Nach Amsterdam-Besuch: Coronavirus bei Ex-Bundesliga-Profi von Hertha BSC

Viele Profi-Fußballer haben sich mittlerweile mit dem Coronavirus angesteckt. Eine Übersicht über die infizierten Profis in Deutschland und international.

  • Das Coronavirus hält die Bundesliga und den europäischen Fußball auf Trab.
  • Positive Tests bei Juventus Turin, dem FC Arsenal, FC Chelsea, Sampdoria Genua und dem FC Valencia.
  • Auch Bundesliga-Klubs melden Corona-Fälle - zwei Spieler von Hannover 96 haben sich angesteckt.

Infizierte Profis in Deutschland

Infizierte Profis international

Timo Hübers (Hannover)

Jannes Horn (Hannover)

Fabian Nürnberger (Nürnberg)

Luca Kilian (Paderborn)

Stefan Thesker (Kiel)

Daniele Rugani (Juventus)

Mikel Arteta (Arsenal)

Callum Hudson-Odoi (Chelsea)

Albin Ekdal (Sampdoria Genua)

Omar Colley (Sampdoria Genua)

Antonio La Gumina (Sampdoria Genua)

Morten Thorsby (Sampdoria Genua)

Manolo Gabbiadini (Sampdoria Genua)

Dusan Vlahovic (AC Florenz)

Patrick Cutrone (AC Florenz)

German Pezzella (AC Florenz)

Ezequiel Garay (FC Valencia)

Jonathas (FC Elche)

Update vom 17. März: In der Bundesliga gibt es den zweiten bestätigten Coronavirus-Fall. Diesmal ist ein aktueller Profi von Hertha BSC betroffen, Folgen hat das für die gesamte Mannschaft.

Update vom 16. März: Mit Marko Pantelic hat sich ein weiterer früherer bekannter Fußballprofi mit dem Coronavirus infiziert. Der Ex-Herthaner ist derzeit Vizepräsident des serbischen Fußballverbandes und steckte sich offenbar bei einer Auslandsreise in die niederländische Metropole Amsterdam an.

Laut Medienberichten gehe es dem früheren Angreifer gesundheitlich jedoch den Umständen entsprechend gut, er sei unter Quarantäne gestellt und befinde sich in seinem Haus in der heimischen Hauptstadt Belgrad. Unterdessen hat Chinas Erstligist FC Wuhan die „Flucht“ aus Spanien ergriffen. Der Grund: In der Heimat sei es mittlerweile angeblich sicherer als in Europa.

Coronavirus: Möglicherweise hat der Fußball zu spät reagiert

Update vom 15. März, 19.36 Uhr: Gute Nachricht trotz Corona-Ausbreitung in Deutschland und der Bundesliga

„Mir geht es sehr gut, ich merke bislang keine Anzeichen oder ähnliches vom Virus. Um mich müsst ihr euch auf jeden Fall keine Sorgen machen“, erklärte Fabian Nürnberger vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg in einem Vereinsvideo. Er habe auch schon ein bisschen trainiert, „um mich da einfach fit zu halten.“

Nachdem Nürnberger positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war, befindet sich die gesamte Mannschaft in häuslicher Quarantäne.

Nürnberger richtete einen eindringlichen Appell an die Fans: „Versucht, so gut wie möglich, in eurer Wohnung zu bleiben, versucht nur im Notfall nach draußen zu gehen. Ich denke, im Moment ist das das Beste, was wir alle tun können.“

Update vom 15. März, 19 Uhr: Auch beim TSV 1860 München (3. Liga) ist der Trainingsbetrieb aktuell außer Kraft gesetzt. Löwen-Trainer Michael Köllner hat indes eine krude These zur Ausbreitung des Coronavirus* aufgestellt.

Update vom 15. März 15.40 Uhr: Das Corona-Ausmaß beim FC Valencia ist offenbar größer als anfangs angenommen.

Der spanische Klub hat bislang fünf Fälle von Coronavirus in seiner Mannschaft und dem Betreuerstab bestätigt. Darüber, um wieviele Spieler es sich handelt, machte der Erstligaverein aus La Liga keine Angaben.

