Offizielle Inbetriebnahme ist für Mitte Mai geplant

Solarpark in Hassendorf

Bastian Bellmer von Sunlight Photovoltaik und Bürgermeister Klaus Dreyer sind optimistisch, dass der Hassendorfer Solarpark noch Mitte des Monats in Betrieb genommen werden kann Foto: Haselmeyer
 ©Rotenburger Rundschau

(kh). Wer in den vergangenen Monaten die Bahnhofstraße in Hassendorf in Richtung Bahnhof gefahren ist, wird sich bestimmt gefragt haben, was dort Seltsames gebaut wird. Denn statt eines Gebäudes wurde dort auf einer Fläche von rund zehn Hektar der größte Solar-Energiepark des Landkreises Rotenburg gebaut.

908 Tische mit knapp 18.000 Modulen wandeln dort die Sonnenenergie in Strom um, der dann mithilfe einer Übergabestation in das Stromnetz eingespeist wird. "Zu Spitzenzeiten im Sommer kann der Energiepark rund 4,1 Megawatt erzeugen“, sagt Projektplaner Bastian Bellmer von der Firma Sunlight Photovoltaik. "Im Durchschnitt sind es jedoch rund drei Megawatt.“ Damit könne die Gemeinde Hassendorf fast dreimal versorgt werden, vergleicht Bürgermeister Klaus Dreyer. Die Fläche zwischen Hassendorf und Sottrum war bereits in den 60er Jahren als Gewerbegebiet vorgesehen, so Dreyer. Das Grundstück wurde auch verpachtet, doch bebaut wurde es bisher noch nicht. Erst durch den Solarpark wird es jetzt gemäß seiner langjährigen Bestimmung genutzt. "Wir waren in der Samtgemeinde Sottrum die erste Gemeinde mit Windkraft und jetzt sind wir die erste mit einem Solarpark“, verrät Dreyer stolz. Gebaut wurde die Anlage in Rekordzeit. "Am 3. Oktober haben wir die Pachtverträge unterschrieben, eine Woche später kam die Baugenehmigung und am 28. Dezember waren wir bereits fertig“, so Bellmer. "Das war aber nur aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hassendorf und der Samtgemeinde Sottrum möglich.“ Seit Dezember wartet die Firma auf die Fertigstellung von Leitungen und der Übergabestation. "Wir hoffen, dass wir den Solarpark Mitte Mai endlich offiziell in Betrieb nehmen können,“ sagt der Planer optimistisch. 20 Jahre soll die Anlage, die rund sechs Millionen Euro gekostet hat, dort stehen und rund 56.720.000 Kilo CO2 einsparen.

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