... das Verfahren gegen Cohrs?

Was macht eigentlich...

(Der Rotenburger Ernst-Otto Cohrs hatte sich jüngst vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen zu verantworten. Vorwurf: gemeinschaftlich begangene Volksverhetzung).

Zur Erinnerung: Im Dezember beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft Bielefeld zwei Ausgaben der "Stimme des Gewissens" - eine Zeitschrift, die von dem im ostwestfälischen Vlotho ansässigen Verein Collegium Humanum herausgegeben wird und bei der Cohrs als Schriftleiter fungiert. Darin seien zwei von der Vereinsvorsitzenden verfasste Artikel publiziert worden, die, so Richterin Britta Kurhofer-Lloyd, den Holocaust leugnen. Laut Oberstaatsanwältin Christa Hundertmark beziehen sich die Beschuldigten mit ihren Äußerungen auf bekannte Revisionisten und betreiben selbst keinerlei Forschung. Thesen anderer seien für eigene Zwecke übernommen worden. Ihnen geht es um die Diffamierung und Diskriminierung jüdischer Mitbürger. Unbestritten sei auch, dass sie für die Verbreitung der Hefte verantwortlich zeichnen. Ergebnis der Verhandlung: Die Richterin verurteilte den 82-Jährigen Rotenburger zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro, die zu 180 Tagessätzen á 20 Euro zu entrichten ist. Die Vereinsvorsitzende hat 5.400 Euro zu zahlen. Von der Verhängung einer durchaus möglichen Freiheitsstrafe sahen Gericht und Ermittlungsbehörde ab - aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Angeklagten, gegen die überdies keine Vorstrafen vorlagen.

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