Coronavirus in Spanien: Mehrere Corona-Fälle beim FC Valencia

Vor Bekanntgabe der Ergebnisse hatte bereits der argentinische Spieler Ezequiel Garay bestätigt, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. Alle fünf Personen sind nach Klubangaben "bei guter Gesundheit" und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Markant: Der Valencia hatte in der vergangenen Woche im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League 3:4 gegen Atalanta Bergamo verloren. Bergamo liegt in der Lombardei, diese gilt als die am meisten betroffene Region in Italien. 

Die Hauptstadt der Lombardei ist indes Mailand. Dort hatten beide Klubs am 19. Februar das Hinspiel bestritten. Ob sich das Valencia-Quintett in Italien oder gegen die Italiener angesteckt hat, ist unklar. Ein Zusammenhang würde zumindest nicht verwundern. Stellt sich die Frage: Hat der Fußball viel zu spät auf die Corona-Ausbreitung reagiert?

Coronavirus in La Liga: Ezequiel Garay hat sich mit Sars-CoV-2 angesteckt

Update vom 15. März, 14.27 Uhr: Jetzt hat es auch in Spanien den ersten Fußball-Profi erwischt: Er sei positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilte der argentinische Abwehrspieler Ezequiel Garay vom FC Valencia am Sonntag auf Instagram mit. 

Er fühle sich aber gut. „Es ist klar, dass ich das Jahr 2020 mit viel Pech begonnen habe“, schrieb er. Der 33 Jahre frühere Nationalspieler war Anfang Februar wegen einer Verletzung am rechten Knie operiert worden. 

Nach dem Eingriff fällt Garay für den Rest der - vorerst ausgesetzten - Saison aus. Der Verteidiger stand 2014 im WM-Finale gegen Deutschland in der argentinischen Startelf.

Corona-Schock in der Bundesliga: Paderborn-Profi infiziert - „Er hatte zwei Tage wirklich Probleme“

Update vom 15. März, 12.04 Uhr:  Luca Kilian hat es bislang als einzigen Bundesliga-Profi erwischt. Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus gibt es nun aber gute Nachrichten, Kilian ist auf dem Weg der Genesung. „Er hatte zwei Tage wirklich Probleme, mit Fieber und Schüttelfrost, aber inzwischen geht es ihm besser“, sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Der SCP war zuvor bereits in Alarmstimmung wegen des - letztlich negativen - Coronatests bei Trainer Steffen Baumgart. „Es war eine Odyssee, ich habe bestimmt hundert Telefonate geführt. Wir haben einen Krisenstab eingerichtet. Die Spieler standen mit großen Augen vor uns. Sie hatten Angst, dass wir zwei Wochen in Düsseldorf im Hotel bleiben müssen“, erzählte Przondziono.

Währenddessen hat sich Uli Hoeneß klar positioniert*.

Corona-Schock bei Klub von Ex-Bayern-Star Franck Ribéry - Verein schickt 121 Menschen in Quarantäne

Update vom 14. März, 19.07 Uhr: Holstein Kiel teilt mit, ihr Innenverteidiger Stefan Thesker sei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er ist damit der fünfte erkrankte Fußballprofi in Deutschland. Die gesamte Mannschaft und ihre Familien würden nun 14 Tage lang unter häusliche Quarantäne gestellt, teilte der Zweitligist weiter mit. 

Italien wird von der Krankheitswelle allerdings deutlich heftiger mitgenommen. Juventus Turin stellte daher bereits den ganzen Verein unter Schutzmaßnahmen. Insgesamt 121 Personen, darunter Spieler, Trainer und Betreuer seien betroffen, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

Update vom 14. März, 18.25 Uhr: Sollte die Bundesliga die Spielzeit komplett abbrechen und nicht nur unterbrechen? Und dafür in der kommenden Saison mit 22 Teams* antreten? Ein Pro und Contra zum DFL-Malheur.

