Bohrprojekt Söhlingen Z16: Frac-Arbeiten beginnen

Ab Januar wird‘s laut

(r/gm). Anfang Januar beginnen die Frac-Arbeiten der Exxon-Mobil Production Deutschland GmbH an der inzwischen abgeteuften Bohrung Söhlingen Z16. Ziel der voraussichtlich bis Ende Februar dauernden Maßnahme ist es, kleinste Risse im sonst undurchlässigen Gestein des Karbons in über 4.000 Metern Tiefe zu erzeugen, um dem eingeschlossenen Erdgas Fließwege zu eröffnen. Dabei könnte es für die Anlieger laut werden, teilt das Unternehmen mit.

Grund: Die Risse werden durch Hochleistungspumpen erzeugt, die unter sehr hohem Druck ein Spezialgel und einen Stützsand in die Speicherformation drücken. Durch den Einsatz dieser Pumpen entstehen Geräuschemissionen. Exxon-Mobil kündigt an, dass die zu Beginn der Bohrung installierte Schallschutzwand bestehen bleibt, um die Beeinträchtigungen für die unmittelbaren Anlieger auf ein Minimum zu begrenzen. Außerdem sollen die geräuschintensiven Arbeiten ausschließlich tagsüber und für jeweils ein bis zwei Stunden stattfinden. Weitere Begleiterscheinung der Frac-Arbeiten ist das Abfackeln: Um die Ergebnisse zu testen, wird über begrenzte Zeiträume kontrolliert Gas verbrannt. Das wird zu den in der Region bekannten Leuchterscheinungen führen. Um die Anlieger umfassend zu informieren, wird Exxon-Mobil im Januar zu einer weiteren Informationsveranstaltung auf den Bohrplatz einladen. Die Exxon-Mobil Production Deutschland ist der führende Erdgasproduzent in Deutschland und fördert pro Jahr etwa 14 Milliarden Kubikmeter. Mit diesem Erdgas können fast vier Millionen Haushalte im Jahr versorgt werden.

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