Kingsley Coman mit Hammer-Aussage über Leroy Sané: Da dürften die Bayern-Bosse aber genau hinhören

Klare Worte von Bayern-Star Kingsley Coman.
 ©dpa / Sven Hoppe

FC Bayern: Offensiv-Star Kingsley Coman hätte überhaupt nichts dagegen, wenn Leroy Sané nach München wechseln würde. Sein Statement dürfte die Bosse freuen.

  • FC-Bayern-Star Kingsley Coman wird von großen europäischen Vereinen beobachtet.
  • Aufgrund des Transfergerüchts um Leroy Sané sieht Coman große Konkurrenz auf sich zukommen.
  • Den Franzosen stört die drohende Konkurrenz aber überhaupt nicht.

Update vom 10. Juni, 7.32 Uhr: Was haben die Bayern in diesem Transfer-Sommer vor? Nachdem es Timo Werner wohl eher zum FC Chelsea zieht*, stehen zwei andere deutsche Nationalspieler im Fokus: Kai Havertz und natürlich Leroy Sané. Seit rund einem Jahr geistern die Gerüchte durch München, eine Entscheidung gibt es nach wie vor nicht.

Es sieht aber ganz danach aus, als würde sich zumindest der Kaugummi-Transfer um Leroy Sané demnächst entscheiden - und zwar zugunsten des FC Bayern München*. Damit hätten die Roten einen Top-Flügelstürmer mehr. Muss Kingsley Coman deshalb vielleicht weichen?

Kingsley Coman: Flucht vor Leroy Sané? Bayern-Star hat andere Pläne

Wie tz.de* berichtet, denkt man bei den Bayern nicht daran, den Franzosen abzugeben. Und der Rechtsfuß hätte überhaupt nichts dagegen, Leroy Sané bald als Teamkollegen zu begrüßen: „Er ist ein sehr guter Spieler. Es ist normal, dass der FC Bayern einen Spieler wie ihn holen will“, sagt er im Interview mit der Sport Bild (Ausgabe vom 10. Juni). 

Und weiter: „Als ich zum FC Bayern gekommen bin, hatten wir Franck Ribéry, Arjen Robben, Douglas Costa und mich. Und ich war noch ein junger Spieler, vor mir die Legenden Ribéry und Robben! Daran sehen Sie, dass das kein Problem für mich ist. Es ist besser für die Mannschaft, wenn es viele Spieler auf diesem Niveau gibt. Wenn Sané käme, wäre das kein Problem! Außer der Klub sagt zu mir, dass sie mich nicht mehr brauchen. Aber ich glaube, dass der Verein weiß, was er an mir hat. Die Situation von Leroy Sané hat nichts mit meiner eigenen Zukunft zu tun.“

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Klares Statement also von Coman - und auch eines, das den Bossen sehr gut gefallen dürfte. Ob Coman auch im DFB-Pokal wirbelt? Die Bayern sind gegen Frankfurt gefordert, hier gibt es den Live-Ticker*.

FC Bayern: „Sehr konkrete“ Offerten an Kingsley Coman - Bayern-Legende nennt Pros und Contras für Verbleib

Update vom 4. Juni, 22.45 Uhr: Neben den großen Leistungsträgern in der Offensive des FC Bayern* wie Serge Gnabry*, Thomas Müller oder Robert Lewandowski* geriet Kingsley Coman etwas in Vergessenheit. Zwar durfte der 23-Jährige die letzten drei Partien jeweils von Beginn an bestreiten, jedoch stand er aufgrund seiner seit Februar auskurierten Kapselverletzung das letzte Mal Anfang Dezember über volle 90 Minuten auf dem Platz.

FC Bayern: Lizarazu über Landsmann Coman - „Braucht die Freiheit in seinem Kopf“

Die französische Bayern-Legende Bixente Lizarazu sorgt sich um die Entwicklungs seines Landsmanns. Der Flügelflitzer sei mental vorbelastet, wie Lizarazu gegenüber der AZ einschätzte. „Ein Problem für ihn ist, wieder das Vertrauen in den eigenen Körper zu bekommen“, so der mittlerweile 50-Jährige. „Coman braucht die Freiheit in seinem Kopf, um seinen besten Fußball spielen zu können. Wenn man Angst hat, wird das nichts“, so der Ex-Profi, der insgesamt 273 Pflichtspiele für die Münchner absolvierte. 

„Manchmal habe ich das Gefühl, dass er ein bisschen ängstlich auf dem Platz ist nach all diesen Verletzungen“, meinte Lizarazu weiter. Der Welt- und Europameister weiß, dass Coman in guter Verfassung „fantastisch“ und „einer der besten Flügelstürmer der Welt“ ist. „Er ist so stark im Eins-gegen-eins, so schnell. Er kann für Bayern den Unterschied ausmachen“, schwärmt der 1,69 große Hobby-Surfer. Ob Kingsley Coman bei einer Verpflichtung von Leroy Sané Teil des Bayern-Kaders* bleibt, ist fraglich.

FC Bayern: Kingsley Coman - Bleibt der verletzungsanfällige Franzose in München? 

Update vom 12. Mai 2020: Bereits seit 2015 spielt Kingsley Coman für den FC Bayern* und konnte viele Titel* mit dem Rekordmeister gewinnen. Der verletzungsanfällige Franzose kann sich derzeit einen Abschied aus München vorstellen, wie Sky berichtet. Auslöser der Bedenken des 23-jährigen Flügelflitzers ist das Bayern-Interesse an Leroy Sané*.

