Bargfrede-Antrag wurde angenommen

Stopp gefordert für die Verpressung

Willi Bargfrede (Bürgermeister von Wittorf und CDU-Ratsherr in Visselhövede). Foto: Archiv
 ©Rotenburger Rundschau

(hm). Dass der Beschluss Wirkung zeigt, glauben die Visselhöveder Politiker des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Energie zwar nicht, sie wollen aber ein Zeichen setzen. Und darum votierten sie einstimmig für den Antrag von Wittorfs Ortsbürgermeister Willi Bargfrede, Ratsherr der CDU.

Inhalt: „Der Rat der Stadt Visselhövede fordert den sofortigen Stopp der Verpressung von Lagerstättenwasser in Grapenmühlen und in der Gilkenheide.“ Bauamtsleiter Gerd Köhnken erläuterte das Ansinnen des krankheitsbedingt fehlenden Antragstellers: „Willi Bargfrede ist der Ansicht, dass die Tonschicht durch frühere Bohrungen schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und längst nicht mehr die Dichtigkeit aufweist, die von den Verantwortlichen immer hervorgehoben wird.“ Dadurch, so die Meinung Bargfredes, könnte es doch dazu kommen, dass Lagerstättenwasser ins Grundwasser gelangen könnte. Und noch etwas führt der Wittorfer in seinem Antrag aus: „Da auch die technische Möglichkeit besteht, Lagerstättenwasser aufzubereiten, sollten der Schutz und die Fürsorgepflicht für unsere Bevölkerung oberste Priorität haben und eine Verpressung von Lagerstättenwasser in seiner jetzigen Form sollte sofort gestoppt werden.“ Nach kurzer Diskussion votierte der Ausschuss einstimmig dafür, den Antrag anzunehmen. Heiner Gerken (Bündnis 90/Die Grünen) kündigte einen weiteren Antrag zum Thema an: „Angesichts der Pannen, die dort passiert sind, fühle ich mich in der Überzeugung bestärkt, dass dort jederzeit Fachpersonal vor Ort sein muss.“

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