Coronavirus in der Bundesliga: Keine weitere Infektion beim 1. FC Nürnberg

Update vom 14. März, 16.45 Uhr: Der 1. FC Nürnberg hat nach der Coronavirus-Infektion von Abwehrspieler Fabian Nürnberger keine weiteren Ansteckungen festgestellt.

„Die letzten Ergebnisse der Corona-Tests sind da: Bis auf Fabian #Nürnberger liegt kein weiterer positiver Befund vor“, teilte der Fußball-Zweitligist an diesem Samstag mit.

Nachdem Profi Nürnberger (20) positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war, befindet sich die gesamte Mannschaft des Zweitligisten „auf Anweisung der Gesundheitsbehörde für die kommenden 14 Tage in häuslicher Quarantäne“.

Update vom 14. März, 15.25 Uhr: Nach der Corona-Diagnose bei Luca Kilian hat der SC Paderborn umgehend weitreichende Maßnahmen ergriffen.

So wurden Teile der Mannschaft in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt, insgesamt wurden 45 Tests auf Corona durchgeführt. Bislang scheint sich kein weiterer Spieler des Bundesliga-Klubs angesteckt zu haben - oder es wurde noch nicht kommuniziert.

Coronavirus: Hannover-Profi Hübers spricht über seine Infektion

Update vom 14. März, 15.15 Uhr: Timo Hübers, mit dem Coronavirus infizierte Profi von Hannover 96, hat sich erstmals seit seiner Diagnose in einem Video-Interview zu Wort gemeldet.

„Heute habe ich leichte Grippe-Symptome, aber nichts, was ich zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt habe. Viel schlimmer ist die Langeweile. Bei mir ist es Tag vier von vierzehn - und es ist recht schwer, die Tage rumzubekommen“, erzählte der 23-jährige Abwehrspieler in dem Gespräch, das auf der Website der Niedersachsen veröffentlicht wurde.

Hübers weiter: „Zunächst war es wirklich sehr surreal für mich. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass das Virus in Deutschland angekommen ist – und auf einmal befindet man sich selbst mittendrin.“

Update vom 14. März, 14.20 Uhr: Gibt es berufliche Einschränkungen für Profi-Fußballer, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben? Und was wird aus jenen Akteuren, deren Vertrag am 30. Juni endet und die am 1. Juli den Verein wechseln?

Spielen sie in einer Saison notfalls für zwei verschiedene Klubs? Prominentes Beispiel ist diesem Zusammenhang ist wohl Alexander Nübel, der vom FC Schalke zum FC Bayern nach München geht.

Coronavirus in der Serie A: Klub von Franck Ribéry erwischt

Update vom 14. März, 13.35 Uhr: Die Corona-Pandemie: Italien hat es besonders hart erwischt - jetzt auch den Klub von Ex-Bayern-Star Franck Ribéry.

Mittlerweile gibt es drei bestätigte Corona-Fälle beim AC Florenz: Demnach wurde das Coronavirus beim italienischen Angreifer Patrick Cutrone und beim argentinischen Abwehrspieler German Pezzella festgestellt. Dies gab Florenz am Samstag bekannt.

Zuvor war schon der serbische Profi Dusan Vlahovic positiv auf das Coronavirus getestet worden. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat die italienische Regierung sämtliche Sportveranstaltungen bis zum 3. April ausgesetzt.

22.15 Uhr: Nach FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke eindringlich vor den wirtschaftlichen Konsequenzen der Spielabsagen in Folge der Coronavirus-Pandemie gewarnt: „Der deutsche Profi-Fußball befindet sich in der größten Krise seiner Geschichte.“

Nach Coronavirus-Fall: SC Paderborn will die gesamte Mannschaft testen

21.19 Uhr: Ein erster Bundesliga-Spieler hat sich mit dem Coronavirus angesteckt.

Es ist Luca Kilian vom SC Paderborn, der 20-Jährige ist als erster Spieler der Fußball-Bundesliga positiv auf Corona getestet worden. Markant: Paderborn hätte ursprünglich an diesem Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf antreten sollen, ehe die DFL den Spieltag doch absagte und den Spielbetrieb bis auf Weiteres unterbrach.

