Straßenbeleuchtung wird auf LED umgestellt

Neue Lampen für die Wiestegemeinde

(kh). Während seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Gemeinde Sottrum mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Carsten Haverkamp, Betriebsleiter des Ottersberger Elektrizitätswerks, stellte dabei verschiedene Leuchtentypen vor und informierte über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle.

Bereits im Vorfeld konnten sich alle Politiker in der Sauveterrer Straße, der Langen Gasse und dem Wanderweg an der Wieste über die Wirkung und das Aussehen unterschiedlicher Lampen informieren, denn dort wurden Musterexemplare aufgestellt. Rund 560 Pilzleuchten sollen in der Gemeinde umgerüstet werden. Das Ziel: die CO2-Bilanz zu optimieren. Dazu lag dem Ausschuss ein Antrag der Gruppe SPD/Die Grünen vor, in dem gefordert wurde, ausschließlich Lampen zu verwenden, die das Licht überwiegend direkt nach unten strahlen (Kofferleuchten). In Sonderfällen wie im Ortskern seien jedoch - nach entsprechender Beschlussfassung - auch Ausnahmen möglich. Haverkamp, der sich in Ottersberg und Oyten bereits seit 2009 mit LED-Beleuchtung beschäftigt, konnte sich dem Vorschlag von Rot-Grün ebenfalls anschließen: "Den einzigen Nachteil, den ich bei den Kofferleuchten sehe, ist die Optik.“ Abgesehen davon brächten sie jede Menge Vorteile gegenüber der optisch schöneren Pilzleuchten mit sich: Sie seien Aufklappbar, was die Instandhaltung vereinfache, strahlten punktuell nach unten und ließen sich leichter reinigen – Punkte, die die spätere Erhaltungskosten reduzieren können. Am Ende stimmten die Ausschussmitglieder mit der Option, die Helligkeit der Lampen dimmen zu können, einstimmig für die Kofferleuchten. Außerdem legten sie folgende Kriterien für die Ausschreibung fest: Die Lampen müssen Pulverbeschichtet sein, damit sie nicht so schnell rosten. Sie sollen ein Gehäuse nach IP 66 aufweisen, damit keine Feuchtigkeit eindringt; sie müssen einen modularen Aufbau besitzen und sowohl als Ansatz- als auch als Aufsatzleuchten installiert werden können. Darüber hinaus soll darauf geachtet werden, dass Ersatzteile auch kurzfristig lieferbar sind, um bei Bedarf eine schnelle Reparatur zu ermöglichen. Damit Sottrum für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung Zuschüsse erhalten kann, muss sie zeitnah geschehen. Haverkamp erklärte, dass die Maßnahme bis spätestens Ende der Sommerferien begonnen und bis zum 30. November beendet werden soll. Für die Anwohner sollen keine Kosten entstehen, denn, so Bürgermeisterin Christa Kirchhof: "Wir wollen nach dem Scheeßeler Modell arbeiten, bei dem die Bürger nicht zur Kasse gebeten werden.“

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