Spannender Vortragsabend mit Dr. Peter Pieper

Zwischen Archäologie und Kriminalistik

Unter dem Titel "Spurensuche zwischen Archäologie und Kriminalistik" bietet die Archäologische Gesellschaft im Landkreis Rotenburg einen spannenden Lichtbildervortrag. Zeit und Ort: Donnerstag, 16. März, 20 Uhr, Hotel Spreckels in Zeven.

Häufig vergleicht man die Archäologie mit der Kriminalistik. In beiden Bereichen geht es um die Sicherung und Interpretation von Spuren. Einmalig in Europa ist allerdings die Beschäftigung eines Archäologen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Düsseldorf. Der Referent, Dr. Peter Pieper, kann hier beide Fachgebiete verbinden. Er trägt Beispiele seiner ungewöhnlichen Arbeit vor, bei denen archäologische Probleme und Fragen mit Methoden und technischen Einrichtungen der Rechtsmedizin geklärt werden können. Dazu gehören zum Beispiel die Echtheitsprüfung archäologischer Objekte oder unklarer Schriftstücke und die medizinische Untersuchung vorgeschichtlicher Moorleichen. Andererseits, so Pieper, konnte auch schon manche archäologische Methode nutzbringend bei der kriminalistischen Fahndung angewendet werden, wie bei der Frage, ob Skelettfunde Überreste prähistorischer Gräber oder neuzeitliche Mordopfer sind. Auch die archäologische Methode der Ausgrabung solcher Funde mit wenigen Spuren war bei polizeilichen Untersuchungen schon eine wesentliche Hilfe.

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