Kritik am Zustand des Boule-Platzes

Grüne trafen sich zum Maivergnügen

Die schlechten Bodenverhältnisse des Sottrumer Boule-Platzes konnten den Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen die gute Laune nicht verderben
 ©Rotenburger Rundschau

(r/kh). Jüngst trafen sich die Mitglieder der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen der Samtgemeinde Sottrum zum sportlichen Maivergnügen auf dem Sottrumer Boule-Platz.

Das Boule-Spiel, auch P'tanque genannt, ist mit rund 600.000 Lizenz-Spielern in 76 nationalen Verbänden weltweit die am weitesten verbreitete Kugelsportart. "Von dieser Zahl ist das Sottrumer Potenzial jedoch noch weit entfernt“, spaßt Dieter Szcesny von den Grünen und kritisiert gleichzeitig: "Möglich, dass das an den Platzverhältnissen liegt. Der Zustand der heutigen Anlage könnte eine verkleinerte 3D-Karte einer Savanne darstellen, denn der Boule-Platz besteht aus einer geschlossenen Krautschicht und offenen Sandflächen.“ Deswegen verlange das Werfen der Kugel von den Boule-Spielern Einfühlungsvermögen in größere und kleinere Unebenheiten. "Die Anforderung wurde von allen jedoch bravourös angenommen“, lobt der Grünenpolitiker. Während des sportlichen Maivergnügens wurde jedoch nicht nur gespielt, sondern auch diskutiert. Ein Thema dabei sei die Verkehrssicherheit im Ortskern Sottrum gewesen, die derzeit in aller Munde ist (www.rotenburger-rundschau.de). Dazu sagt Szcesny scherzhaft: "Wir kamen zu der Übereinkunft, dass der Boule-Platz durch ein Straßenschild angezeigt werden sollte. Dort können sich gestresste Verkehrsteilnehmer nach einer unfallfreien Ortsdurchquerung erholen und Frust abbauen.“ Alle Mitspieler waren sich am Ende einig darüber, dass eine spannende und abwechslungsreiche Veranstaltung gelungen sei, denn trotz der problematischen Bodenverhältnisse biete der Boule-Platz als Gesamtanlage ein schönes Plätzchen im alten Ortskern der Wiestegemeinde.

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