„Schaut Euch das Spiel doch nochmal selbst an!“ - RB-Star feixt mit Sky-Moderatorin nach Halbfinaleinzug von Leipzig

Yussuf Poulsen rieb sich während dem Spiel gegen Atletico Madrid auf.
 ©Lluis Gene/Pool AFP/AP/dpa

RB Leipzig steht im Halbfinale der Champions League. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann setzte sich dramatisch gegen Atletico Madrid durch. Hier gibt‘s die Stimmen zum Spiel.

München - War waren das für intensive 90 Minuten! Am Ende haben sich alle Anstrengungen für RB Leipzig* aber gelohnt. Das Team von Julian Nagelsmann steht das erste Mal in der Vereinsgeschichte im Halbfinale der Champions League*.

Die Sachsen setzen sich auf fast dramatische Art und Weise gegen Atletico Madrid durch*. Dani Olmo hatte RB in der ersten Hälfte in Führung gebracht (40.), ehe Mega-Talent Joao Felix per Elfmeter den Ausgleich für die Rojiblancos erzielte (70.).

Kurz vor Schluss war dann der eingewechselte Tyler Adams der Matchwinner. Der US-Boy traf mit seinem abgefälschten Weitschuss in der 88. Minute und schoss Leipzig so ins Glück. Nun wartet für RB am 18. August Paris Saint-Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel. PSG hatte sich am Vorabend auf noch dramatischere Art* fürs Semifinale qualifiziert.

RB Leipzig besiegte Atletico Madrid und steht im CL-Halbfinale: Die Stimmen

Marcel Sabitzer, Yussuf Poulsen und Co. freuen sich schon auf Paris um die Superstars mit Neymar und Mbappe. Das verrieten die RB-Stars nach der Partie. Erste Videoausschnitte aus der RB-Kabinenparty wurden im TV gezeigt. Zudem legte sich Julian Nagelsmann mit Diego Simeone an. Hier gibt es die Stimmen zum CL-Halbfinale von DAZN und Sky.

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) über...

... seine Gefühle nach dem Sieg: „Erstmal ein Glücksgefühl, ich bin sehr stolz auf die Truppe. Es war sehr verdient, finde ich. Wir waren die bessere Mannschaft, haben es unglaublich leidenschaftlich verteidigt. Wir waren nach dem 1:0 etwas passiv, da wurde es etwas zu spannend. Wir haben zu leicht die Bälle verloren, wir haben wohl in dem Moment unser Glück nicht fassen können, dass wir so ein schönes Tor geschossen haben. Aber danach war es besser. Auch nach dem 1:1 finde ich, haben wir nicht lange gebraucht, um uns zu fangen. Das 2:1 war in der Entstehung letztlich etwas glücklich, aber es war der Raum, den wir bespielen wollten. Ich finde wir waren die bessere Mannschaft, deshalb bin ich sehr stolz auf die Jungs. Erstes Mal Viertelfinale, unter diesen Bedingungen, das war nicht so einfach. Ich habe da keine Nervosität gemerkt, das war schon sehr abgezockt.“

... die Probleme nach dem 1:0: „Wenn du 1:0 führst und noch 20 Minuten zu spielen sind, dann verteidigst du vielleicht lieber etwas tiefer. Wir haben die Dinge trainiert, ich war froh, dass wir noch das 2:1 gemacht haben, wir haben trainiert, wie wir das verteidigen wollen, wenn wir kurz vor Schluss nochmal eine Führung haben. Wir haben es nicht ganz so gemacht wie im Training, aber ordentlich und der Situation angemessen. Ich kann mich nicht erinnern, dass Atletico viel mehr gefährliche Situationen hatte.“

