Fracking: Umweltverträglichkeitsprüfung müsste her

Landesamt lenkt ein

(sv). Erstmals tagte jetzt die Arbeitsgruppe, die sich mit der Erdgas- und Erdölförderung im Landkreis befasst. Wie Erster Kreisrat Dr. Torsten Lühring mitteilt, gab es eine Neuigkeit, die das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (Lbeg) zu vermelden hatte.

„Seitens des Lbeg hieß es, dass es, sollte ein Antrag auf Fracking gestellt werden, eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangen würde“, berichtet Lühring. Generell gebe es in Sachen Fracking – auch in Bötersen – nichts Neues, auch wenn einige Medien anderes behaupten. „Norbert Stahlhut von Exxon hat mir versichert, dass es aktuell keine Planungen gibt. Da passiert nichts“, so Lühring, der hinzufügt, es wäre aktuell auch unglücklich, Frackingverfahren zuzulassen, weil eine gesetzliche Neuregelung seitens des Bundes eventuell bevor steht. „Der Bund muss nun vorgeben, was geht und was nicht. Bis dahin hoffe ich, dass wir mit Fracking-Anträgen verschont werden“, so Lühring. Ansonsten seien beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe im Rotenburger Kreishaus vor allem organisatorische Fragen geklärt worden. Elke Twesten (Grüne) wurde zur Vorsitzenden der Gruppe gewählt, Angelika Dorsch (SPD) zu ihrer Stellvertreterin. Die Arbeitsgruppe wird ungefähr alle sechs Wochen tagen und sich bei dem Prozedere an die Fachausschüsse des Landkreises anlehnen. „Beim nächsten Mal wird es inhaltlich mehr in die Tiefe gehen. Dann wird die Verwaltung auch einige grundlegende Papiere zum Thema verteilen“, so Lühring. In der AG sitzen Politiker, Vertreter von Bürgerinitiativen, der Wasserversorger, des Lbeg, der Kreisverwaltung und betroffener Gemeinden.

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