Lebendiger Advent in Westerwalsede

Kekse, Lieder und Klinikclowns

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht der Weihnachtsmarkt in Westerwalsede in diesem Jahr zur Freude der Organisatoren vom Sport- und Kulturverein in die zweite Runde.
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Westerwalsede (nin). Es gibt sie schon in zahlreichen Dörfern und Gemeinden: die Tradition des lebendigen Adventskalenders. Nun will auch der Sport- und Kulturverein Westerwalsede mit kleinen Abendveranstaltungen auf die Weihnachtszeit einstimmen. „Wir kamen während der Planungen für weitere Veranstaltungen im September auf die Idee, so etwas zu machen“, sagt Vorstandsmitglied Richard Steckhahn. „Das Ganze ging per Laufzettel durch das Dorf – und sehr schnell waren viele bereit, sich zu beteiligen.“ Jetzt stehen zwölf Treffpunkte auf dem Kalender, der im Schaukasten in der Ortsmitte aushängt – jeweils um 18.30 Uhr.

„Dann wollen wir uns einfach zusammenfinden, gemeinsam Punsch trinken und Kekse essen, vielleicht etwas singen“, sagt Steckhahn. Wie genau die einzelnen „Türchen“ gestaltet werden, ist Sache der jeweiligen Gastgeber. In fast allen Fällen sind es eine oder mehrere Familien, den Auftakt gestaltet allerdings am morgigen Sonntag, 1. Dezember, der Sport- und Kulturverein im Dorftreff.

Einen roten Faden gibt es, und das ist ein kleines Holzhäuschen, das ein Handwerker aus Westerwalsede gebaut hat und das an jedem Termin vor Ort sein wird: eine Spendendose, in der die Westerwalseder für die Klinikclowns im Diako in Rotenburg sammeln. „Der Erlös fließt zu 100 Prozent in das Projekt“, versichert Steckhahn. „Es ist ein Herzenswunsch von uns, die Arbeit dort zu unterstützen.“ Der lebendige Adventskalender funktioniert zudem als Testballon: Kommt das Konzept in Westerwalsede gut an, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Immerhin hat der Verein diesbezüglich gute Erfahrungen gemacht: Im vergangenen Jahr hatte er erstmals einen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Der erlebt in diesem Jahr seine Wiederholung. „Wir waren wirklich überrascht, wie gut er angenommen wurde“, freut sich Steckhahn. In diesem Jahr verwandelt sich der Vorplatz des Dorftreffs am Sonntag, 8. Dezember, in ein kleines „Weihnachtswunderland“, Beginn ist um 14 Uhr. Dann gibt es Kunsthandwerk zu entdecken, Kaffee, Butterkuchen, Punsch und geräucherten Fisch am Lagerfeuer, außerdem gibt es Tannenbäume zu verkaufen. Um 15 Uhr singt der Gospelchor, um 16 Uhr besucht der Weihnachtsmann den Dorftreff. Der Verein freut sich darüber hinaus über Kinder, die etwas Selbstgebasteltes für den Weihnachtsbaum mitbringen.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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