FC Bayern: Trotz Angebot für Klose - Legendärer Co-Trainer assistiert Flick auch in Zukunft

Der FC Bayern München hat den Vertrag von Hansi Flick langfristig verlängert. Nun geht es um die Suche nach den optimalen Assistenztrainern. 

  • Der FC Bayern München verlängert den Vertrag von Trainer Hansi Flick bis 30. Juni 2023.
  • Karl-Heinz Rummenigge, Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn zeigen sich sehr zufrieden mit der Arbeit von Flick.
  • Wird Miroslav Klose sein Co-Trainer?

Update vm 18. April, 14.20 Uhr: Der neue Vertrag für Bayern-Coach Hansi Flick* bringt die Positionen auf der Bayern-Trainerbank zum Rotieren, Weltmeister Miroslav Klose ist momentan heißer Favorit auf den Posten des Co-Trainers. Doch einer bleibt von jeglicher Bewegung auf dem Trainerstuhl unberührt und unbeeindruckt: Hermann Gerland. Dem 65-Jährigen wird ein besonderes Standing bei den Spielern* und insgesamt ein großer Stellenwert im Team nachgesagt. Somit wird er der SportBild zufolge auch in der kommenden Saison weiterhin Flick assistieren - unabhängig von anderen Trainer-Entscheidungen bei den Bayern.

Das Urgestein des FC Bayern* nahm seinen ersten Job in München im Jahr 1990 an, damals noch bei den Amateuren des Vereins, 1991 stieg er zum Co-Trainer der Profis auf. Von 1992 bis 2001 unterbrach er sein Amt beim FCB, um mit dem 1. FC Nürnberg, Tennis Borussia Berlin, Arminia Bielefeld und dem SSV Ulm weitere Erfahrungen als Trainer zu sammeln. Seit seinem Comeback 2001 arbeitete er stets an Seite der Trainer-Größen* wie Ottmar Hitzfeld, Pep Guardiola oder Carlo Ancelotti. Auch bei den Fans ist Gerland eine absolute Ikone, weshalb sein Verbleib wohl auch in der Kurve gut ankommen sollte. Laut der Fachseite transfermarkt.de besitzt Gerland ohnehin einen unbefristeten Vertrag bei den Münchnern.

FC Bayern: Kimmich begrüßt Flicks Verlängerung - „Logische Konsequenz“

Update vom 10. April, 18.08 Uhr: Der FC Bayern stellt die Weichen der Zukunft. In den vergangenen Tagen meldete der Rekordmeister gleich mehrmals Vollzug. Nachdem die Verantwortlichen des Vereins intern die Trainerfrage geklärt hatten, verlängerten sie mit Hansi Flick* langfristig bis 2023. Wenig später sollte auch Thomas Müller folgen. Der Ur-Bayer unterschrieb ebenfalls bis 2023. Nägel mit Köpfen will die Führungsetage auch bei Thiago machen. Die Unterschrift des Spaniers sei demnach beinahe nur noch reine Formalität. „Allenfalls Kleinigkeiten“ seien zwischen den Parteien noch zu klären. 

Einzig bei Manuel Neuer stockt es noch. Der Torhüter soll immense Bezüge gefordert haben. Der Rekordmeister soll sich kompromissbereit zeigen, schließlich gilt Hansi Flick als großer Befürworter des Torhüters. Doch wie ist die Meinung der Spieler über ihren neuen Chef? Vor laufenden Kameras im Home Office hatten die Akteure bei der Verkündung der Nachricht applaudiert. Ansonsten hielten sie sich bisher bedeckt. Nun äußerte sich Joshua Kimmich in einem AZ-Interview zur Verlängerung mit Hansi Flick. Der Nationalspieler ist voll des Lobes. Die Entscheidung der FCB-Bosse sei "die logische Konsequenz unserer Ergebnisse und der Leistungen.“ 

FC Bayern: Joshua Kimmich ist von der Arbeit von Hansi Flick angetan

Flick sei es gelungen, eine Einheit zu formen. Sein kooperativer, offener Führungsstil sei hierfür entscheidend. „Er hat einen sehr guten Zugang zu uns Spielern, zu der Mannschaft. Er schafft es auch, den gesamten Staff mitzunehmen“, so Kimmich und fügt hinzu: „Er vermittelt jedem bei uns Wertschätzung und Wichtigkeit."

