Trio Margaux mit einem Hammerflügel von 1820 zu Gast

Im Originalklang

Das Trio Margaux gastiert am Donnerstag, 18. Februar, in der Aula der Rotenburger Realschule
 ©Rotenburger Rundschau

(r/ww). Am Donnerstag, 18. Februar, 20 Uhr, spielt das Trio Margaux in der Aula der Rotenburger Realschule Klavierwerke von Frederic Chopin (opus 8), dazu Ludwig van Beethovens Geistertrio D-Dur opus 70/1 und das Grand Trio E-Dur des Dichterkomponisten Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Besonderheit: Das Ensemble aus Berlin reist mit einem um 1820 in Wien von der Firma Fritz gebauten Hammerflügel.

Dieser ist ein Vorläufer der heutigen Instrumente und somit das Instrument, auf dem die Komponisten und Interpreten des frühen 19. Jahrhunderts musizierten. Beethoven, der junge Chopin und der Dichterkomponist E.T.A. Hoffmann waren die Tastenvirtuosen ihrer Zeit und Schöpfer der am Konzertabend in Rotenburg erklingenden Werke. Das Trio Margaux spielt nicht nur auf Originalinstrumenten von damals, sondern tut das natürlich auch in der ihnen entsprechenden historischen Aufführungspraxis. Die instrumentale Spielweise beschränkt sich heute nicht mehr nur auf barocke Werke, sondern auch Sinfonieorchester und Kammermusikensembles entdecken sie wieder, scheinbar neu für Kompositionen der Klassik und Romantik und das mit großem Erfolg. Beni Araki, Pianistin des Trios, studierte Cembalo in Tokyo, Antwerpen (bei Gustav Leonhardt) und Basel. Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern europaweit, als Cembalistin mit verschiedenen Ensembles für alte Musik wie dem Dresdener Barockorchester, L’Arco Hannover und der Akademie für Alte Musik Berlin. Sie ist gefragte Kammermusikpartnerin von Solisten der Berliner Sinfonieorchester und als Dozentin an der Berliner Musikhochschule (UdK) tätig. Christoph Heidemann (Violine) gründete 1992 das Barockorchester L’Arco Hannover, das er vom Konzertmeisterpult aus leitet und das im gesamten norddeutschen Raum einen hervorragenden Ruf genießt. In Rotenburg war es schon mehrfach bei den Konzerten der Stadtkantorei zu hören. Martin Seemann (Violoncello) studierte in Berlin und Basel. Die Interpretation der Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts auf dem Barockcello sowie die Aufführung zeitgenössischer Musik sind seine Schwerpunkte. Als Solocellist gehört er verschiedenen Barockensembles - darunter Concerto Brandenburg und L’Arco Hannover - an. Ferner ist er Mitglied des Hoffmeister-Quartetts und des Trio Margaux, mit denen er CD-Einspielungen der Kammermusik E.T.A. Hoffmanns und Streichquartette von Ferdinand Anton Titz auf historischen Instrumenten vornahm. Karten für das Konzert sind im Info-Büro des Rotenburger Rathauses (Telefon 04261/71100) zu haben. Infos gibt es im Internet auf www.rotenburger-konzerte.de sowie telefonisch unter Telefon 04261/1700.

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