HSV-Transfergerüchte: Angebote zu schlecht – bleibt Vagnoman in Hamburg?

Er soll eine Ablöse bringen. Und angeblich wegwollen. Oder doch nicht? Beim HSV-Transfergerücht um Josha Vagnoman gibt‘s wohl eine Wende.

Hamburg – Dem Fußball sagt man nach, er sei schnelllebig. Stimmt. Helden von heute sind die Deppen von morgen. Wer hoch schwebt, der kann tief fallen. Alles schon vorgekommen. Nachfragen dazu kann Kylian Mbappé sicher bestens beantworten. Der hat zwar nichts mit dem Hamburger SV zu tun, ist aber einer der französischen Fußballstars schlechthin. Und eben auch der Unglücksrabe, der im Achtelfinale der EM 2021 gegen die Schweiz den entscheidenden Elfmeter verschoss. Wie schnelllebig der Fußball ist, zeigt auch das HSV-Transfergerücht um Josha Vagnoman*.

Fußballspieler:Josha Mamadou Karaboue Vagnoman
Geboren:11. Dezember 2000 (Alter: 20 Jahre) in Hamburg
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2024
Marktwert:4,0 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Trotz Angeboten aus England ist Josha Vagnomans Verbleib im Volkspark denkbar

Der Außenverteidiger hat in Hamburg einen bis zum Sommer 2024 laufenden Vertrag. Und ist trotzdem einer der Kandidaten, den der HSV verkaufen würde, wenn er muss. So wie auch bei Amadou Onana, an dem nicht nur Borussia Dortmund, sondern auch Vereine aus England und Frankreich* Interesse haben. Der Verein braucht Geld, um Transfergerüchte zu realisieren. Kohle, die der HSV unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie und der nicht vorhandenen Zuschauereinnahmen nicht hat. Immerhin: Mit Beginn der neuen Saison dürfen wieder Fans ins Stadion*.

Ebenso wie für Amadou Onana gibt es auch für Josha Vagnoman auf dem Transfermarkt Interessenten. Gleich zwei Vereine aus der Premier League* haben den 20-Jährigen auf dem Zettel. Schön und gut. Interessiert Karaboue Vagnoman aber irgendwie nicht wirklich. Der gute Mann ist der Vater von Josha Vagnoman. Und sowas wie die letzte Instanz, wenn es um Wechsel oder die Karriere seines Sohnes geht. Und Papa Vagnoman meint: Der Sohnemann ist in der Hansestadt Hamburg* eigentlich ganz gut aufgehoben. Zumal das Ausland die Vagnomans laut Bild-Zeitung nicht reizt.

HSV-Transfergerüchte: Josha Vagnoman bevorzugt Wechsel in Deutschland – aber neuer Verein muss viele Anforderungen erfül

Weder England. Noch Frankreich. Das Land, aus dem im Oktober 2020 der damalige Champions League-Teilnehmer Olympique Marseille sein Interesse an Josha Vagnoman anmeldete. Die Vagnomans lehnten ab, das HSV-Transfergerücht war vom Tisch. Auch anno 2021 soll vielmehr Deutschland das Land bleiben, in dem Josha Vagnoman und sein Vater die Zukunft sehen. Und dabei muss es nicht unbedingt sein, dass Vagnoman auf dem Transfermarkt verkauft wird.

Auch ein Verbleib im HSV-Trikot ist wohl weiter möglich. Denn es gibt gleich mehrere Gründe, die einen Transfer zu einem anderen Verein in Deutschland derzeit erschweren: Ein potenzieller neuer Klub muss rund acht Millionen Euro Ablöse zahlen. Er muss die Perspektive bieten, dass Josha Vagnoman zeitnah Stammspieler wird. Und die sportliche Perspektive muss sein: Der Verein soll ernsthaft um die Europapokal-Plätze mitspielen. Alles zusammen schwer zu finden. Möglich also, dass Josha Vagnoman noch länger im Volksparkstadion* kickt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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