DFB-Pokal Achtelfinale: HSV, Pauli, Hansa Rostock – so stark ist der Norden

HSV, St. Pauli, Hannover 96 und Hansa Rostock. So unterschiedlich die Vereine sind, sie alle stehen im Achtelfinale des DFB-Pokals. Wer hat die besten Chancen?

Hamburg – Was für eine gute zweite Runde im DFB-Pokal für die Nordvereine. Denn bis auf Werder Bremen* und den VfL Wolfsburg, die schon in der ersten Runde überraschend ausgeschieden sind, konnten alle Nordvereine der Zweiten Bundesliga das Ticket für das Achtelfinale des DFB-Pokals sichern. Mit dabei sind neben dem Hamburger SV* auch der FC St. Pauli*, Hansa Rostock* und Hannover 96. Hat einer dieser Nordvereine sogar das Zeug zum Titelgewinn?

Wettbewerb im Fußball:DFB-Pokal
Teilnehmende Mannschaften:64
Verband:DFB
Aktueller Champion:Borussia Dortmund

Vier Nordvereine im Achtelfinale des DFB-Pokals: Ist der FC St. Pauli ein Kandidat für den Titel?

Für den FC St. Pauli ist es der erste Achtelfinaleinzug seit 16 Jahren. Und das passt! Denn Sankt Pauli spielt in der laufenden Spielzeit richtig stark auf. Derzeit ist das Team von Trainer Timo Schultz* sogar Tabellenführer der Zweiten Bundesliga und lässt dabei sogar Stadtrivale HSV weit hinter sich*. Ein Grund dafür ist auch Tormaschine Guido Burgstaller*, der in der aktuellen Saison schon zehn Tore für die Kiezkicker erzielte.

Aber wie gut stehen die Chancen des FC St. Pauli am Ende auch die begehrte Trophäe als DFB-Pokalsieger in den Händen zu halten? Auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Denn die Kiezkicker überragen derzeit mit ihrer Form. Die letzten fünf Spiele konnte St. Pauli allesamt gewinnen, hat in der Liga in der laufenden Saison ohnehin erst zweimal verloren. Zwar bekommt es der Tabellenführer der zweiten Liga im Pokal höchstwahrscheinlich auch mit Bundesliga-Teams zu tun, doch beweist der Pokal immer wieder, dass er seine eigenen Gesetze hat und auch unterklassige Teams gewinnen können.

Doch um ganz ehrlich zu sein, zu behaupten St. Pauli könnte derzeit schon mit Teams wie Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach mithalten, die gerade erst Rekordsieger Bayern München herauswarfen*, wäre dann vielleicht doch etwas hochgegriffen. Immerhin taten sich die Kiezkicker auch gegen Dynamo Dresden lange schwer und mussten sogar in die Verlängerung.

Der Norden dominiert im Achtelfinale des DFB-Pokals: Wie weit kann der HSV kommen?

Ähnliches gilt auch für den Hamburger SV. Zwar spielt das Team von Trainer Tim Walter* einen attraktiven Fußball, mit vielen offensiven Aktionen, doch ist die Defensive immer noch zu anfällig für ein Spitzenteam. Das zeigt auch ein Blick auf die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga. Die Hamburger stehen nur auf Platz sechs. Haben zwar erst einmal verloren, dafür aber sechsmal nur Unentschieden gespielt.

Ein Argument für den HSV: Der ehemalige Bundesliga-Dino kennt die Rolle des Außenseiters aus Zeiten des Abstiegskampfes noch verdammt gut. Und auch damals konnten die Hamburger gegen Spitzenteams für die ein oder andere Überraschung sorgen. Wir erinnern uns zum Beispiel an zahlreiche Siege gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga. Realistisch gesehen hat der HSV aber natürlich eher geringe Chancen auf den Pokalsieg.

Achtelfinale im DFB-Pokal: So stehen die Chancen von Hannover 96 und Hansa Rostock – alle Teams können auf Losglück hoff

Noch schlechter dürften die Chancen für Hannover 96 und Hansa Rostock stehen. Beide finden sich derzeit nur in der unteren Tabellenhälfte der zweiten Liga wieder. Hannover belegt derzeit mit 11 Punkten nur Platz 14, konnte erst dreimal gewinnen und musste bereits sechs Niederlagen hinnehmen. Hansa Rostock liegt auf Platz 13 mit drei Siegen und sechs Niederlagen. Im DFB-Pokal konnten sich beide Teams jedoch gegen besser platzierte Mannschaften durchsetzen, was wiederum beweist, dass im Pokal alles anders ist.

Auf dem Papier scheint dennoch keiner der Nordvereine wirklich das Zeug zum Pokalsieg zu haben – insbesondere in Vergleich mit den anderen Achtelfinale-Teilnehmern. Das gute ist: Im Pokal hängen die Chancen für das Weiterkommen immer auch vom Losglück ab. Bekommen die Nordvereine „leichte“ Gegner zugelost, könnte der Weg bis ins Finale gar nicht so schwer werden. Gut für den HSV: Angstgegner Bayern München ist ja bereits desolat ausgeschieden*. *24hamburg.de, deichstube.de und merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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