Grünflächen sollen gestaltet werden

Fette Hennen statt Rasenwüsten

(kh). Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt der Gemeinde Sottrum, stand ein Antrag der Gruppe SPD/Grüne auf der Tagesordnung, in dem die Gestaltung der gemeindeeigenen Grünflächen gefordert wurde.

„Sottrum hat ein großes Potenzial: Auf vielen Straßen- und Wegerändern, Flächen und Verkehrsinseln wächst pflegeintensives Gras. Zukünftig sollen dort Kräuter und Stauden angepflanzt“, erläutert Heike Stäcker (Grüne). Sie fügt hinzu: „So wird die biologische Vielfalt in unserer Gemeinde gefördert und neue naturnahe Lebensräume für Vögel und Insekten entstehen.“ Und: „Das Lebensumfeld der Gemeinde wird optisch aufgewertet und die Lebensqualität gesteigert. So wird Sottrum bunter – mit Sonnenhut und Fetter Henne“, sagt Stäcker. Darüber hinaus seien gestaltete Grünflächen weniger pflegeintensiv als die bisher vorhandenen Rasenflächen: Die Staudenbeete müssten nur zweimal im Jahr beschnitten werden. Das spare Zeit und Kosten. Davon konnte auch Gerd Mante, Gartenbautechniker der Stadt Rotenburg, die Ausschussmitglieder überzeugen: In der Kreisstadt wurden bereits vor einigen Jahren entlang der Hauptstraße Staudenbeete angelegt und während der Sitzung berichtete Mante von den Erfahrungen, die Rotenburg sammeln konnte. Der Antrag von Rot-Grün wurde auch von den Ausschussmitglieder von CDU und FDP befürwortet. Einstimmig wurde deswegen empfohlen, dass die Gemeinde eine Bestandsaufnahme aller Flächen, bei denen eine Bepflanzung sinnvoll ist, ermitteln soll. Außerdem soll die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses Kosten ermitteln. „Vielleicht ist es ja möglich, schon zum Sommer hin mit einem kleinen Areal zu beginnen“, sagte Stäcker optimistisch.

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