Pro-IGS-Initiative Rotenburg wirbt für Umfrageteilnahme - Von Wibke Woyke

"Das ist kein Selbstläufer“

29.06.2012
Appellieren an die Eltern, an der IGS-Umfrage teilzunehmen und für Rotenburg zu votieren: Marje Grafe und Hans-Kristian Koch   Foto: Woyke
Appellieren an die Eltern, an der IGS-Umfrage teilzunehmen und für Rotenburg zu votieren: Marje Grafe und Hans-Kristian Koch Foto: Woyke
 ©Rotenburger Rundschau

"Das wird kein Selbstläufer.“ Marje Grafe (Stadtelternrat Rotenburg) warnt davor, zu sicher zu sein, dass Rotenburg bei der Landkreis-Umfrage zum Thema Integrierte Gesamtschule (IGS) zahlenmäßig den Sieg davon tragen wird. Vielmehr sind die Mütter und Väter vor Ort gefragt, auch wirklich an der Umfrage teilzunehmen und sich für die Wümmestadt auszusprechen. An die Elternschaft appellieren Grafe sowie ihr Stadtelternrats-Mitstreiter Hans-Kristian Koch im Gespräch mit der Rundschau.

Grafe und Koch sind gleichzeitig Mitglied der Pro-IGS-Initiative Rotenburg. Um diese war es längere Zeit ruhig – kein Wunder, war die Wümmestadt doch zunächst raus aus dem IGS-Rennen. Doch inzwischen hat sich bekanntlich das Blatt gewendet (siehe diverse Berichte auf www.rotenburger-rundschau.de) und Rotenburg soll als potenzieller Standort bei der Landkreis-Umfrage berücksichtigt werden. Und so wird nun auch die IGS-Initiative wieder aktiver und macht die Eltern vor Ort auf das wichtige Votum aufmerksam. Die Umfrage soll nach den Sommerferien starten (der Kreistag beschäftigt sich kommende Woche noch einmal mit dem Thema). Diese Zeit will die Initiative nutzen, um für Rotenburg zu werben und die Eltern zu informieren. Zum einen wird es an den Samstagen, 7., 14. und 21. Juli, Info-Stände in der Fußgängerzone geben, an denen Auskunft zum Thema und seiner Bedeutung gegeben wird. Zum anderen ist ein Vortragsabend anberaumt worden. Termin: Montag, 16. Juli, 19.30 Uhr, in der Aula der Realschule. Zu Gast ist dann Professor Dr. Matthias von Saldern. Der Pädagoge ist Experte auf dem Gebiet der Integrierten Gesamtschule und hat die Fähigkeit, die Infos anschaulich rüberzubringen. Diesen Abend sollten Mütter und Väter unbedingt nutzen, sich über die Vorzüge der IGS schlau zu machen, meinen Grafe und Koch. Eine Anmeldung zu dem Abend ist nicht nötig, Interessierte können einfach vorbeikommen. Nach dem Vortrag sind Fragen möglich. Die Marschrichtung in der Politik ist klar: Der Ratsbeschluss in Sachen IGS für Rotenburg hat Bestand. Doch auch andere Gemeinden wollen eine Integrierte Gesamtschule. Im Kreisschulausschuss wurde daher empfohlen, nach den Sommerferien eine Elternbefragung im gesamten Südkreis zu starten, ob die IGS gewünscht ist beziehungsweise wo. Aufgrund der größeren Einwohnerzahl hat die Wümmestadt zwar einen Vorteil, aber: Die Teilnahme der Eltern an der Umfrage ist entscheidend beziehungsweise ihre reell abgegebenen Stimmen sind es, darauf macht die Initiative aufmerksam. Sprechen sich wenig für Rotenburg aus, geht die Kreisstadt gegebenenfalls leer aus. Doch die Initiative ist überzeugt: In pädagogischer Hinsicht ist die IGS die beste Lösung für die Kinder und Jugendlichen. Daher kämpft sie für den Standort. Und auch von vielen Eltern habe sie inzwischen positive Rückmeldungen bekommen. In Rotenburg würde – gibt es den Zuschlag – die IGS beginnend mit Klasse fünf Stück für Stück aufwachsen (Startschuss Schuljahr 2013/14) – also ohne Hauruck-Verfahren. Die Klassen fünf bis sieben würden im Gebäude der jetzigen THS an der Gerberstraße beheimatet sein, die Klassen acht bis zehn dann später in der Realschule. Die Rotenburger Politik hat sich zudem dafür ausgesprochen, die Jahrgänge auf 150 Schüler zu begrenzen – mit Rücksicht auf umliegende Gemeinden. Für die Kreisstadt, so Grafe und Koch, sprechen die gute Infrastruktur sowie die bereits vorhandenen und gut ausgestatteten Räume, Sportplätze und die Mensa (Stichwort Kostenfaktor). Dazu stehen die Kollegien von THS und Realschule hinter dem Vorhaben. Und natürlich solle auch der Ganztagsbetrieb aufrecht erhalten werden. "Nehmen Sie Ihr Mitwirkungsrecht wahr“, appellieren Grafe und Koch an die Eltern. Sie stehen auch für Fragen zur Verfügung, Telefon 04261/3639 (Grafe) und Telefon 04261/82956 (Koch) sowie per Mail pro-igs@rotenburg-wuemme.de.

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Kultursommer "Leuchtfeuer" - Samstag
Fotos: Sebastian Döring / Maria-Theresia Schiroky

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20.08.2016

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