Verunreinigung bei Verladearbeiten

Quecksilberaustritt in Grapenmühlen

Einen Zwischenfall hat es an der Versenkbohrstelle in Grapenmühlen gegeben
 ©Rotenburger Rundschau

(r/hm). Nach Feststellung einer Verunreinigung der Oberfläche durch Quecksilber hat RWE Dea umgehend erste Sanierungsarbeiten auf dem Betriebsplatz Wittorf Z1 durchgeführt.

Bemerkt wurde die begrenzte Verunreinigung bei Verladearbeiten von zwei Edelstahlrohren, die von einem von RWE Dea beauftragten Unternehmen abtransportiert werden sollten. Die Ermittlung des Ausmaßes habe ergeben, dass etwa 38 Milliliter Quecksilber ausgetreten sind, teilte das Unternehmen am Donnerstagmittag mit. Nach erster Einschätzung handele es sich dabei um eine lokal begrenzte oberflächennahe Verunreinigung mit Quecksilber. Als Sofortmaßnahme sei der Schotterboden mit dem ausgetretenen Quecksilber ausgehoben und in Fässern gelagert worden. Als weitere Sanierungsmaßnahme sei vorgesehen, den Boden unter Begleitung eines unabhängigen Gutachters so weit zu entfernen, bis der Schaden komplett beseitigt ist. Der betroffene Bereich befindet sich auf dem Betriebsgelände der RWE Dea. "Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit“, sagen die Verantwortlichen. Nach Feststellung des Sachverhaltes hat RWE Dea die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), informiert. Diese ist in Abstimmung mit dem Landkreis Rotenburg als Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde in den aktuellen Vorgang eingebunden und begleitet das weitere Vorgehen.

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