Programm des Friesenpferdetags begeistert Publikum

Pippi rettet ihren Schatz

Nachdem Pippi Langstrumpf ihren Schatz vor den Räubern gerettet hatte, verschenkte sie ihre süßen Goldmünzen an die Kinder im Publikum Foto: Plage
 ©Rotenburger Rundschau

(age). Rund 3.500 Zuschauer waren von dem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Showprogramm des 15. Friesenpferdetags in Marschhorst begeistert. Langeweile kam so bei den Shownummern mit Pferden nicht auf.

Das, was Friedhelm Tietjen und sein Team auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen. Komische Nummern gehörten ebenso dazu wie anspruchsvoller Pferdesport. Während der Begrüßungsrede meinte Bürgermeister Heiko Schmeichel: „Der Friesentag gehört zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender von Klein Meckelsen und ist daraus nicht mehr wegzudenken.“ Angefahren kam der Bürgermeister dem Event angemessen in einer von zwei Friesen gezogenen Kutsche. Gespannt waren die Zuschauer auch auf die Uraufführung der Geschichte von Pippi Langstrumpf in der Version des Friesenstalls. Zum verwechseln ähnlich sah der Kleine Onkel - das Pferd von Pippi - dem aus den Filmen bekannten Original. Bei einer wilden Verfolgungsjagd mussten Pippi, Annika und Tommy einen Schatz gegen zwei Räuber verteidigen. Zur Hilfe kamen ihnen zwei Polizisten in einer Kutsche mit Blaulicht, sodass letztlich der Schatz gerettet und Pippi die leckeren Goldstücke aus Schokolade unter den kleinen Zuschauern verteilen konnte. In den Wilden Westen wurde das Publikum von den weiblichen Comanchen Michaela Martin und Karina Vandersee-Müller entführt. Seit 15 Jahren zeigt die Squaw Vandersee-Müller ihre Show in ganz Deutschland: „Das Reiten ohne einen Sattel ist ein ganz besonderes Erlebnis“, sagt sie. Für den Stamm der Comanchen habe man sich entschieden, weil die besonders schnell und halsbrecherisch reiten: „Sie waren früher die indianische Kavallerie.“ Rasant war auch die Show. Speere, Pfeil und Bogen sowie das Tomahawk kamen dabei zum Einsatz. Anspruchsvollen Pferdesport zeigte auch Pedro Neves. Er gehört zum Kader der portugiesischen Nationalmannschaft, in der Working-Equitation. Die Arbeitsweisen beim Rindertrieb und beim Stierkampf werden dabei präsentiert. Beeindruckend war auch die Show der Islandpferde. Diese kraftvolle und robuste Pferderasse ist nicht viel größer als ein Pony, verfügt aber über fünf Gänge. Neben den drei Grundgangarten, Schritt, Trab und Galopp bewegen sich Islandpferde auch in den Gangarten Tölt und Pass. Dabei ist der Tölt besonders angenehm für den Reiter. Er sitzt fast erschütterungsfrei auf einem leicht schwingenden Pferderücken. Weitere Höhepunkt des Friesentages waren die Verlosung eines Ponys und die Wahl der Queen von Marschhorst. Die neue Queen musste sich dabei in einer Kür von fast drei Minuten behaupten. Bewertet wurden von den Kampfrichtern die Choreographie, das Kostüm und die Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Einstimmig fiel in diesem Jahr die Wahl auf Jana Thumann aus Kiel.

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