Faires Beschaffungswesen gefordert

Sottrum als Vorbild für Verbraucher

(kh). Die Mitglieder des Sottrumer Finanzauschusses haben sich während ihrer jüngsten Sitzung mit einem Antrag der Gruppe SPD/Grüne beschäftigt, in dem die Einführung eines fairen Beschaffungswesens gefordert wird. In dem Antrag heißt es: "Die Gemeinde Sottrum wird künftig bei allen Vergaben dafür Sorge tragen, dass nur Produkte Berücksichtigung finden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden.“

Bundesweit haben sich rund 200 Landkreise, Städte und Gemeinden zur Berücksichtigung dieser Kriterien verpflichtet, erklärte Marcus Winde (Grüne) den Ausschussmitgliedern. "Sottrum würde sich da mit einreihen und eine repräsentative Wirkung nach außen haben. Wir zeigen damit, dass wir uns Gedanken über unsere Haushaltsmittel machen und sind gleichzeitig Vorbild für private Verbraucher.“ Der Vorschlag stieß auch bei den Ausschussmitglieder der anderen Fraktionen auf Zustimmung. "Ich finde es grundsätzlich gut, dass wir uns darüber Gedanken machen“, sagte Friederike Paar (CDU). Sie schlug vor, dass sich die Verwaltung bei anderen Kommunen wegen der Umsetzung erkundigen solle. Auch Gemeindedirektor Markus Luckhaus begrüßte den Antrag, äußerte jedoch auch Bedenken: "Es ist unbestritten, dass wir alle gegen Kinderarbeit sind. Die Umsetzung des Antrags in die Praxis gestaltet sich aber schwierig, da viele Produkte nicht das Siegel aufweisen, dass sie ohne Kinderarbeit hergestellt worden sind.“ Doch auch er versprach, dass die Verwaltung mit anderen Kommunen Kontakt aufnehmen werde, um sich über verschiedene Möglichkeiten und eventuelle Mehrkosten zu informieren. Am Montag, 21. Mai, treffen sich die Ausschussmitglieder erneut und wollen sich dann ausführlich dem Thema widmen.

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