Demo bei Erdgas-Bohrstelle in Söhlingen - Von Andrea Zachrau

Bürger sind besorgt

Menschen in Söhlingen sind in Sorge
 ©Rotenburger Rundschau

Die Menschen in Söhlingen und der Umgebung sind besorgt: Seitdem Anwohner im April über gesundheitliche Beschwerden klagten, als sie die Bohrstelle Z14 von der Firma Exxon Mobil passierten, fordern Bürgerinitiativen, die Arbeiten an der Erdgasförderstelle einzustellen.

Um ihrer Befürchtung, die austretenden Stoffe könnten giftig sein, Ausdruck zu verleihen, protestierten jetzt rund 30 Bürger, darunter die Wittorfer Bürger für Umwelt und Gesundheit vor dem Betriebsplatz des Großunternehmens. Organisiert hatte die Demonstration Bernd Ebeling, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz in Uelzen. Er ist überzeugt, dass bei der Bohrlochreinigung und dem damit verbundenen Abfackeln, das laut seiner Aussage ständig vorgenommen werde, giftige Stoffe in die Umwelt austreten. „Ein eindeutiger Gasgeruch ist wahrnehmbar“, sagte er. Für ihn sei die Förderung von Gas Umweltverschmutzung pur. „Würde hier mal einer untersuchen, fände er überall Quecksilber und Benzol“, ist der Aktionist überzeugt. Vorsichtshalber nahm er selbst Proben – sowohl aus dem Boden als auch aus Schächten am Betriebsgelände. Ebeling ließ die Sache keine Ruhe, sodass er bereits am Tag nach der Demonstration zur Bohrstelle Z14 zurückkehrte. „Als dort ein deutlicher scharfer Geruch wahrnehmbar war, erstellte ich sofort bei der Polizeiinspektion in Visselhövede Anzeige.“ Das ist nicht die erste, die gegen Exxon Mobil vorliegt – seit dem Vorfall im April, bei dem betroffene Bürger über blutende Poren, Atemnot und gereizte Augen klagten, ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden bereits. Ebeling erzählte, dass er mit Mitarbeitern der betreffenden Bohrstelle ins Gespräch gekommen sei. „Wir tauschten uns aus, da ich mich als Ingenieur ebenfalls mit der Thematik auskenne. Als allerdings die Sprache darauf kam, dass Quecksilber austrete, wichen sie mir plötzlich aus.“ Für Ebeling völlig unverständlich: Bisher fühlte sich keine offizielle Stelle verantwortlich, die genannten Vorwürfe zu überprüfen. „Sie wissen, dass eine Gefahr besteht und unternehmen nichts“, kritisiert er. Das, obwohl der Nabu Rotenburg bereits vor einigen Wochen selbst Proben bei den vier Gasbohrplätzen um Söhlingen genommen und an zwei Stellen erhöhte Quecksilberwerte festgestellt habe. „Ich habe mit Klaus Söndgerath gesprochen, der bei der Behörde LBEG arbeitet, die für die Genehmigungen für Erdgasbohrungen zuständig ist. Ich habe ihn gebeten, dass er mir Bescheid gibt, wenn Proben genommen werden.“ Zwar sei die Bohrstelle von Seiten der Behörde besichtigt worden, Proben hätten die Experten allerdings nicht genommen. „Wir haben unsere Proben auf den Salzgehalt überprüft und festgestellt, dass er sehr hoch ist.“ Da schellten alle Alarmglocken, denn auch verschmutztes Lagerstättenwasser sei immer salzig. „Es roch sehr metallisch dort“, sagt der Initiator. Er vermute, dass sowohl Boden als auch Grundwasser verschmutzt seien. „Es ist dringend an der Zeit, zu handeln“, fordert er.

Martinsfest in Oyten
Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

Martinsfest in Oyten
Sowohl der Laternenumzug als auch der Martinsmarkt am darauffolgenden Tag lockten die Oytener ins Freie. Fotos: Elke Keppler-Rosenau

13.11.2017

Martinsfest in Oyten