Tour durch Clubs in Moskau und St.Petersburg

Taina rockt Russland

Die Taina-Musiker waren von der Bühnentechnik in den russischen Clubs begeistert
 ©Rotenburger Rundschau

(fo). Technik, die begeistert: „Ich hätte nicht erwartet, wie professionell die Veranstalter dort arbeiten“, schwärmte Gitarrist Serzh, der mit seinen Bandkollegen von Taina, Voland (Gesang) und Vlast (Drums), durch Clubs in Moskau und St. Petersburg tingelte und nach der Rückkehr von den Erlebnissen ihrer Russlandtour berichtet.

1„Wir hatten ja erst ein paar Live-Auftritte mit Taina absolviert und waren ganz gespannt, wie wir in den Metropolen ankommen“, schildert der Rocker mit russischen Wurzeln (Serzh alias Sergej Tschernow stammt gebürtig aus der Nähe von Nowosibirsk) die gemischten Gefühle. Schließlich passe ihr Musikstil mit einer Mischung aus Industrial- und Elektrorock mit surrealen Texten in keine Schublade. Lampenfieber war also vorprogrammiert. Das legte sich aber, sobald das Trio mit seinem skurilen Bühnenoutfit, mit weißgeschminkten Gesichtern und schwarzumrandeten Augen vor das Publikum traten und die ersten Klänge zu Gehör gaben. „Die Leute sind toll mitgegangen“, freute sich Serzh über die positive Resonanz. „In Gesprächen nach unseren Auftritten haben wir von unseren Zuschauern viel Lob eingeheimst.“ Das konnte er angesichts der Professionalität der Konzertveranstalter zurückgeben. „In den Clubs haben wir Technik auf dem neusten Niveau vorgefunden. Die Mitarbeiter waren sehr kompetent. Licht und Sound auf der Bühne waren hervorragend. Soviel Kompetenz hatte ich nicht erwartet.“ Diese Professionalität wurde vor dem ersten Auftritt in St. Petersburg unter Beweis gestellt. Der Gig drohte durch einen Autounfall auf der Fahrt dorthin zu platzen. Gott sei Dank gab es nur Blechschaden. „Aber wir haben uns doch sehr verspätet und es mit dem Taxi gerade noch rechtzeitig geschafft.“ Allerdings war der Kofferraum ihres Fahrzeugs dermaßen eingedrückt, dass er sich nicht öffnen ließ und die Taina-Rocker nicht an ihr Equipment herankamen. Die Veranstalter konnten aber mit Instrumenten und Verstärkern aushelfen, sodass auch dieses Gastspiel erfolgreich über die Bühne ging. „Die Menschen sind sehr nett und gastfreundlich“, berichtet Tschernow, der als Organisator diverser Metalfestivals und Ex-Sniper-Mitglied gute Kontakte zu russischen Bands wie Gastello und Nu-Nation sowie Veranstaltern unterhält. Während ihres einwöchigen Aufenthalts übernachteten sie bei Freunden. Sightseeing kam natürlich auch nicht zu kurz. Besonders beeindruckend fanden die Taina-Freunde die beleuchtete Newa in St. Petersburg mit ihren Klappbrücken sowie die Kulisse auf dem Roten Platz mit Kreml, Basilius-Kathedrale und Bolschoj-Theater. „Wenn Du direkt davor stehst, ist alles natürlich viel beeindruckender, als die Bilder im Fernsehen“, schwärmt Serzh. Mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Eindrücken sowie der Einladung einer bekannten Band zu einer größeren Russlandtournee im Gepäck traten die drei Taina-Jungs die Heimreise an. „Wir werden sehen, wie sich das noch entwickelt.“ Bilder der Tour können Fans im Internet auf der Homepage www.tainamusic.de und auf Facebook betrachten.

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