Grindel-Nachfolge ist fix: Fritz Keller als neuer DFB-Präsident gewählt

Vergangenheit und Zukunft (v. l.): Rainer Koch, Fritz Keller und Reinhard Rauball.
 ©dpa / Andreas Gora

Die Entscheidung ist gefallen. 259 stimmberechtigte Delegierte wählten beim DFB-Bundestag am Freitag den neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes.

Update vom 27. September 2019: Jetzt ist es offiziell: Fritz Keller wurde beim DFB-Bundestag in Frankfurt am Main zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes gewählt. Über fünf Monate nach dem Rücktritt von Ex-Präsident Reinhard Grindel wird der 62-jährige Freiburger erwartungsgemäß die Nachfolge antreten. Sein Stellvertreter wird Rainer Koch, der bislang die Rolle als Interims-Präsident ausgefüllt hat. 

Keller wurde von den 259 stimmberechtigten Delegierten als einziger Kandidat unter dem Motto „Nur gemeinsam geht‘s“ gewählt. An seiner Wahl bestand im Vorfeld keinerlei Zweifel, der Noch-Präsident vom SC Freiburg, der im Zuge seiner Wahl von seinem Amt beim Bundesligisten zurücktreten muss, gilt als Hoffnungsträger und soll den DFB in ruhigere und Skandal-freiere Fahrwasser leiten. 

Fritz Keller als neuer DFB-Präsident vorgeschlagen: Stellvertreter mit kuriosen Aufgaben 

Berlin - Der Club-Chef des SC Freiburg, Fritz Keller, wurde am Mittwoch bei der Generalversammlung der DFL als neuer DFB-Präsident vorgeschlagen. Einer Wahl im September steht daher nichts mehr im Wege. 

Sein Stellvertreter wird Rainer Koch sein, der überraschenderweise von Keller die Bereiche UEFA und FIFA zugesprochen bekam. Keller erklärte seine Entscheidung damit, dass er gerne Spiele in der Oberliga anschaue und dass einem Verantwortlichen für FIFA und UEFA dafür die Zeit fehle.

Video: Fritz Keller als DFB-Präsident ist genau die richtige Wahl

Neuer DFB-Präsident: Keller eine „außergewöhnliche Persönlichkeit“

Keller zeigte sich über seine Ernennung erfreut und bedankte sich in einer Mitteilung über das entgegengebrachte Vertrauen aus dem Amateur- und dem Profifußball. Christian Seifert, der Sprecher der DFL, sagte über Keller: „Er lebt für den Fußball und ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die für Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit steht.“

Keller wird die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten, der im April 2019 als DFB-Präsident mit sofortiger Wirkung zurückgetreten war*. 

Aufgrund von Regeländerungen war die DFL in letzter Zeit immer häufiger in den Medien. Derweil wird die Sorge um den Gesundheitszustand von Franz Beckenbauer immer größer.

Die kleinen Bundesliga-Klubs planen die Revolution. Sie wollen mehr Geld aus der Vermarktung. Rummenigge warnt vor einer Spaltung der Liga. Währenddessen spricht Oliver Bierhoff in Zusammenhang mit „Projekt Zukunft“ von einer Neugliederung der Dritten Liga.

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