Grüne stellen Antrag auf Studie

Visselhövede ins Untersuchungsgebiet

(r/hm). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat jetzt beim Visselhöveder Bürgermeister Ralf Goebel einen Antrag eingereicht, in dem die Durchführung einer epidemiologischen Studie zu Krebserkrankungen auf dem Gebiet der Stadt gefordert wird.

„Die erhöhten Krebsraten in der Samtgemeinde Bothel sind besorgniserregend“, heißt es in der Begründung. Ohne den direkten Ursachenzusammenhang schon zu kennen, habe Landrat Hermann Luttmann in den Augen der Grünen etwas Richtiges gesagt, als er meinte, dass die Untersuchungen nicht auf das Gebiet der Samtgemeinde Bothel beschränkt bleiben könnten. „Wir beantragen daher, dass auch das Stadtgebiet Visselhövede mit in den Untersuchungsraum aufgenommen wird.“ Zurzeit könne niemand sagen, ob die Erdgasförderung etwas mit diesem Befund zu tun hat. Es könne aber eben auch nicht ausgeschlossen werden, dass es einen Zusammenhang gibt. „Möglicherweise sind die Belastungen durch die Erdgasförderung, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“, heißt es von den Grünen. „Auf dem Visselhöveder Gebiet liegen zwei Verpressstellen für Lagerstättenwasser (Grapenmühlen und Gilkenheide) und wir liegen sehr nahe an den diversen Bohrstellen wie Söhlingen und Odeweg. Daher fordern wir die Stadt auf, sich beim Landkreis dafür einzusetzen, dass die Untersuchungen das Visselhöveder Gebiet miteinbeziehen. Das heißt, dass untersucht wird, ob auch bei uns erhöhte Krebsraten festzustellen sind“, schreiben die Grünen in der Begründung. Im Falle eines Falles müssten dann weitere Untersuchungen eingeleitet werden.

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