„Aktuelles Sportstudio“: Martin Kind sagt überraschend Teilnahme ab - Das ist der Grund  

Martin Kind 
 ©dpa / Oliver Vosshage

Hannover 96 befindet sich in einer brenzligen Lage mitten im Kampf um den Nichtabstieg. Martin Kind war ins „Aktuelle Sportstudio“ geladen. 

Update vom 19. April:

Klubchef Martin Kind (74) vom Bundesliga-Schlusslicht Hannover 96 hat seine Zusage für einen Auftritt im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF am Samstag (20. April) überraschend zurückgezogen. Wie der TV-Sender am Freitag via Twitter mitteilte, habe Kind "bestimmte Themenbereiche aussparen" wollen, "beispielsweise die neue Machtkonstellation im Verein", was für die Redaktion "nicht akzeptabel" gewesen sei. Stattdessen wird Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic zu Gast sein.

Kind hatte unlängst einen Neuanfang nach der enttäuschenden Saison angekündigt. Manager Horst Heldt war am vergangenen Dienstag freigestellt worden, ein Nachfolger steht noch nicht fest. Ob Trainer Thomas Doll über den Sommer hinaus beim Klub bleiben wird, ist unklar. Die Niedersachsen haben fünf Spieltage vor Saisonende sieben Punkte Rückstand auf den VfB Stuttgart und Relegationsplatz 16.

Erstmeldung: Hannover 96 trennt sich von Manager Heldt

Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat sich mit sofortiger Wirkung von Manager Horst Heldt getrennt. Dies teilten die Niedersachsen am Dienstag mit. Dem 49 Jahre alten Ex-Nationalspieler, der seit März 2017 für 96 gearbeitet hatte und mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet war, wurde die sportliche Talfahrt des Klubs zum Verhängnis.

"Die Zielsetzung war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt", hieß es zur Begründung in einer Mitteilung des Vereins. An Spekulationen für die Nachfolge von Heldt beteilige man sich nicht, werde aber zeitnah eine Verpflichtung tätigen.

Horst Heldts Trennung hatte sich abgezeichnet

Die Trennung von Heldt, der bei den Roten für die Kader-Zusammenstellung und die Verpflichtung von Erfolglos-Trainer Thomas Doll (acht von neun Spielen verloren) verantwortlich war, hatte sich zuletzt abgezeichnet.

Nach der 1:3-Niederlage am vergangenen Samstag beim VfL Wolfsburg, der siebten Pleite in Folge, kündigte Klubchef Martin Kind nicht zum ersten Mal "intensive Gespräche" mit dem einstigen Mittelfeldspieler an.

Hannover liegt mit 14 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und hat sechs Spieltage vor dem Saisonende elf Zähler Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Nach dem Aus für Heldt, der in der Vergangenheit mit Wechseln nach Köln und Wolfsburg kokettiert hatte, ist auch die Zukunft von Trainer Doll ungewiss.

SID

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