„Der SCP07 wird in enger Abstimmung mit den Behörden vor Ort umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einleiten“, hieß es in einer Mitteilung.

 

Am Samstag sollen sich alle Spieler und Mitglieder des Funktionsteams demnach einem Coronatest unterziehen. Ein Test bei Trainer Steffen Baumgart, der über Erkältungssymptome geklagt hatte, war negativ ausgefallen.

„Die Gesundheit unserer Spieler und Mitarbeiter hat weiterhin absoluten Vorrang. Wir werden alles tun, um die Erkrankung im Rahmen zu halten und unseren Spielern und Mitarbeitern die bestmögliche medizinische Versorgung und Betreuung zukommen lassen“, erklärte Geschäftsführer Sport Martin Przondziono.

Kilian absolvierte in dieser Saison 13 Bundesligaspiele, kam aber zuletzt wegen einer Verletzung nicht mehr zum Einsatz - auch nicht im Auswärtsspiel beim FC Bayern am 21. Februar.

Coronavirus: Infektions-Welle bei Serie-A-Klub

19.42 Uhr: Das Coronavirus im Fußball: Besonders hart hat es den Serie-A-Klub Sampdoria Genua erwischt. Gleich fünf Profis, darunter der frühere HSV-Spieler Albin Ekdal, und der Mannschaftsarzt haben sich infiziert. 

„Nach einem Tag Pause geht es mir schon viel besser. Ich hoffe, jeder nimmt diese Krankheit ernst. Wenn Sie die geringsten Symptome spüren, bleiben Sie zu Hause“, schrieb der 30 Jahre alte schwedische Fußball-Profi bei Twitter - und bedankte sich bei den medizinischen Kräften.

Außer Ekdal wurden aus dem Sampdoria-Kader noch Omar Colley, Antonino La Gumina und Morten Thorsby sowie Teamarzt Amedeo Baldari positiv getestet. 

Zuvor war die Infektion schon bei Sampdoria-Profi Manolo Gabbiadini festgestellt worden. Die italienische Serie A hat ihren Spielbetrieb angesichts der Lage im Land derzeit eingestellt.

Coronavirus in der Bundesliga: Entwarnung bei Steffen Baumgart

17.15 Uhr: Die DFL hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga mittlerweile unterbrochen - das heißt, am Wochenende wird es keine Spiele geben. 

Aktuell hoffen die Planer, dass es ab Anfang April wieder weitergehen kann. Eventuell.

16.45 Uhr: Entwarnung bei Steffen Baumgart: Beim Trainer des SC Paderborn ist ein Test auf das Coronavirus negativ ausgefallen. Der Übungsleiter des Aufsteigers kann sich nun voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren.

Denn das ursprünglich am Freitagabend angesetzte Spiel seiner Mannschaft bei Fortuna Düsseldorf ist abgesagt. Die DFL entschied am Freitagnachmittag, den 26. Spieltag komplett abzusagen - sowohl in der 1. als auch in der 2. Bundesliga.

13.15 Uhr: Spanien meldet den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Geschäftsführer Martin Ortega von CD Leganes aus der Primera Division wurde positiv getestet.

Unterdessen empfahl der spanische Fußballverband seinen Klubs, wegen der Corona-Pandemie auch den Trainingsbetrieb einzustellen. Der FC Barcelona und der FC Valencia erklärten kurz darauf, dieser Empfehlung zu folgen.

Der Spielbetrieb war bereits am Donnerstag für zunächst zwei Wochen ausgesetzt worden.

Währenddessen hat sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf einer Pk geäußert: „Es geht um Finanzen“. 

12:02 Uhr: Jetzt könnte es auch den ersten Trainer aus der Bundesliga erwischt haben. Gleichzeitig steht das Freitagsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn auf der Kippe. Denn Steffen Baumgart könnte mit dem Coronavirus infiziert sein.

