Deutscher Erfolgstrainer der nordamerikanischen MLS überraschend verstorben

Tod mit 65 Jahren: Die deutsch-amerikanische Trainerlegende Siegfried Schmid.
 ©AFP / OTTO GREULE JR

Der deutschstämmige „Sigi“ Schmid war in der US-Profiliga MLS eine Trainer-Ikone und arbeitete mit zahlreichen Stars zusammen. Nun ist der Fußball-Missionar aus dem Leben geschieden.

Die nordamerikanische Fußball-Profiliga MLS trauert um Erfolgstrainer Siegfried "Sigi" Schmid. Der gebürtige Tübinger, der in der MLS den Rekord für die meisten Siege eines Trainers hält (266), starb am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 65 Jahren in Los Angeles.

Schmid, der im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Kalifornien gezogen war, stand 18 Spielzeiten lang in der MLS bei LA Galaxy, Columbus Crew und den Seattle Sounders als Coach an der Seitenlinie. 2002 gewann er mit Los Angeles die Meisterschaft, sechs Jahre später folgte der Titel mit Columbus.

Siegfried Schmid: Trainer von zahlreichen Fußball-Stars

In seiner Zeit in Kalifornien arbeitete der deutsch-amerikanische Coach mit Stürmer-Ikone Zlatan Ibrahimovic, dem Ex-Bayern-Profi Landon Donovan und vielen weiteren prominenten Kickern zusammen. Schmid war im Dezember ins Krankenhaus eingeliefert und dort auf der Intensivstation behandelt worden.

Schmids Familie veröffentlichte eine Mitteilung mit folgendem Wortlaut: „Am Dienstag, den 25. Dezember, schied Sigi Schmid im Ronald Reagan UCLA Medical Center in LA aus dem Leben. Unsere Familie ist bestürzt und benötigt Zeit, um den Verlust unseres großartigen Ehemannes, Vaters, Führers und Mentors zu verarbeiten. Ebenso erinnern wir uns daran, wie sehr Sigi vielen Fußball-Fans in den USA sowie der ganzen Welt etwas bedeutet hat.“

"Ein unglaublicher Familienmensch, ein fantastischer Coach, ein Pionier des Fußballs in den Vereinigten Staaten. Wir alle werden dich sehr vermissen, Sigi", schrieb 1990er-Weltmeister Jürgen Klinsmann, der selbst als Spieler und Nationaltrainer in den USA aktiv war, bei Twitter.

Ligachef Don Garber zeigte sich in einer Stellungnahme bestürzt vom Tode Schmids, der im Alter von vier Jahren nach Kalifornien gekommen war. „Sigi wird als eine der führenden Figuren in die Geschichte unserer Liga eingehen“, erklärte Garber. „Sigis Leidenschaft für Fußball war unübertroffen, er wurde von jedem in der MLS geliebt und verehrt.“

sid/dpa/pf

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