ManCity-Boss gibt Sané für Transfer frei - Deal mit Bayern nun fix?

Kommt Leroy Sané jetzt zum FC Bayern? Dass die drakonische Strafe der UEFA gegen Manchester City Auswirkungen haben wird, ist abzusehen.

  • Manchester City wird von derUefa aus der Champions League ausgeschlossen.
  • Der Klub von Trainer Pep Guardiola muss weitere Sanktionen befürchten.
  • Ein britischer Jurist meint, dass Spieler wie Leroy Sané sich aus ihren Verträgen klagen könnten.

Update vom 19. Februar, 16.06 Uhr: Der Ausschluss der UEFA aus der Champions League für die kommenden zwei Jahre wegen Verfehlungen am Financial Fairplay, wird Manchester City hart treffen, das steht fest. Über 150 Millionen Euro werden dem amtierenden Englischen Meister zukünftig fehlen. 

Damit dieses Geld wieder rein kommt, hat City-Boss Khaldoon Al-Mubarak nun angeblich das OK für einen Verkauf von Leroy Sané gegeben. Das berichtet zumindest der Daily Star. Demnach sollen die Sané-Millionen das „schwarze Loch“ in den City-Kassen schließen. 

Leroy Sané/FC Bayern: Transfer fix? ManCity-Boss gibt angeblich das OK 

Nachdem man im vergangenen Sommer knapp 150 Millionen für den deutschen Nationalspieler bekommen hätte, rechnet man in Manchester nach dessen Verletzung und seiner kurzen Vertragslaufzeit (bis 2021) ab Sommer lediglich noch mit 90 Millionen Euro, die der FC Bayern an City überweisen wird. 

Zwar wollen die Citizens wegen des CL-Ausschlusses in Berufung gehen, doch bis der CAS eine endgültige Entscheidung fällen würde, könnte es noch Monate dauern. Daher habe City entschieden, Sané an den FC Bayern abzugeben und die Ablöse einzustreichen.  

Am kommenden Freitag trifft der FC Bayern auf den SC Paderborn. Vielleicht äußern sich die Bayern-Bosse nach diesem Spiel zur Gemengelage bei Leroy Sané?

Leroy Sané: Ablösefrei zum FC Bayern? Man City droht jetzt großes Desaster

Erstmeldung vom 16. Februar: München/Manchester - Es ist ein Riesen-Schlamassel, das sich Manchester City da eingehandelt hat.

Der Klub von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola wird vom europäischen FußballverbandUefa wegen angeblicher Verstöße gegen das Financial Fairplay mit einem Champions-League-Ausschluss für zwei Jahre drastisch bestraft.

Manchester City drohen nach Champions-League-Ausschluss weitere Sanktionen

Die Berichte mehren sich, wonach den Citizens jetzt auch in der Premier League Konsequenzen drohen. 

Von einem Punktabzug ist die Rede, weil die Himmelblauen bei ihren Finanzen geschummelt haben sollen. Und es kann noch schlimmer für Guardiola und ManCity kommen.

Da behauptet zumindest ein britischer Sport-Jurist - sein Name: John Mehrzad. Mehrzad gilt laut Internetportallawinsport.com als ein führender Arbeits- und Sportrechtler. Er arbeitet nachweislich für die Londoner RechtsanwaltskanzleiLittleton Chambers.

Jurist: ManCity-Spieler müssen um ihre Bonuszahlungen bangen

Bei Twitter nimmt der Jurist immer wieder Stellung zu aktuellen populären Sportrechtsfällen. Wie nun zum Fall von Manchester City und den möglichen Auswirkungen der drakonischen Strafe gegen den Englischen Meister.

Es könnte wohl noch gravierender kommen für den Premier-League-Klub. Denn: Geht es nach Mehrzad, könnten die Spieler und das Trainerteam sich theoretisch aus ihren Verträgen heraus klagen.

Hintergrund wären eventuell vereinbarte Bonuszahlungen, die mangels Einsätzen und Titelchancen in der Königsklasse deutlich geringer ausfallen würden.

Sportrechtler: Manchester City würde wohl Vertragsbruch begehen

Mehrzad sieht dann einen klaren Vertragsbruch, weil ManCity für die Sanktionen durch die Uefa verantwortlich wäre. Angeblich. 

Der Sportrechtler selbst betont wiederholt, dass derlei juristische Auseinandersetzungen zwischen den Citizens und ihren Spielern eher unwahrscheinlich sind.

Vielmehr könnten die Berater der Spieler nun hergehen und neue Bonuszahlungen aushandeln - und bei den Verhandlungen darüber richtig Druck auf die Sky Blues ausüben.

Noch einen Schritt weitergedacht: Würde Leroy Sané - hypothetisch - gegen seinen Arbeitgeber juristisch vorgehen und der Vertrag nichtig werden, könnte er am Ende der Saison sogar ablösefrei gehen. Theoretisch.

FC Bayern hat bei Leroy Sané wegen ManCity-Debakel eine bessere Ausgangslage

Sané gilt bekanntlich als Transfer-Ziel Nummer eins für den Kader des  FC Bayern *, was die Münchner nie dementiert haben.

 

Ob es soweit kommt, wie von Mehrzad beschrieben, ist aktuell freilich völlig offen und reine Spekulation. ManCity hatte bereits angekündigt, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um gegen das Uefa-Urteil vorzugehen.

Sicher ist:Manchester City hat schon jetzt einen Riesen-(Image-)-Schaden. Und die Bayern haben so oder so im Transfer-Poker um Sané eine bessere Ausgangslage. 

Schließlich muss der Guardiola-Klub unbedingt hochkarätige Verkäufe tätigen, um die negative Transfer-Bilanz nur halbwegs auszugleichen. Es bleibt spannend. 

Der FCB diskutiert unterdessen intern heiß die möglichen Sommer-Transfers. Selbst das Thema Leroy Sané wird beim FC Bayern kontrovers diskutiert.

pm

Während ManCity und Pep Guardiola vor gewaltigen Problemen stehen, hat der FC Bayern mit einem Sieg in Köln die Tabellenführung der Bundesliga zurückerobert.

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