Radweg an der L161 bei Kettenburg wird gebaut

Für mehr Sicherheit

Gemeinsam mit Verkehrsminister Jörg Bode (Bildmitte) übernahmen Vertreter aus der Politik den ersten Spatenstich für den Bau des Radweges von Kettenburg nach Ebbingen Foto: Rehak
 ©Rotenburger Rundschau

(ja). Was lange währt, wird endlich gut: Seit mehr als 25 Jahren steht der Wunsch nach einem Radweg zwischen Kettenburg und Ebbingen bereits im Raum. Nun wurde mit dem Bau begonnen: Den ersten symbolischen Spatenstich an der L161 übernehmen Vertreter aus der Politik höchstpersönlich, darunter der niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode.

Die Landesstraße stellt die Nord-Süd-Verbindung zwischen Visselhövede und Walsrode dar und bildet für die Ortschaften Kettenburg, Hillingensehl und Ebbingen den Anschluss ans überregionale Verkehrsnetz. Wer diese Strecke zwischen Kettenburg und Ebbingen jedoch mit dem Fahrrad zurücklegen wollte, der hatte bislang zwar einige Alternativen, doch sonderlich optimal waren die alle nicht: Entweder er wagte sich auf die viel befahrene Landstraße, er griff auf Schleichwege zurück und nahm dafür erhebliche Umwege in Kauf – oder er ließ das Fahrrad stehen und legte den Weg der Einfachheit halber mit dem Auto zurück. Dem soll jetzt mit dem Bau eines neuen Radwegs abgeholfen werden: "Hier wird eine Lücke geschlossen“, so der Verkehrsminister. Dies ist übrigens nicht nur symbolisch gemeint: Nördlich von Kettenburg sowie südlich von Ebbingen existiert nämlich bereits ein Radweg, an den nun nahtlos angeschlossen wird. Der künftige Radweg wird eine Länge von etwa fünf Kilometern und eine komfortable Breite haben. Außerdem sind zwei Radwegbrücken als Gewässerüberquerungen geplant. "Auf dem neuen Radweg wird das Radfahren komfortabler und vor allem erheblich sicherer als heute sein“, so Bode. Letzteres sei für die Schulkinder besonders wichtig. Doch das Radfahren hat auch touristisch einen hohen Stellenwert: "In der niedersächsischen Verkehrspolitik hat der Radverkehr seit vielen Jahren einen festen Platz“, so Bode. "Das Fahrrad und die damit verbundenen Aktivitäten haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.“ Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 965.000 Euro. Die eine Hälfte wird vom Land Niedersachsen getragen, die andere übernehmen die Städte Visselhövede und Walsrode anteilig nach der Streckenlänge. "Wenn wir etwas Vernünftiges bewirken können, dann müssen wir uns reinhängen“, so der stellvertretende Visselhöveder Bürgermeister Hermann Bergmann. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich im Sommer 2013 beendet sein.

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