Der SCP-Coach liegt krank im Bett im Teamhotel in Düsseldorf. Er soll typische Symptome haben, die bei einer Sars-CoV-19-Infektion auftreten, schreibt die Bild (Bazahlschranke). Demnach soll ein Corona-Test durchgeführt worden sein. Das Ergebnis steht noch aus.

Weiter schreibt die Bild, dass auch zwei Paderborner Spieler getestet wurden.

Coronavirus: Profi beim 1. FC Nürnberg positiv getestet - Mannschaft in Quarantäne

11:55 Uhr: Erstmals gibt es bei einem großen bayerischen Profiverein einen Coronavirus-Fall. Zweitligist 1. FC Nürnberg bestätigte am Freitag eine Infektion bei Fabian Nürnberger. Der Abwehrspieler könnte sich beim letzten Spiel der Franken in Hannover angesteckt haben. Bei den Niedersachsen sind inzwischen zwei Spieler infiziert.

Die gesamte Mannschaft befindet sich für die kommenden 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Die Nürnberger stellten daher bei der DFL einen Antrag auf Absetzung des Spiels am Sonntag beim FC St. Pauli. Der Club befürchtet, dass sich noch weitere Spieler angesteckt haben könnten.

Update vom 13. März, 6.40 Uhr: Das Corona-Chaos geht weiter. Jetzt meldet auch die Premier League erste Fälle - und die sind durchaus prominent. Betroffen sind die Londoner Klubs FC Arsenal und FC Chelsea. Gunners-Trainer Mikel Arteta ist ebenso positiv getestet worden wie Blues-Juwel Callum Hudson-Odoi. Dieser meldete sich bei Instagram zu Wort und dankte Fans für die Unterstützung.

Bei Arsenal werde nun der gesamte Trainerstab und der Profikader um die 2014er-Weltmeister Mesut Özil und Shkodran Mustafi sowie Torwart Bernd Leno in Quarantäne gebracht. Das gleiche gelte beim Stadtrivalen Chelsea, für den unter anderem der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger aktiv ist. Teile der Trainingszentren werden vorübergehend geschlossen und sollen desinfiziert werden.

Corona: Infizierte Profis in Deutschland, Italien und England

„Das ist sehr enttäuschend. Ich habe den Test gemacht, nachdem ich mich schlecht gefühlt hatte. Ich werde zurückkehren, sobald es mir erlaubt wird", wird Arteta zitiert. Arsenal erklärte weiterhin, die geplanten kommenden Spiele nicht auszutragen. 

Am Samstag hätte der Klub eigentlich bei Brighton and Hove Albion spielen sollen. Auch Hudson-Odoi gehe es trotz der Erkrankung „gut“, teilte Chelsea mit, er freue sich, so bald wie möglich auf den Trainingsplatz zurückkehren zu können.

Die Premier League kündigte umgehend ein Notfall-Treffen mit allen Klubs an, das am Freitag stattfinden soll. Dabei soll es um die Ansetzungen an den kommenden Spieltagen gehen. Der erste bekannte Fall aus England war Nottingham-Forest-Besitzer Evangelos Marinakis

Coronavirus: Nächster Serie-A-Star infiziert - Klub gibt Statement ab

15.51 Uhr: Wie ist die Lage bei Hannover 96? Bei Hübers und Horn handelt es sich nach Klub-Angaben „sehr wahrscheinlich um zwei voneinander unabhängige Einzelfälle. Beide Spieler sind bislang ohne jegliche Symptome“, teilte 96 mit. Die Quarantäne für die gesamte Profimannschaft und die Physiotherapeuten habe das Gesundheitsamt der Region Hannover „aus Vorsichtsgründen“ beschlossen. Das Trainerteam um Kenan Kocak und Sportchef Gerhard Zuber würde hingegen nicht als „sogenannte Kontaktpersonen ersten Grades“ eingestuft.

Hannover stellt damit den Trainingsbetrieb für 14 Tage ein. Außerdem werden die Niedersachsen „mit den entsprechenden Attesten vom Gesundheitsamt bei der DFL die Absetzung der nächsten beiden Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden und den VfL Osnabrück beantragen“, wie es hieß.

