Realschüler beteiligen sich an Drogenprävention

Hannelore lebt nicht mehr

Die Siebtklässler der Realschule Visselhövede nahmen an einem Drogenpräventionsprojekt teil Foto: Hartmann
 ©Rotenburger Rundschau

(hm). "Hannelore hat es nicht geschafft!“ Der Schluss des kleinen Theaterstückes der 7a der Realschule Visselhövede ist eindrücklich. Mehrere Tage beschäftigten sich die jungen Leute mit dem Thema Sucht. Im Heimathaus führten sie ihren Klassenkameraden die Ergebnisse der abschließenden Theaterwerkstatt vor.

Drogenprävention ist Teil des Biologieunterrichtes. Nach ausgiebiger Vorbereitung innerhalb der beiden siebten Klassen sorgte Apotheker Matthias Gutermann für den fachlichen Hintergrund und erläuterte die Wirkung von Drogen auf den Körper. Er unterstützt das Projekt auch finanziell und hat seine Kollegen im Gewerbeverein gebeten, ebenfalls Geld für die Aktion zur Verfügung zu stellen. Zum Abschluss besuchte zunächst die Polizei zwei Stunden die Gruppe, gab Einblicke in die rechtlichen Fragen und untermauerte das mit Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Zwei Stunden nutzten die Jugendlichen dann mit Karin Tischer (Theaterwerkstatt Bremen) und Frank Stuckenbrok (freier Schauspieler), um das Gelernte szenisch umzusetzen. Dazu wurden unterschiedliche Biographien Abhängiger entwickelt und in eine Handlung eingebunden. So entstand beispielsweise eine TV-Show mit Interviews mit Betroffenen. Nach einem Schnitt wurden die gleichen Personen ein Jahr später befragt. Die meisten der Gäste hatten ihre Sucht in den Griff bekommen. Aber eine fehlte: "Hannelore hat es nicht geschafft...“

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