Umgehungsstraße immer fraglicher

Planfortschreibung steht auf der Kippe

Mechthild Ross-Luttmann beklagt ein "rot-grünes Spardiktat beim Straßenbau"
 ©Rotenburger Rundschau

(r/ari). 2015 oder 2016 soll der Bundesverkehrswegeplan fortgeschrieben werden. Dann könnte auch die geplante Scheeßeler Ortsumgehung wieder in den vordringlichen Bedarf aufrücken. Theoretisch jedenfalls.

Praktisch hat Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann großen Zweifel daran. Denn die neue Landesregierung hat angekündigt, die überzeichnete Anmeldeliste, mit der das Land dem Bund drängende Straßenbauprojekte vorschlägt, kritisch überprüfen zu wollen. „Zahlreiche Ausbauvorhaben an Bundesstraßen und Ortsumgehungen sind akut von der Streichung bedroht“, erklärt die Politikerin. Auch die Scheeßeler Pläne stünden zur Disposition. Zumal die Landesgrünen sich dafür aussprächen, sich in den kommenden Jahren allein auf Bestandserhaltung zu beschränken. Ross-Luttmann erinnert an ihre Bemühungen, gemeinsam mit FDP-Mann Jan-Christoph Oetjen und Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele dafür zu sorgen, dass die Umgehungsstraße im Bundesverkehrswegeplan bleibt und zur nächsten Fortschreibung in den vordringlichen Bedarf aufrückt. Die CDU-Vertreterin warnt vor einem rot-grünen „Spardiktat“, dem das ambitionierte Scheeßeler Straßenbauprojekt nicht zum Opfer fallen dürfe. „Wenn jetzt die Grünen ankündigen, dass in den nächsten Jahren kein Spatenstich gesetzt werden könne, könnte das auch die Ortsumgehung Scheeßel betreffen“, warnt die Unterstedterin. Sie fordere deshalb von der örtlichen Abgeordneten der Grünen, Elke Twesten, sich bei der neuen Landesregierung für die Scheeßeler Pläne einzusetzen.

11.12.2018

Vollbrand in Werkstattkomplex

11.12.2018

Weihnachtsmarkt Visselhövede

09.12.2018

Weihnachtsmarkt Sottrum

06.12.2018

Basar in Hemslingen