FC Bayern: Sané im Nacken - Flieht Kingsley Coman vor der Konkurrenz?

Coman sei bekannt, dass sich der FC Bayern* intensiv um die Dienste des Manchester-City-Stars Leroy Sané bemüht und diesen auch bald verpflichten könnte. Auf der Linksaußen-Position, die Coman am liebsten beackert, könnte es darum zu einer Kollision kommen, da Sané diese Seite ebenfalls bevorzugt. Coman scheint also zu ahnen, was eine Verpflichtung Sanés* für ihn bedeuten würde. Ob der Franzose, der auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, zu dieser Art Konkurrenzkampf im Bayern-Kader* bereit ist, ist noch unklar.

Klar ist jedoch, dass sich viele europäische Topklubs für den 23-Jährigen interessieren. Der FC Bayern* bat den französischen Nationalspieler zwar nicht direkt, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, jedoch würde er ein Angebot eines neuen Vereins „dankend annehmen“. Wie Sky berichtet, sollen bereits „sehr konkrete“ Offerten von drei Spitzenklubs bei Comans Vater und Berater eingegangen sein. 

FC Bayern im Transferpoker: Topklubs buhlen offenbar um Kingsley Coman

Bei den drei Top-Adressen soll es sich demnach um Real Madrid, der FC Barcelona und Manchester City  handeln. Ein Transfer gen Madrid soll zudem nicht zwingend an kommenden Sommer fixiert sein, die Madrilenen sollen Coman „perspektivisch“ als Bale-Nachfolger im Auge haben. Ein Wechsel nach der aktuellen Saison soll jedoch unwahrscheinlich sein, da Comans Kontrakt noch bis 2023 gültig ist und eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Die wenigsten Clubs könnten eine derzeitige Verpflichtung des Franzosen finanzieren.

Lesen Sie auch: Aufgrund der Corona-Krise könnten einige Bayern-Spieler das DFB-Pokal-Finale am 4. Juli verpassen.

Erstmeldung: Während die Coronavirus-Pandemie* den Profifußball lahmlegt, sorgen die Spieler des FC Bayern München* auch mit Auto-Geschichten für Wirbel. Kurz nach dem Crash von Jerome Boateng* auf der A9 ist es nun Kingsley Coman, der für den nächsten Zoff mit seinem Arbeitgeber sorgt. Diesmal geht es jedoch nicht um einen unerlaubten Ausflug wie im Falle seines Teamkollegen, sondern die Wahl des fahrbaren Untersatzes: 

Kingsley Coman düst mit McLaren zum FC-Bayern-Training

Statt mit seinem von Klubsponsor Audi gestellten Dienstwagen kam der Franzose mit einem Luxussportler der Marke McLaren zu einer Trainingseinheit an die Säbener Straße. Wie die Bild schildert, sei der Flügelstürmer anschließend mit seinem britischen Flitzer (Modell 570S) zurück an den Starnberger See gefahren, wo Coman sein Domizil hat. Auch mit dem Vorgänger-Modell sorgte er für Schlagzeilen.

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Brisanz hat der Vorfall aus gleich zwei Gründen: Zum einen wurde das Verhältnis zwischen Bayern München und Audi in den vergangenen  Jahren auf eine harte Probe gestellt: Rivale BMW sägte am Stuhl des langjährigen FCB-Autosponsors und wollte die Ingolstädter ablösen. Letztlich platzte der Mega-Deal jedoch - obwohl man auch beim FC Bayern gewillt war, umzusteigen.

Dann ist da noch die Sache, dass Coman kein Einzelfall ist: Wie die Bild ausführt, seien alleine im Jahr 2020 mit Niklas Süle (Ferrari) und Philippe Coutinho (Mercedes) zwei weitere Münchner dabei erwischt worden, mit privaten Gefährten zum Trainingsgelände gefahren zu sein. 

FC-Bayern-Dienstwagen: Das sagt Coman zum Fehlgriff bei der Fahrzeugwahl

Dabei ging den drei jüngsten Vorkommnissen angeblich eine klare Ansage von Sportchef Hasan Salihamidzic im Januar voraus, dass weitere Vergehen in diese Richtung mit einer Geldstrafe (50.000 Euro) belegt werden. Erlaubt seien beim Rekordmeister* demnach lediglich Fahrzeuge aus dem Hause der Volkswagen-Gruppe (dazu gehört auch Audi).

Kingsley Coman musste bereits zum Rapport bei der Vereinsführung antreten und entschuldigte sich beim FCB* für die falsche Auto-Wahl. Den Grund lieferte der 23-Jährige gleich mit: Der Außenspiegel seines Dienst-Audi sei beschädigt gewesen, darum habe er sich für den pfeilschnellen Zweitwagen entschieden. Und: Als Geste der Wiedergutmachung möchte der Nationalspieler in das Audi-Werk Ingolstadt fahren, Autogramme verteilen und „Aufmerksamkeiten“.

Nach wie vor warten Fans und Teams auf die Fortsetzung der unterbrochenen Spielzeit 2019/20. Die Münchner Profikicker zeigten während der Corona-Pause auch solidarische Bereitschaft*. Wann nimmt der FC Bayern München wieder den Spielbetrieb auf?

Während der Corona-Krise treiben die Bosse außerdem die Kader-Planung voran. Ist man an einem BVB-Star dran? Serge Gnabry scheint dagegen sein privates Glück gefunden zu haben.

PF

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