... die Coolness seiner Spieler: „Das haben die Spieler selbst hinbekommen. Ich habe gestern nochmal gesagt, dass sie glücklich sein sollen, was sie erreicht haben und dass sie glücklich sein sollen, dass sie hier sind. Das ist mir sehr wichtig, dass wir zu keinem Zeitpunkt perfekt spielen müssen, auch heute nicht, sondern dass es viel um das Glücksgefühl geht und mit diesem Glücksgefühl auch in den Fokus kommen. Es war schon ein Fragezeichen ohne den Rhythmus, aber die Jungs haben sich das selbst erarbeitet. Sie mussten selbst eine stabile Psyche entwickeln.“

... den kommenden Gegner PSG: „Natürlich ist es eine Top-Mannschaft mit einem Top-Trainer. Zu Hoffenheimer Zeiten haben wir gegen Tuchels Dortmund immer gut gespielt, aber selten gewonnen. Das soll sich jetzt mal ändern. Ich wäre auch mit einem schlechten Spiel zufrieden, wenn wir gewinnen. Man hat gestern gesehen am Ende, welche Qualität sie haben. Angel di Maria kommt zurück, Mbappe wird so fit sein, dass er von Anfang an spielt. Dass wir wieder eine Top-Leistung brauchen, um ins Finale einzuziehen, ist klar.“

... das Aufeinandertreffen mit Diego Simeone: „Außer in der Halbzeit war alles in Ordnung und ohne Berührungspunkte. Da hat er gezeigt, dass er ein Winnertyp ist, dass er unbedingt gewinnen will. Ich hätte es so nicht gemacht, aber das muss jeder selbst entscheiden.“

Marcel Sabitzer (RB Leipzig) über ...

... den Sieg gegen Atletico Madrid: „Es war glücklich, aber am Ende auch verdient. Wir hatten einen guten Matchplan, aber das Entscheidede war: Wir wollten auf keinen Fall nach Hause.“

... den Matchplan: „Wir wussten, dass wenn wir den Ball laufen lassen, dass sie Probleme haben. Wir hatten nur im zweiten Drittel Ungenauigkeiten, was nicht so gut war.“

... den Gegner: „Atletico hat so viel Qualitäten, die sie sogar noch von der Bank bringen können. Dann führt man und hat auf einmal was zu verlieren, aber am Ende haben wir dann doch noch einmal zugeschlagen.“

... das anstehende Halbfinale: Wir wissen, was Paris für eine brutale Qualität hat. Aber wir werden wieder alles geben. Jetzt freuen wir uns erstmal und ab morgen oder übermorgen konzentrieren wir und auf Paris.“

Yussus Poulsen (RB Leipzig) über ...

... seine Erfolgsgeschichte vom Drittliga-Spieler zum CL-Halbfinalisten: „Eine Geschichte, die man selbst nicht besser schreiben könnte. Es war ein großer Tag.. Heute und morgen dürfen wir es genießen und dann wartet schon das nächste geile Spiel.“

... das Ausschlaggebende: „Nicht eine Sache war entscheidend, es waren viele Dinge. Wir waren einfach die bessere Mannschaft. Vor dem Spiel hätte ich es nicht erwartet. Wir haben heute so viele so Dinge erledigt, wie sie uns vorgegeben werden. Aber schaut Euch das Spiel selbst nochmal an, dann werdet ihr es ja sehen.“ (lacht)

... die Qualität von Atletico: „Joao Felix ist natürlich eine super Spieler mit großer Qualität. Aber Tyler hat am Ende das entscheidende Tor geschossen.“

... die fehlende Nervosität: „Wir waren einfach gut vorbereitet, wir wussten was zu tun ist. Bei uns waren ja auch ein paar Jungs, die schon ein paar Champions-League-Spiele absolviert haben.“

... den kommenden Gegner: „PSG ist ein Top-Team, da müssen wir auch nochmal so eine Leistung wie heute zeigen,. Aber wir haben heute bewiesen, dass wir es drauf haben.“

Tyler Adams (RB Leipzig) über...

... das Tor ins Halbfinale: „Ich bin eigentlich nicht der Torjäger. Ich wollte da sein, wenn ich gebraucht werde. Es macht mich stolz, was uns gelungen ist. Jeder hat alles gegeben“ (smk) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

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