HVV: Minister bekräftigt Änderung der Förderpraxis

Beizeiten Beitritt möglich?

Jochen Intelmann (links), Käthe Dittmer-Scheele und Michael Niestädt freuen sich über Fortschritte im Ringen um die Aufnahme Scheeßels und Lauenbrücks in den HVV
 ©Rotenburger Rundschau

(ari). Nächster Halt HVV? Im Ringen um den Eintritt in einen Verkehrsverbund vermelden Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Fintels Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt und Lauenbrücks Bürgermeister Jochen Intelmann einen Etappensieg. Hoffnung macht ihnen ein Schreiben des Niedersächsischen Verkehrsministers Olaf Lies.

Der Sozialdemokrat hatte bereits als oppositioneller Wahlkämpfer angekündigt, sich im Falle eines Regierungswechsels für den Beitritt der Bahnhöfe Scheeßel und Lauenbrück zum HVV stark machen zu wollen. Daran erinnerten ihn die örtlichen Amtsträger, nachdem Lies das Verkehrsressort übernommen hatte. „Wir befinden uns im Niemandsland zwischen den Verkehrsverbünden Hamburg und Bremen“, beschrieb Intelmann seinem Parteifreund die unbefriedigende Situation und warb im Namen der betroffenen Kommunen um eine möglichst baldige Beitrittsoption. Die inzwischen vorliegende Antwort des Landespolitikers „stimmt uns vorsichtig optimistisch“, so Dittmer-Scheele. Lies kündige in dem Schreiben an, dass künftig nicht nur Landkreise, die komplett einem Verkehrsverbund beitreten, mit Landesmitteln unterstützt werden können, sondern eben auch einzelne Gemeinden. Von einer entsprechenden Änderung der Förderpraxis könnten Scheeßel und Lauenbrück unmittelbar profitieren. Sektkorken knallen lassen möchten die Bürgermeister dennoch vorerst nicht. Niestädt spricht statt dessen betont zurückhaltend von einem „kleinen Schritt in die richtige Richtung“. Denn: „Voraussetzung ist unter anderem, dass der Verkehrsverbund gegen einen Beitritt keine Einwände erhebt. Das war allerdings 2010 noch der Fall.“ Jetzt sei die Zeit reif für neue Gespräche. Der Landkreis hatte auf Initiative der Gemeinden Lauenbrück und Scheeßel bereits im November zugesagt, mit den Verkehrsverbünden in Hamburg und Bremen entsprechende Verhandlungen führen zu wollen. Dittmer-Scheele: „Wir brauchen für die Gespräche einen starken Partner an unserer Seite. Der Landkreis verfügt mit der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen, die sich eigens um den öffentlichen Personennahverkehr kümmert, über genau die Fachkompetenz, die gebraucht wird.“

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