„Ein direkter persönlicher Kontakt mit den Spielern in Quarantäne ist natürlich nicht möglich - dennoch werden wir alle anderen Möglichkeiten nutzen, unsere Profis bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen“, sagte Zuber: „Die Situation ist für alle Beteiligten nicht leicht, trotzdem ist für alle völlig unstrittig, dass die Gesundheit in dieser Stelle Vorrang hat.“ Inzwischen entschied der Bayerische Fußball-Verband, bis zum 23. März alle Amateurspiele auszusetzen.

Coronavirus: Nächster Serie-A-Star infiziert - Klub gibt Statement ab

15.43 Uhr: In der Serie A gibt es den nächsten positiv getesteten Kicker. Wie Sampdoria Genua mitteilt, ist Manolo Gabbiadini positiv auf COVID-19 getestet worden. Der Angreifer habe zwar etwas Fieber, aber ansonsten gehe es ihm gut. Der Club führ bereits alle gesetzlich vorgeschriebenen Isolationsverfahren durch, heißt es in der Stellungnahme. 

15.08 Uhr: Nächster Schock für Hannover 96. Nach Bild-Informationen hat sich auch Jannes Horn mit dem Coronavirus infiziert. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Timo Hübers positiv getestet wurde. Horn hatte seit seiner mutmaßlichen Infizierung offenbar Kontakt mit seinem Bruder Florian. Der ist wiederum Physiotherapeut bei Drittligist Eintracht Braunschweig

Am Samstag sollen die Hannoveraner noch im Club „Peppermint“ bei einem Mannschaftsabend gefeiert haben.

Coronavirus: Juventus-Profi infiziert - CR7 verschanzt sich

Update vom 12. März 2020, 13.18 Uhr: Stürmer-Star Cristiano Ronaldo wartet nach Angaben seines Vereins Juventus Turin zunächst auf Madeira weitere Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise ab. 

Folglich habe der 35-Jährige nicht am Training am Mittwoch teilgenommen, schrieb der norditalienische Erstligist auf seiner Internetseite. Ein Datum der Rückkehr wurde zunächst nicht genannt.

Ronaldo sei erneut bei seiner kranken Mutter auf der zu Portugal gehörenden Insel, schrieb die Sportzeitung Gazzetta dello Sport am späten Mittwochabend. Dort habe Ronaldo davon erfahren, dass sein Teamkollege Daniele Rugani positiv auf das Virus getestet worden sei.

Nach einem früheren Kurzbesuch bei seiner kranken Mutter hatte der in Funchal auf Madeira geborene Superstar vor gut einer Woche bei Juventus das Training wieder aufgenommen. Seine Mutter erhole sich im Krankenhaus, hatte Ronaldo Anfang März mitgeteilt. 

Am Sonntag war der fünfmalige Weltfußballer dann beim siegreichen Spitzenspiel seines Clubs gegen Inter Mailand (2:0) ohne Zuschauer dabei.

Update vom 12. März 2020, 10.15 Uhr: Nachdem bereits die 2. Bundesliga einen Corona-Fall hatte, hat nun auch die Serie A ihren ersten Corona-Infizierten. Auch die Champions League könnte nun direkt betroffen sein. Wie der Fußball-Rekordmeister Juventus Turin am späten Mittwochabend bekannt gab, wurde Verteidiger Daniele Rugani positiv getestet. Am kommenden Dienstag empfängt Turin, bei dem auch Superstar Cristiano Ronaldo unter Vertrag steht, im Achtelfinal-Rückspiel Olympique Lyon. Unterdessen kündigte Turins Ligarivale Inter Mailand in einer ersten Reaktion an, den Spielbetrieb seiner Profimannschaft vorerst auszusetzen. Juve und Inter waren am vergangenen Sonntag aufeinandergetroffen.