Auch Kingsley Coman verlor kürzlich nur lobende Worte zu Flick und meinte, „das gibt es bei Trainern normalerweise nicht“.

FC Bayern: Überraschende Wende bei Klose? Bundesliga-Konkurrent lockt

Update vom 8. April, 12.15 Uhr: Nach der Vertragsverlängerung von Hansi Flick* wird ein Co-Trainer-Posten beim FC Bayern* frei. Nachdem Flick mitten in der Saison das Traineramt übernahm, wollte er keine Lücke in den Nachwuchs reißen und entschied sich noch gegen den U17-Trainer Miroslav Klose als Assistenten. Doch nun scheint das einstige Vorhaben Flicks zumindest in absehbarer Zukunft möglich. 

Kloses Vertrag beim Rekordmeister gilt aktuell nur bis zum Saisonende, hier müsste sich der FC Bayern ohnehin bemühen. Doch welche Rolle würde der WM-Rekordtorschütze bei einem Verbleib in München einnehmen? Seinen Posten als U17-Coach soll Klose nach Informationen der Fachzeitschrift kicker wohl nach der Saison räumen. 

Unterdessen wird viel über die Wiederaufnahme der Saison diskutiert - Geht es im Mai weiter?

FC Bayern velängert Flicks Vertrag - Folgt Klose Angebot aus der Bundesliga?

Seine zwei Möglichkeiten definiert das Blatt wie folgt: Sollte Klose nicht Assistent beim FC Bayern* werden, könnte er den Rekordmeister auch verlassen - ein Bundesligist soll Klose bereits ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Dort würde er als Co-Trainer arbeiten, das Angebot soll den 41-Jährigen mit einer guten beruflicher Perspektive locken.

„Ich kann mir vieles vorstellen“, sagte Miroslav Klose gegenüber dem kicker. Jedoch sei „noch alles offen“. Der ehemalige Topstürmer werde die Entwicklung „entspannt abwarten“. 

Flick ist etwas offensiver in seinen Aussagen bezüglich der Zukunft auf der FCB-Trainerbank. „Ich habe mit Miro gesprochen“, so Flick bei einer digitalen Pressekonferenz. Klose sei „sehr loyal, sehr sympathisch“ und habe eine „hohe Sozialkompetenz.“ Diese Charaktereigenschaft scheint für Flick zentral zu sein. Flick könne sich eine Zusammenarbeit ab Sommer also gut vorstellen und meint, „Miro wäre eine Bereicherung für das Trainerteam.“

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FC Bayern velängert mit Flick - Wird Klose sein neuer Assistent?

Update vom 7. April, 15.28 Uhr: Hansi Flick* hat mit dem ehemaligen Nationalstürmer Miroslav Klose über dessen mögliches Engagement als Co-Trainer bei den Profis des FC Bayern* beratschlagt. Das bestätige der Chefcoach des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Dienstag. 

„Es ist natürlich klar, dass ich mit Miro gesprochen habe“, sagte Flick. „Aber ich werde noch mit dem einen oder anderen sprechen.“ Der 41-jährige Klose ist noch bis Saisonende Coach der U17 bei den Münchnern und macht von Sommer an seinen Fußballlehrer-Schein. „Ich glaube, dass er für unser Trainerteam eine Bereicherung wäre“, betonte Flick.

Weiter ins Detail wollte der Trainer, der selbst einen neuen Vertrag bis 2023 bekam, nicht gehen. „Es ist genauso wie bei den Spielern wichtig, dass man nicht so viel ausplaudert, weil es wichtig ist, dass sich jeder seine Gedanken auch ohne den Einfluss der Medien machen sollte“, sagte Flick. Nationalmannschafts-Rekordtorschütze Klose, der zusammen mit Flick 2014 in Brasilien Weltmeister geworden war, müsse über seine Zukunft nun „selbst entscheiden“.

FC Bayern bindet Trainer Flick - Klose als möglicher Co-Trainer?

Update vom 6. April, 7.16 Uhr: Der FC Bayern München* plant langfristig mit Trainer Hansi Flick* und hat dessen Vertrag bis 2023 verlängert. Dennoch könnte es bald zu Veränderungen im Trainer-Team des Rekordmeisters geben. Wie die Bild berichtet, wird beim FCB darüber nachgedacht, Flick den Ex-Stürmer Miroslav Klose als Co-Trainer an die Seite zu stellen. 

