Kinderferienprogramm Bothel sucht noch Anbieter - Von Nina Baucke

Gegen Langeweile

Susanne Harth und Stephanie Baden suchen noch Anbieter, die das Kinderferienprogramm unterstützen wollen. Foto: Nina Baucke
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Bothel. Langeweile in den Sommerferien? Dass die in Bothel nicht aufkommt, dafür sorgt seit 2013 das Kinderferienprogramm, das den Kindern in der Gemeinde eine vielseitige Mischung an Aktivitäten bietet – auf die Beine gestellt durch Vereine, Einrichtungen und Privatleute. Die Koordination des Ganzen liegt in den Händen von Stephanie Baden und Susanne Harth. „Wir hoffen, das Angebot für dieses Jahr noch zu erweitern“, sagen die beiden Bothelerinnen.

Bislang sei das Angebot für 2020 noch ausbaufähig: „Wir haben schon die Tennisabteilung des TuS Bothel, den Musikzug, den Schützenverein und ,Survival am Hafen‘ von Dirk Precht mit im Boot“, erklärt Baden. Jetzt suchen sie und Harth nach Menschen und Vereinen, die den Kindern ein Angebot für die Ferien machen wollen – „ganz egal, was es ist, ob es Basteln, Sport oder Schnitzeljagden sind“, ermutigt Harth. Das Gute für die Anbieter: „Jeder kann frei entscheiden, wie hoch die Anzahl der Tage ist, wieviele Kinder teilnehmen können und in welchem Alter diese sein müssten.“ Vor allem hoffen beide noch auf Angebote, die sich auch an jüngere Kinder richteten. An Räumen soll es nicht mangeln: „Wir haben zum Glück das Bürgerhaus, das wir für das Kinderferienprogramm nutzen dürfen“, so Baden. Sie und Harth sind allen dankbar, die sich am Kinderferienprogramm beteiligen: „So war beispielsweise die Feldrundfahrt des Landwirtschaftlichen Vereins an der Wiedau immer ein Kracher, sehr beliebt und daher extrem schnell ausgebucht“, erinnert sich Baden. Darüber hinaus sind es die Anbieter, die dafür sorgen, dass vor den Sommerferien in der Post und in der Sparkasse, beim Bäcker, bei Köster und im Bürgerhaus die kleinen blauen Hefte mit einem Programm ausliegen, das besonders den Kindern, die nicht in den Urlaub fahren, etwas Abwechslung bescheren soll. Direkt lassen Baden und Harth lediglich im Kindergarten und in der Grundschule verteilen.

Wichtig ist den beiden Organisatorinnen dabei vor allem eines: „Das Ferienprogramm ist kein Betreuungsangebot“, machen sie klar. „Super wäre außerdem, dass die Kinder sich ihre Aktivitäten selber raussuchen und dann auch wirklich Spaß daran haben.“ Die Eltern sollten die Anmeldezettel datieren, „dann können die Anbieter das besser einordnen, wer sich wann angemeldet hat“, so Harth. Die Anmeldungen, auf denen das Datum fehle, könnten dann erst nachgeordnet berücksichtigt werden.

Wie das Ganze für alle Beteiligten gelaufen ist, besprechen Harth und Baden mit den Anbietern nach dem Ende der Ferien in einer Art Manöverkritik. „Das ist für uns gleichzeitig die Menschen, die uns helfen, dieses Programm auf die Beine zu stellen, mal direkt zu treffen“, sagt Baden. Engagierte, die das Botheler Kinderferienprogramm bereichern wollen, haben noch bis zum 17. Mai Gelegenheit, sich bei Baden und Harth per E-Mail an susi_stephie_kinderferienprogramm@web.de zu melden.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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