Juventus leitet derzeit alle gesetzlich vorgeschriebenen Isolationsprozeduren ein. Dies betrifft auch diejenigen, die mit ihm in Kontakt gekommen sind“, schrieb Juve in einer kurzen Stellungnahme. Ob und wie viele von Ruganis Teamkollegen betroffen sind, teilte Turin nicht mit.

Coronavirus: Juventus-Profi infiziert - Was bedeutet das für die Champions League?

Inter zog indes eine auf den ersten Blick radikale Konsequenz aus dem Fall Rugani und will seine Mannschaft „bis auf Weiteres“ in keinem Wettbewerb zum Einsatz kommen lassen. Mailand hatte am Sonntag das Topspiel in Turin (0:2) verloren, Rugani saß dabei als Ersatzspieler auf der Juve-Bank.

Ohnehin standen für Inter in den kommenden Tagen aber keine Spiele an. Italien hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus bereits alle Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt, davon ist auch die Serie A betroffen. Mailands für Donnerstag angesetztes Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den spanischen FC Getafe wurde ebenfalls längst abgesagt.

Die Serie A hatte zudem die Erstligisten zu einer siebentägigen Trainingspause aufgefordert. Ausnahmen sollen für die Klubs gelten, die noch an europäischen Wettbewerben teilnehmen. Am Mittwochmorgen hatte der italienische Fußballverband FIGC bereits erklärt, er schließe auch einen Abbruch der Saison nicht mehr aus.

Coronavirus: Bundesliga-Schock - erster deutscher Fußball-Profi positiv getestet

Erstmeldung vom 11. März 2020:

Hannover - Innenverteidiger Timo Hübers von Zweitligist Hannover 96 ist als erster Fußball-Profi in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 23-Jährige befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne, wie die Niedersachsen mitteilten.

Der komplette Profikader sowie das Trainerteam um Kenan Kocak werden vorsorglich auf das Virus getestet. Torschütze Hübers stand beim 3:0 Auswärtserfolg beim 1. FC Nürnberg am vergangenen Freitag 90 Minuten auf dem Platz.

Coronavirus: Hannover-Profi Timo Hübers positiv getestet

Laut Mitteilung von Hannover 96 habe sich Hübers wohl am Samstagabend bei einer Veranstaltung in Hildesheim (Niedersachsen) infiziert. Immerhin: Seit der Ansteckung, die sich offenbar dort ereignet hat, hatte Hübers keinen Kontakt zu seinen Kollegen. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass sich Mitspieler bei ihm infiziert haben. 

Gerhard Zuber, Sportlicher Leiter von Hannover 96, erklärt: „Timo hat sich absolut vorbildlich verhalten. Er selbst zeigt bis jetzt keinerlei Symptome. Als er davon erfuhr, dass eine Person, die mit ihm auf der Veranstaltung gewesen war, positiv getestet wurde, meldete er sich direkt beim Arzt und begab sich provisorisch in häusliche Quarantäne.“

Coronavirus: Hannover 96 setzt Vorbereitung auf Zweitliga-Duell fort

Für das Zweitligaduell mit Dynamo Dresden, das am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird, wird Hübers definitiv nicht zur Verfügung stehen, wie die Niedersachsen weiter mitteilen. 

Die Mannschaft setze die Vorbereitung dagegen fort. „Sämtliche Trainingseinheiten werden bis auf Weiteres nicht-öffentlich stattfinden. Medien- und PR-Termine entfallen vorerst ebenfalls“, heißt es in der Pressemitteilung.

Aktuell finden alle Bundesligaspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In England wurde unterdessen bekannt, dass sich ein Klubbesitzer infiziert hat. Wie könnte man sich in einem Stadion schützen? Hier gibt es Tipps*. Das öffentliche Leben kommt aufgrund des Coronavirus vielerorts zum Erliegen. Jetzt hat es Oscar-Preisträger Tom Hanks erwischt. Er und seine Frau sind infiziert. Kein Land in Europa hat das Coronavirus so schwer getroffen wie Italien. Die Schauspielerin Brigitte Nielsen fürchtet um ihre Kinder, die in dem Land leben.

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akl/pm/sid/dpa

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