Einsatz im Hochwassergebiet geht weiter

Ablösung ist da

Die Zevener Kreisbereitschaft ist inzwischen angekommen Foto: Hartmann
 ©Rotenburger Rundschau

(aw/ww). Neuer Tag, wieder eine Menge Arbeit: Der Einsatz für die Feuerwehrkräfte, die im Hochwassergebiet aus dem Landkreis Rotenburg im Einsatz sind, geht auch am heutigen Freitag weiter (aktualisiert um 15.10 Uhr).

8.20 Uhr: Um 6.25 Uhr sind die Zevener Einsatzkräfte als Ablösung in Richtung Gorleben gestartet – 114 Mann, 22 Fahrzeuge. Gegen 9 Uhr werden sie erwartet. Nach einem Frühstück wird die Arbeit fortgesetzt, die von den Rotenburgern und Bremervördern begonnen wurde. Es gilt weiterhin, das tiefere Stück des Deiches (etwa 200 Meter lang) mit Sandsäcken zu stabilisieren. „Wir sind alle recht entspannt, da die gute Wetterlage viel Wasser verdunsten lässt“, berichtet Thomas Hartmann. Dadurch werde der Scheitelpunkt der Welle von Experten tiefer berechnen. 9.50 Uhr: Die Zevener Bereitschaft ist wie prognostiziert um 9 Uhr angekommen und hat inzwischen gefühstückt. Jetzt rücken die Kräfte an den Deich ab. 13.05 Uhr: Die Feuerwehrleute aus Zeven sind inzwischen nach Dannenberg abgerückt und warten dort auf den Einsatzbefehl. Hartmann: „So wie es aktuell aussieht, müssen die erst am späten Nachmittag ran und haben dann Nachtschicht.“ 13.35 Uhr: Unzufriedenheit macht sich bei den Einsatzkräften aus Zeven breit, weil sie erst so spät an die Arbeit müssen und statt erst am Nachmittag in die Region nachzukommen nun dort stundenlang ausharren. Außerdem wird seit zwei Stunden die Ankunft von 50 Soldaten erwartet, die beim Befüllen der Sandsäcke helfen sollen. 14.45 Uhr: Neuer Befehl für die Zevener: Ins Quartier – schlafen! Die Einsatzkräfte sollen sich ausruhen, weil sie wohl eine Spätschicht bekommen. Außerdem, so berichtet Hartmann, ist eine Truppe aus Frankfurt an der Oder mit schwerem Gerät angekommen: „Die kümmern sich um die 200 Meter Deich, die tiefer liegen und uns Probleme machen.“ 15.10 Uhr: Großes Lob für die Gorlebener Bevölkerung. Sie versorgt die Helfer rund um die Uhr mit Nahrung. „Heute morgen haben wir von einem Landwirt 250 gekochte und 100 rohe Eier bekommen. Außerdem bringen einige Leute Kuchen und Zitronencreme vorbei“, berichtet Hartmann.

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