Östliche Dorfstraße in Höperhöfen soll sicherer werden

Dorferneuerung auf den Weg gebracht

(az). Nachdem Jeerhof nach den fertiggestellten Dorferneuerungsmaßnahmen in neuem Glanz erstrahlt, ist jetzt Höperhöfen an der Reihe. Nach vielfachen Beratungsgesprächen - auch mit dem Bürgern - verabschiedete der Rat jetzt das für Höperhöfen erarbeitete Konzept. Planer Norbert Seidel stellte den Bürgervertretern die Maßnahmen vor.

Dazu gehören der Bau eines Fuß- und Radweges, die Niederschlagswasserbeseitigung sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Alle Maßnahmen sollen auf einer Länge von 970 Metern in der östlichen Dorftraße durchgeführt werden. Während der Bürgerversammlung sprachen sich die Anwohner dafür aus, die Straße mit einem Radweg auszustatten. Begründung: Die Höperhöfener wünschen sich mehr Sicherheit. Zudem soll das Niederschlagswasser an der Dorfstraße unter Kontrolle gebracht werden. Bisher sammelte es sich bei starken Regenfällen in den Seitenstreifen, die dann unpassierbar waren. Deswegen plädierte man für die Verlegung einer Regenrinne und eines Entwässerungskanals an den Straßenrändern. Ebenfalls für Sicherheit sorgen sollen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Dazu gehört die Kreuzung zur Kreisstraße - dort soll die Fahrbahn an beiden Seiten eingeschränkt werden. Eine Fahrbahnverschwenkung in Richtung Mulmshorn wird ebenfalls dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit gedrosselt wird. Außerdem wünschten sich die Ratsleute im Bereich der Einmündung zur nördlichen Dorfstraße einen Kreisel. "Wenn wir die Bäume an den Straßenrändern behalten wollen, können wir an dieser Stelle keinen Kreiselverkehr realisieren", merkte Planer Seidel an. Lkw mit Anhänger würden die Kreuzung nur mit Problemen befahren können. Stattdessen schlug er vor, in der Mitte eine aufgepflasterte, grüne Insel zu erstellen. "Auf diese Weise wird ein ähnlicher Effekt erreicht." Man einigte sich darauf, das Konzept zunächst so zu beantragen - Änderungen könnten später noch eingebracht werden. Die Kosten schätzte der Planer auf rund 400.000 Euro, die mit 50 Prozent bezuschusst werden. "Wenn wir uns bei der Ausschreibung ein bisschen Mühe geben, können wir die Kosten sicher auch noch verringern", erklärte er. Mit einer Gegenstimme wurde die Dorferneuerung auf den Weg gebracht. Nur Karl-Heinz Windmüller (SPD) sprach sich gegen das Konzept aus, da es beinhaltet, dass die Anwohner keine Erschließungskosten bezahlen müssen. "Einige Bötersener mussten in der Vergangenheit auch zahlen", begründete er seinen Entschluss. Bürgermeister Manfred Wernecke: "Wir befinden uns zurzeit in einer guten finanziellen Lage. Da Jeerhof und Höperhöfen zuvor etwas benachteiligt wurden, finde ich es nur gerecht, wenn wir die Kosten übernehmen." Die volle Gemeindekasse hat die Gemeinde der Firma Exxon Mobil zu verdanken. Im Nachtrag konnte ein Plus von 541.00 Euro bei den Gewerbesteuereinnahmen verbucht werden. "Auch wenn davon noch jeweils ein Drittel an die Samtgemeinde und den Landkreis gehen, können wir damit sehr zufrieden sein", fand der Ratsvorsitzende. Man könne sich auch im kommenden Jahr auf erhöhte Einnahmen freuen: Im Vierteljahr fließen 135.400 Euro mehr Gewerbesteuer in die Kasse.

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