Aktuell ist Klose U17-Trainer. Doch an der Säbener Straße überlegt man offenbar Klose zu den Profis zu holen. Auch für den ehemaligen Top-Stürmer könnte der neue Job passen. Klose plant seine Trainer-Lizenz zu machen - ein sehr zeitintensives Unterfangen. Mit dem Co-Trainer-Job würde sich dieser Plan eventuell leichter kombinieren lassen, als mit dem Chef-Trainer-Posten bei der U17, heißt es weiter. Für Klose sei es eine „ernsthafte Option“, schreibt das Blatt weiter. 

Eine Entscheidung steht allerdings noch aus. Kloses aktueller Vertrag endet im Sommer. Ebenfalls unklar ist demnach auch, ob Hermann Gerland als Co-Trainer weitermachen möchte. 

Flick und Klose kennen sich bestens aus der gemeinsamen Zeit bei der Nationalmannschaft. Für Klose als neuen Co-Trainer würde ebenfalls sprechen, dass er die Bayern-Talente als aktuellen Nachwuchstrainer bestens kennt. So könnte die angestrebte besser Durchlässigkeit zwischen Jugend- und Profi-Berich noch einmal verbessert werden.

FC Bayern verlängert mit Hansi Flick - Profis erfahren es auf ungewöhnlichem Weg

Update vom 5. April, 10.15 Uhr: In der Corona-Zwangspause ist auch der Informationsfluss deutlich gebremst. So haben laut Sport1 viele Spieler zunächst durch die Medien von der Vertragsverlängerung des FC Bayern mit Trainer Hansi Flick erfahren. Offiziell verkündet wurde es der Mannschaft demnach am Samstag um 11 Uhr zu Beginn des Cyber-Trainings.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic habe den Profis die Nachricht mitgeteilt - der Bosnier sei gemeinsam mit Flick per Monitor zugeschaltet gewesen. Die Reaktion der ans Home Office gebundenen Spieler sei positiv gewesen: Es habe Applaus gegeben. Für die Mannschaft sei die Entscheidung genau richtig gewesen.

Update vom 5. April, 8.33 Uhr: Karl-Heinz Rummenigge vergleicht Hansi Flick bereits mit Jupp Heynckes (siehe Eintrag vom 4. April, 9.13 Uhr). Doch was sagt der Triple-Coach zur jüngsten Vertragsverlängerung beim FC Bayern? „Es ist von Seiten des FCB eine kluge Entscheidung, Hansi Flick als Cheftrainer zu verpflichten“, sagte der 74-Jährige der dpa: „Er ist für mich der ideale Trainer, weil er in der Vergangenheit in den verschiedenen Positionen im Fußball bereits große Erfahrungen gesammelt hat.“

Und was schätzt er an seinem Nach-Nachfolger besonders? Eine ganze Menge: „Seine Qualitäten sind Fachkompetenz, Menschenführung in allen Bereichen, Seriosität, Solidität und eine ausgezeichnete Präsentation in der Öffentlichkeit.“

FC Bayern und Flick - Rummenigge über Transfers - „Hansi hat ein Mitspracherecht“

Update vom 4. April, 9.13 Uhr: Die Unterschrift unter den Vertrag ist zwar noch nicht gesetzt, doch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge betont bereits, dass Hansi Flick intensiv in die Kaderplanungen eingebunden wird. „Hansi hat ein Mitspracherecht, das ist doch klar. Die Meinung des Trainers spielt bei unseren Personalentscheidungen eine Rolle. Er muss ja mit den Spielern arbeiten“, erklärte der 64-Jährige in der Bild

Auch dies sei ein Grund gewesen, die zunächst bis Sommer geplante Zusammenarbeit nun auszubauen: „Darum wollten wir jetzt auch Klarheit auf der Trainerposition, bevor wir in den nächsten Wochen und Monaten den Spielerkader für die nächste Saison zusammenstellen.“ Zudem gestand Rummenigge, dass er bei Flick immer an Triple-Trainer Jupp Heynckes erinnert werde: „Besonders dieser empathische Umgang mit der Mannschaft zeichnet beide aus.“

FC Bayern: Trainer Flick unterschreibt neuen Vertrag

Erstmeldung vom 3. April:

München - Die Entscheidung ist gefallen: Trainer Hansi Flick hat beim FC Bayern München* einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Das gab der deutsche Rekordmeister am frühen Freitagabend bekannt.

