Unbeirrt“ (begleitet von der Publikation der „Kaff Editionen I“) und zuletzt der Ausstellung zum Thema „Bäume“ steht in der vierten Werner-Zöhl-Ausstellung des jungen Museums ein weiteres Lieblingsthema des Malers im Fokus: die Welt der Bühnen und der Mensch als Gaukler, Künstler und Rollenspieler.

„Jahrmärkte, Zirkus, Masken, Karneval und Bühnen üben von jeher eine große Anziehung aus. Sie öffnen den Zuschauern Türen in eine Welt der Möglichkeiten jenseits des Alltags. Viele Künstler haben diesen Themenbereich auf unterschiedliche Weise bearbeitet, und oft weisen die Werke über ihren Gegenstand hinaus und werden zu Metaphern des menschlichen Lebens“, heißt es seitens des Museums an der Bredenau.

Auch Zöhl haben diese Themen zu Bildern angeregt. „Seine Artisten, Zauberer, Clowns, Musikanten und Schauspieler bewegen sich in einer nahezu schwerelosen Welt, in die sie durch ein Geflecht aus geometrischen Linien, transparenten Räumen und Farben fest eingebunden sind“, so das Kaff.

Das Kaff ist vom 28. Januar bis 3. Juni freitags bis sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
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