FC Bayern: Hansi Flick und die Münchner verlängern den Vertrag langfristig 

Demnach verlängert der Double-Sieger den Vertrag mit dem früheren Assistenten und zeitweise Interimscoach um drei Jahre bis zum 30. Juni 2023. Es ist ein eindeutiges Signal auch an den Kader der  Bayern *, die Spieler hatten von der Zusammenarbeit mit dem 55-jährigen Badener unisono geschwärmt.

„Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Wir sind der einzige deutsche Verein, der noch in allen drei Wettbewerben vertreten ist“, erklärte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge: „Dazu gefällt mir die Art und Weise, wie er die Mannschaft führt, seine menschlichen Qualitäten überzeugen, seine Empathie spricht für ihn.“

FC Bayern München: Hansi Flick folgte auf Niko Kovac

Nach der Trennung von Niko Kovac hatte der als Co-Trainer geholte Flick den Job als Chefcoach der Bayern* zunächst interimsweise und schließlich bis zum Ende der Saison übernommen. Unter Flick holten die Münchner in 21 Pflichtspielen 18 Siege und eroberten sich in der Bundesliga die Tabellenführung von RB Leipzig zurück.

Mehr noch: Die Münchner überzeugen mit einem attraktiven Spielstil der auf Pressing- und Gegenpressing sowie explosivem Umschaltspiel beruht, nachdem Vorgänger Kovac zuvor zeitweise einen eher biederen Fußball spielen ließ. Die Fortschritte unter Flick waren schon nach wenigen Wochen unverkenntbar.

Hansi Flick: Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld entschiedene Fürsprecher

Der einstige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, der 2014 mit Deutschland Weltmeister wurde, ließ nie einen Zweifel daran, dass er seine Arbeit in München gerne langfristig fortführen würde. 

Mit Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld hatten sich zwei einstmals erfolgreiche Trainer entschieden für den gebürtigen Heidelberger ausgesprochen, auch FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß zeigte sich angetan von seinem Engagement.

Doch die Sportliche Führung um Salihamidzic und den neuen Vorstand Oliver Kahn zögerte offenbar wochenlang - jetzt die Entscheidung. „Wir hatten ja von Tag eins an, als Hansi die Mannschaft übernahm, einen Plan, wie wir mit der Situation umgehen. Zunächst hat Hansi für zwei Spiele übernommen, dann bis Weihnachten, dann gab es die Vereinbarung, dass er bis Ende der Saison unser Trainer ist. Daran hat sich Hansi loyal und diszipliniert gehalten, das ist eine Qualität“ wird der Sportdirektor in der offiziellen Mitteilung des Klubs zitiert.

FC Bayern: Flick hebt gegenseitiges Vertrauen mit Salihamidzic und Kahn hervor

Salihamidzic weiter: „Eine andere sind die Ergebnisse, die Hansi mit unserer Mannschaft erzielt hat. Diese Ergebnisse sprechen für sich. Hansi und ich wissen, in welche Richtung wir die Mannschaft entwickeln wollen.“ Der Sportdirektor macht also direkt Druck! Eine Herausforderung, die Flick offensichtlich gewillt ist, anzunehmen.

„Die Gespräche mit Karl-Heinz Rummenigge, Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić waren sehr gut und von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt“, erklärte der Bayern-Cheftrainer: „Wir haben zusammen die Ausrichtung für die kommenden Jahre festgelegt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können.“

Wie groß der Druck in den kommenden Monaten (und gegebenenfalls Jahren) auf ihm sein wird, versinnbildlichte Oliver Kahn mit seinem Statement zur Vertragsverlängerung.

Für den FC Bayern München sei es wichtig, dass ein Trainer auch die Philosophie des Vereins verstehe, meinte der Vorstand des Rekordmeisters: „Hansi war Spieler beim FC Bayern, er war Co-Trainer. Jetzt wird er dauerhaft Cheftrainer. Das ist ein guter Weg. Hansi kennt die Mentalität des Vereins, er weiß, dass der FC Bayern am maximalen Erfolg gemessen wird*.“

md/pm

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